Wochenendseminar: Die Griechische Junta und ihre Gegner

Die Wilde Rose e.V. führt vom 19. bis 21. November 2021 ein Wochenendseminar über die Griechische Junta und ihre Gegner auf Burg Waldeck durch. Anlass, um eines der dunkelsten Kapitel der neuen griechischen Geschichte zu thematisieren, ist der Tod des griechischen Komponisten Mikis Theodorakis. Anmeldungen sind noch bis 15. November 2021 möglich.

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Συνέδριο «Θυμόμαστε για το αύριο» στη Λειψία

Το ελληνογερμανικό συνέδριο «Θυμόμαστε για το αύριο» θα πραγματοποιηθεί στη Λειψία από τις 13 έως τις 15 Δεκεμβρίου 2021. Εργαζόμενοι σε σχετικούς τομείς και ειδικοί από την Ελλάδα και τη Γερμανία θα έχουν τη δυνατότητα να συναντηθούν και να συζητήσουν σχετικά με δραστηριότητες που αφορούν την ιστορική μνήμη και τους τόπους μνήμης στο πλαίσιο προγραμμάτων νεολαίας στην Ελλάδα και τη Γερμανία. Ενδιαφερόμενοι χωρίς σχετική εμπειρία είναι επίσης ευπρόσδεκτοι, εφόσον σκοπεύουν να ασχοληθούν στο μέλλον με αυτούς τους τομείς. 

Θεματολογία
Στο συνέδριο θέλουμε να ασχοληθούμε με τα εξής ερωτήματα: Πώς μπορούμε να ενσωματώσουμε τις μαρτυρίες των επιζώντων στις ανταλλαγές νέων; Ποιες μέθοδοι ενδείκνυνται για τα ελληνογερμανικά προγράμματα νεολαίας; Πώς συντηρούμε/ διαφυλάσσουμε τόπους μνήμης; Τι μας μαθαίνει η ιστορία για τη συμβίωσή μας; Τι μπορούν να αντλήσουν οι σημερινοί νέοι της Γερμανίας και της Ελλάδας από την κοινή τους κληρονομιά και τι χρειάζονται για να προετοιμάσουν το δρόμο προς μία Ευρώπη της αλληλεγγύης; Πώς μπορούμε να παλέψουμε σήμερα για την ανθρώπινη αξιοπρέπεια όλων; Ποιό ρόλο παίζουν τα ψηφιακά εργαλεία; 

Δήλωση συμμετοχής  
Το συνέδριο απευθύνεται σε: 
• εργαζόμενους στον τομέα των προγραμμάτων νεολαίας, στον τομέα της ιστορικής μνήμης ή στην ιστορικoπολιτική εκπαίδευση (και σε αυτούς που θέλουν να ασχοληθούν στο μέλλον με αυτούς τους τομείς)  
• όσους εργάζονται σε οργανισμούς, φορείς, προγράμματα ανταλλαγής που αφορούν τους νέους/ την εργασία με τους νέους  στην Ελλάδα και την Γερμανία (ή σε όσους θέλουν να ασχοληθούν στο μέλλον με αυτόν τον τομέα) 
• είναι τουλάχιστον 18 ετών 
• ζουν στην Ελλάδα ή στη Γερμανία (ανεξαρτήτως υπηκοότητας) 

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Fachkonferenz „Erinnern für Morgen“ in Leipzig

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) richte vom 13. bis 15. Dezember 2021 in Leipzig eine Fachkonferenz zum Thema Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit aus. Die Konferenz „Erinnern für Morgen“ richtet sich an Fachkräfte der Jugendarbeit und Expert*innen aus Deutschland und Griechenland.

***Die Konferenz wird auf 2022 verschoben***

Auch Interessierte, die keine Vorerfahrung haben, sich aber künftig in der Erinnerungsarbeit engagieren wollen, sind willkommen.  

Worum es gehen soll:
Wie können die Arbeit und die Zeugnisse von Überlebenden im Jugendaustausch eingesetzt werden? Welche Methoden bieten sich im deutsch-griechischen Kontext an? 
Wie schaffen und bewahren wir Erinnerungsorte?
Was lernen wir aus der Geschichte für unser Zusammenleben?
Wie können junge Menschen in Deutschland und Griechenland heute aus ihrem gemeinsamen Erbe schöpfen und was brauchen sie, um ihren Weg hin zu einem solidarischeren Europa zu ebnen?
Wie können wir heute für die Menschenwürde aller eintreten?
Welche Rolle spielen dabei digitale Tools?   

