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Gerasimos Bekas wird Generalsekretär des DGJW

Am Montag hat Bundesjugendministerin Franziska Giffey (SPD) in Leipzig Gerasimos Bekas, dem künftigem deutschen Generalsekretär des Deutsch-Griechischen Jugendwerks, die Schlüssel für die Büroräume übergeben.

Leipzig. Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) hat einen Generalsekretär: Der 33-jährige Schriftsteller und Politologe, Gerasimos Bekas hat am Montag von Bundesjugendministerin Franziska Giffey (SPD) die Büroschlüssen für die Räumlichkeiten im zweiten Stock am Markt 10 übergeben bekommen. Auch der Leipziger Oberbürgermeister Burkhardt Jung (SPD) und Konstadinos Servas, der Bürgermeister der Stadt Thessaloniki – dem künftigen Sitz des Büros in Griechenland – waren vor Ort. Gemeinsam brachten sie eine Plakette im Eingangsbereich an. Zu Beginn des kommenden Jahres soll das Deutsch-Griechische Jugendwerk seine Arbeit aufnehmen.

Gerasimos Bekas (ganz links im Bild) ist der neue Generalsekretär des Deutsch-Griechischen Jugendwerks mit Sitz in Leipzig.

Gerasimos Bekas, geboren 1987, wuchs in Griechenland und Franken auf. Er lebt als Autor und Theatermacher in Berlin und Athen, heißt es auf seiner Verlagsseite. 2018 erschien sein Roman „Alle Guten waren tot“. Er war zuletzt als Referent in der Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage in Berlin tätig, davor arbeitete er für das Goethe-Institut Athen und das Maxim Gorki Theater. 

Derzeit ist Bekas der erste und einzige Mitarbeiter des Jugendwerks. Er soll in den kommenden Monaten zusammen mit den griechischen Partnern die Voraussetzungen für den Start des Jugendwerks schaffen, etwa indem dafür notwendige Förderrichtlinien erarbeitet und verabschiedet werden. „Wir brauchen leider weiterhin Geduld“ hieß es aus dem Familienministerium. Generalsekretär Bekas wird seine Arbeit im Jugendwerk mit dem Tag der Eröffnung des Jugendwerks an beiden Standorten aufnehmen, sobald die Voraussetzungen hierfür in Griechenland abgeschlossen sind. Ein verbindlicher Termin hierfür liege noch nicht vor.

Ab 2021 sollen die Mitarbeiter des Jugendwerks die Akteure des Austausches, Vereine, Verbände, Einsatzstellen, Fachkräfte und Teilnehmende beraten, Informationsveranstaltungen durchführen und Begegnungen fördern.

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Das DGJW mitgestalten: Im Oktober nach Leipzig

Bevor das Deutsch-Griechische Jugendwerk 2021 seine Arbeit und Förderung aufnehmen wird, haben Träger vom 12. bis 14. Oktober 2020 die Möglichkeit, gemeinsam Inhalte und Anforderungen an das Jugendwerk bei einer deutsch-griechischen Trägerkonferenz in Leipzig zu diskutieren – ein Blick in die künftigen Büroräume ist auch möglich.

Das Bundesjugendministerium (BMFSFJ) möchte Trägern des deutsch-griechischen Jugendaustausches, die den Entstehungsprozess durch Jugendbegegnungen unterstützt haben, ein Forum bieten, um gemeinsam Inhalte und Anforderungen des künftigen Jugendwerks zu diskutieren. Im deutsch-griechischen Jugendaustausch aktive Organisationen aus Deutschland und Griechenland sind eingeladen vom

12. bis 14. Oktober 2020
in die VDI-GaraGe
in Leipzig

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Zu Gast: Eine Woche in der deutschen Jugendmedienwelt

Bei dem Fachkräfteaustausch vom Pressenetzwerk für Jugendthemen mit griechischen Journalisten zeigte sich die ganze Vielfalt der Medienwelt in Deutschland – und das ohne den Raum Köln-Bonn zu verlassen.

„Lasst uns einen Austausch über Jugendmedien durchführen“, war die kurzfristige Verabredung, als eine griechische Fachkräftedelegation im Frühjahr 2018 in Bonn zu Besuch war und auch auf das Pressnetzwerk für Jugendthemen traf.“ So weit die Idee. Acht Wochen später, Ende April, standen fünf Journalistinnen und Journalisten und unser Partner Panos Poulos vom Verein Filoxenia als Dolmetscher auf dem Bonner Münsterplatz. Also los. Weiterlesen

Gemeinsame Erklärung/Κοινή δήλωση

Gemeinsame Erklärung von Minister Baltas und der Parlamentarischen Staatssekretärin Marks zum Deutsch-Griechischen Jugendwerk, 03.06.2015

Die Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) und der zuständige Kultur- und Bildungsminister Aristides Baltas sind heute zusammengetroffen, um die Errichtung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerks gemeinsam voranzubringen. Anknüpfend an die Absichtserklärung von September 2014 haben beide Seiten bekräftigt, die Verhandlungen zeitnah fortzusetzen und abzuschließen. Der Austausch der griechischen und deutschen Jugend, der bereits seit vergangenem Jahr intensiviert wird, soll mit dem geplanten Jugendwerk auf eine zukunftsfähige Basis gestellt werden. Schwerpunkte sollen der Schüleraustausch, der außerschulische sowie der berufliche Austausch sein.