Wer kann teilnehmen?
• Fachkräfte der Jugend-, Gedenkstättenarbeit oder der politisch-historischen Bildung   
• Interessierte, die im deutsch-griechischen Kontext mit Jugendlichen arbeiten (möchten) 
• Mindestalter: 18 Jahre 
• Wohnort in Deutschland oder Griechenland (Staatsbürgerschaft spielt dabei keine Rolle).

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Wie geht’s weiter in 2022?

Zum Abschluss der dreitägigen Zentralstellen-Konferenz des DGJW in Thessaloniki gaben die Generalsekretäre einen Ausblick: Was ist 2022 geplant, was soll sich ändern?

Der Aufbau geht weiter – unter diesem Motto führten die Teilnehmenden der ersten Zentralstellen-Konferenz des DGJW die Diskussionen der vergangenen Tage zusammen. Kelly Manoudi (EUphoria Youth Lab, Athen) sprach die teilweise schwierige Beziehung zwischen dem Jugendwerk und den griechischen Märtyrerdörfern an und stellte die Frage, inwiefern das Jugendwerk Öffentlichkeitsarbeit plane, um Programme der historischen Erinnerung auch für Jugendliche an denjenigen Orten durchzuführen, die sich gegen die Ziele des Jugendwerks aussprechen. Denise Panagopoulou (Hellenische Olympische Akademie) betonte, dass es weiter notwendig sei, Trägern und Zentralstellen in Deutschland klar zu machen, dass die griechischen Träger überwiegend ehrenamtlich arbeiteten und es daher einen realistischen Rahmen der Zusammenarbeit brauche.

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Auf deutschen Spuren

Bei einem Spaziergang durch Thessaloniki machten sich die Teilnehmenden der ersten Zentralstellenkonferenz auf die Suche nach Spuren der deutschen Präsenz in Thessaloniki. Neben der ersten Deutschen Schule ging es auch vorbei an der damaligen Orientbank, einem Kegelclub, aber auch moderner Kunst.

Startpunkt war der Platz des Olymp am Hafen, heute der „Freiheitsplatz“, der schon immer Versammlungsplatz war. Vorbei ginge es etwa an der ersten Deutschen Schule von Thessaloniki. Durch das bekannte Öl-Viertel und heutige Ausgehviertel, Ladadika, mit seinen Märkten durch, begegneten der Gruppe immer wieder wichtige unternehmerische Aktionen und auch tragische Ereignisse, sowie Spuren der jüdischen Gemeinde. Einige der schönen Bauten im Zentrum wurden etwa von den deutschen Besatzern konfisziert und für die Unterbringung der Gestapo und anderer Behörden ihrer Militärverwaltung genutzt. Im Megaro Koniordou an der Promenade etwa befand sich der Verwaltungssitz von Max Merten, dem Kriegsverwaltungsrat der Wehrmacht in Thessaloniki, der von dort Enteignungen, Folter und Massenmord an den griechischen Juden plante und verwirklichte.

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Erste Zentralstellen-Konferenz eröffnet

Wie könnte die Zukunft des deutsch-griechischen Jugendaustauschs aussehen und lassen sich Zentralstellen auch in Griechenland etablieren? Um diese Fragen ging es beim Auftakt der ersten Präsenzveranstaltung des Deutsch-Griechischen Jugendwerks im Konzerthaus in Thessaloniki.

Etwa 30 Vertreter der Zentralstellen sowie griechische Träger im deutsch-griechischen Jugendaustausch sind am Montagnachmittag in Thessalonikis Konzerthaus Megaro Mousikis zusammengekommen, um sich über die ersten Monate Deutsch-Griechisches Jugendwerk (DGJW) auszutauschen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Nach einer Videobotschaft des griechischen Generalsekretär für berufliche Bildung, lebenslanges Lernen, Jugend und stellvertretenden Vorsitzenden des DGJW-Aufsichtsrates, Georgios Voutsinos, präsentierten die Generalsekretäre Maria Sarigiannidou und Gerasimos Bekas eine erste Bilanz. 