Κοινή δήλωση του Υπουργού κ. Μπαλτά και της Γερμανίδας Υφυπουργού κας Μαρκς   σχετικά με το Ελληνο-Γερμανικό Ίδρυμα Νεολαίας, 03/06/2015

Η Γερμανίδα Υφυπουργός Οικογένειας, Τρίτης Ηλικίας, Γυναικών και Νεολαίας κα Κάρεν Μαρκςκαι ο καθ’ ύλην αρμόδιος Υπουργός Πολιτισμού και Παιδείας κ. Αριστείδης Μπαλτάς συναντήθηκαν σήμερα με σκοπό να προωθήσουν από κοινού τη σύσταση του Ελληνο-Γερμανικού Ιδρύματος Νεολαίας. Στη βάση της δήλωσης προθέσεως του Σεπτεμβρίου 2014, και οι δύο πλευρές επιβεβαιώνουν τη βούλησή τους να συνεχίσουν και να ολοκληρώσουν τις διαπραγματεύσεις στο εγγύς μέλλον. Οι ανταλλαγές μεταξύ της γερμανικής και ελληνικής νεολαίας, που έχουν ήδη εντατικοποιηθεί από την προηγούμενη χρονιά, πρόκειται με την προγραμματιζόμενη σύσταση του Ιδρύματος Νεολαίας να τεθούν σε σταθερά θεμέλια με προσανατολισμό προς το μέλλον. Έμφαση θα δοθεί στις σχολικές, εξωσχολικές και επαγγελματικές ανταλλαγές.

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In Athen angekommen

Am Montag ist eine Delegation aus Deutschland in Athen angekommen, um den Gesprächsfaden für ein Deutsch-Griechisches Jugendwerk wieder aufzunehmen und konkrete Austausch-Projekte zu planen und voranzutreiben. Folgende Teilnehmer haben die Reise angetreten:

Andrea Conrad (Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte), Eleni Katsiavara (PoP-Initiativgruppe Köln, VDGG), Tobias Köck (Deutscher Bundesjugendring), Christina Alexoglou-Patelkos (Deutsch-Hellenische Wirtschaftsvereinigung), Katharina Doika (Wilde Rose), Caren Marks (parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – BMFSFJ), Rolf Stöckel (Beauftragter für die Anbahnung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerks beim BMFSFJ), Thomas Thomer (BMFSFJ), Albert Klein-Reinhardt (BMFSFJ), Christiane Reinholz-Asolli (IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland), Nicole Groß (BMFSFJ), Mireille Gras (Jugend für Europa – Nationale Agentur Erasmus+ Jugend in Aktion) (von links nach rechts).

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Hellas! Unterwegs in jugendverbandlicher Mission

IMG_20150531_185734Ein nächster Schritt auf dem Weg zum Deutsch-Griechischen Jugendwerk: In wenigen Stunden startet eine Delegation nach Griechenland. Tobias Köck vom Deutschen Bundesjugendring ist mit dabei. Für Agorayouth hat er seine Erwartungen an die Reise aufgeschrieben:

„Heute geht es los nach Griechenland und ich freue mich schon sehr auf die einwöchige Reise, das Land, die Kultur und die griechischen Jugendlichen aus unserem Pendant – dem griechischen Jugendring (ESYN).

Meine Erwartungen an die Reise sind deshalb auch recht hoch: Bisher waren Jugendstrukturen in Griechenland nur unzureichend in die Diskussion über die Gründung eines Jugendwerks einbezogen, auch wenn der ESYN am Deutsch-Griechischen Jugendforum in Bad Honnef teilgenommen hat. Da in Griechenland keine finanziellen Mittel für Jugendarbeit zur Verfügung stehen, ist die Skepsis bei unseren Partner_innen natürlich recht groß.

Aus unserer Sicht muss auf alle Fälle die kulturell-historische Zusammenarbeit einen zentralen Platz einnehmen und nicht nur allein Fragen der Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. Insgesamt kann aber nur eine grundsätzliche Stärkung von zivilgesellschaftlichen (Jugend-)Strukturen in Griechenland zur tragfähigen Zusammenarbeit zwischen den beiden europäischen Ländern auf Augenhöhe führen.“

Tobias Köck ist stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR)

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