Austausch in Pandemiezeiten
«Es war kein leichtes Jahr für die Jugendarbeit und auch hier konnten wir nur unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen und mit einer reduzierten Teilnehmendenzahl zusammenkommen», sagte Bekas. «Auch die bürokratischen und formalen Hindernisse haben uns aufgehalten, noch effizienter zu sein», fügte Sarigiannidou hinzu. Ziel der Konferenz jetzt sei es, das Eis zu brechen und sich gemeinsam beherzt an offene Baustellen zu machen.

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Austausch besucht Gedenkfeier des Märtyrerdorfs Lyngiades/Επίσκεψη στο μαρτυρικό χωριό των Ιωαννίνων

Seit mehreren Jahren befassen sich Wilde Rose e.V. und Agrio Rodo mit der Aufarbeitung der deutsch-griechischen Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Dabei sind sie auch auf die Gräueltaten der deutschen Wehrmacht im Märtyrerdorf Lyngiades in Griechenland aufmerksam geworden. Bereits 2018 hatten die Vereine an einer Gedenkfeier des Massakers teilgenommen, 2021 kehrten sie mit einer Gruppe für das Erinnern zurück in das Dorf.

Die Wehrmacht hat 1943 in dem griechischen Dorf Lyngiades oberhalb von Ioannina bei einer sogenannten Sühnemaßnahme 82 Frauen, Greise und Kinder massakriert. Bereits 2018 hatten die Vereine an der Gedenkfeier des Massakers teilgenommen und einen Kranz für die Opfer am Ehrenmal niedergelegt. Nun, am 3. Oktober 2021, kehrte eine Gruppe von Fachkräften und Jugendlichen zurück nach Lyngiades, zur Gedenkfeier des Märtyrerdorfes.

„Wir finden es wichtig, dass im Rahmen des deutsch-griechischen Jugendaustausches die Teilnehmer*innen über die Verbrechen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg informiert werden. Es ist uns ein Anliegen, dass das deutsch-griechische Verhältnis durch die Aufarbeitung der Geschichte auf eine zukunftsfähige Grundlage gestellt wird“, heißt es von Seiten der Wilden Rose. Dazu wurde auch eine Broschüre auf Deutsch und Griechisch herausgegeben.

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Zentralstellen-Konferenz in Thessaloniki startet am 11. Oktober

Vom 11. bis 13. Oktober 2021 findet eine Zentralstellen-Konferenz des Deutsch-Griechischen Jugendwerks (DGJW) in Thessaloniki statt. Einige Veranstaltungsteile werden über Vimeo auf Deutsch und Griechisch gestreamt.

Teilnehmer sind Vertretern der Zentralstellen sowie griechische Träger im deutsch-griechischen Jugendaustausch. Veranstaltungsort der Konferenz ist das Megaro Mousikis Konzerthaus in Thessaloniki. Das Streamen einiger Plenar-Teile der Zentralstellenkonferenz über die Plattform Vimeo erfolge auf vielfachen Wunsch aus der Trägerlandschaft, heißt es vom DGJW. Mit der Konferenz soll an der Zukunft des deutsch-griechischen Jugendaustauschs gearbeitet und ein Beitrag dazu geleistet werden, die internationale Jugendarbeit wieder in Schwung zu bringen.

Zum vollständigen Programm (PDF-Dokument):

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Neues Antragsformular veröffentlicht/ Νέα φόρμα αίτησης 📑

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW/ΕΓΙΝ) hat sein Antragsformular überarbeitet. „Wir hoffen, dass das die Antragstellung vereinfacht und die Kommunikation zwischen den Partnern den Zentralstellen und uns noch angenehmer macht“, heißt es vonseiten des DGJW.

***Corona-Update***

Um den deutsch-griechischen Jugendaustausch auch 2022 unter Pandemie-Bedingungen möglich zu machen, hat sich das Deutsch-Griechische Jugendwerk entschieden, einen Corona-Bonus anzubieten. Maßnahmen, die ab dem 1. Januar 2022 bis zum 30. September 2022 stattfinden, können zusätzlich 15 Euro pro Tag pro Teilnehmenden beantragen.

Folglich erhöhen sich die maximalen Förderhöhen von 20 Euro bei Unterbringung in Familien auf 35 Euro und von 35 Euro bei Unterbringung in Hotels, Hostels, etc. auf 50 Euro. Auch die Kilometer-Pauschale wird von 0,12€/km auf 0,15€/km erhöht. Sollten Sie schon einen Antrag bereits eingereicht haben, können Sie dem DGJW-Team formlos per E-Mail eine angepasste Kalkulation zusenden. Diese Erhöhung ist ein Angebot. Sollten Sie mit den normalen Sätzen auskommen, können sie zu den normalen Konditionen beantragen.

Was ist neu?
Das Formular ist nun zweisprachig. Um die Bedienbarkeit zu verbessern, wurde vom pdf-Format auf das docx-Format umgestiegen. Außerdem wurde die Rolle der Zentralstellen deutlicher herausgearbeitet und die einzelnen Seiten des Formulars übersichtlicher gestaltet. Dort, wo Antragsstellende unterschreiben, finden sich nun auch die Eckdaten des Projekts. 

Das Antragsformular soll für die Maßnahmen genutzt werden, die für das Jahr 2022 eingereicht werden, es ist aber ab sofort einsatzbereit, da es nicht im Widerspruch zum alten Formular steht. Zudem steht ein Merkblatt für Antragsstellende sowie ein FAQ zur Verfügung.

Mehr dazu auch unter folgendem Link.


Το Ελληνογερμανικό ‘Ιδρυμα Νεολαίας (ΕΓΙΝ) έχει αναθεωρήσει το έντυπο αίτησης. «Ελπίζουμε ότι αυτό απλοποιεί τη διαδικασία υποβολής αιτήσεων και κάνει την επικοινωνία μεταξύ των εταίρων, των κεντρικών φορέων και του ΕΓΙΝ ακόμη πιο ευχάριστη»σύμφωνα με το ΕΓΙΝ.

Το έντυπο είναι πλέον δίγλωσσο. Προκειμένου να βελτιωθεί η χρηστικότητα, άλλαξε η μορφή του εγγράφου από PDF σε docx. Επιπλέον, ο ρόλος των κεντρικών φορέων αποτυπώνεται στο έντυπο και οι επιμέρους σελίδες του έχουν γίνει πιο διακριτές. Τα βασικά δεδομένα του προγράμματος αναφέρονται συνοπτικά  και στο πεδίο που υπογράφουν οι αιτούντες.

Το νέο έντυπο αίτησης θα χρησιμοποιηθεί για τα προγράμματα που υποβάλλονται για το έτος 2022, αλλά είναι έτοιμο για άμεση χρήση καθώς δεν έρχεται σε αντίθεση με την παλιά φόρμα. Επιπλέον διατίθεται ένα ενημερωτικό φυλλάδιο με πληροφορίες για τους αιτούντες, καθώς και απαντήσεις σε συχνές ερωτήσεις.

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»Wie es war und wie es ist« 🎶

Zum ersten Mal fand in den Einrichtungen der Jugendzentren Köln eine internationale Jugendbegegnung statt – digital! Seit Januar 2021 beschäftigten sich 30 junge Menschen aus Thessaloniki und Köln mit der Geschichte des Nationalsozialismus und historischen und gegenwärtigen Formen von Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. Entstanden sind daraus zwei Musikvideos und Songs und ein Dokumentarfilm.

Von Januar bis Ende April 2021 haben sich rund 30 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 27 Jahren aus Thessaloniki und Köln über eine digitale Plattform mit Erinnerungsorten an den Nationalsozialismus in ihren jeweiligen Städten auseinandergesetzt. Das Projekt setzte. damit ein starkes Zeichen für die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dem Nationalsozialismus. Ziel war es, das Bewusstsein über Verfolgung und Rassismus in den jeweiligen Städten durch künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema zu schaffen. In regelmäßigen Zoom-Konferenzen fanden Workshops statt, in denen Videoclips vorbereitet, gruppenweise Texte geschrieben  und Tanzchoreografien einstudiert wurden.  

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