Ideenwettbewerb: Masken auf Reise nach Athen

Lieferung nach Athen: Die ursprünglich für die Deutsch-Griechische Trägerkonferenz vorgesehenen Masken sind nun auf der Reise in die griechische Hauptstadt – zum Gewinner des Ideenwettbewerbs.

Fünf Logo-Entwürfe für Masken waren für die im Oktober 2020 in Leipzig geplante Trägerkonferenz eingereicht worden. Der Ideenwettbewerb „Masken raus“ vom Bundesfamilienministerium war angedacht, damit die Trägerkonferenz mit etwa 120 Teilnehmer*innen ohne Risiko stattfinden konnte.

Doch daraus wurde nichts: Die Konferenz musste aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie ausfallen. Daher wurde ein Schwung Masken nun an den Sieger des Wettbewerbs, die Organisation „EUphoria Youth Lab“ aus Athen, gesendet.

Gefördert wurde der Ideenwettbewerb über das Sonderprogramm zur Förderung des deutsch-griechischen Jugend- und Fachkräfteaustausches des BMFSFSJ gefördert.

Nochmals vielen Dank an alle Teilnehmer des Ideenwettbewerbs.

Hier geht es zur Ausschreibung vom August 2020.

Quelle: agorayouth
Fotos: IJAB

…dann halt online!

Was hat sich 2020 im deutsch-griechischen Jugendaustausch getan und was ist seit Ausbruch der Corona-Pandemie passiert? Vor welche Herausforderungen wurden deutsch-griechische Projekte gestellt und welche Lösungen wurden gefunden? Darum geht es am 4. Dezember 2020 bei einem Online-Austausch für Aktive aus beiden Ländern organisiert von IJAB.

Spätestens im März 2020 veränderte die Krise der COVID19-Pandemie auch in Deutschland und Griechenland den Lebensalltag und überrollte die Strukturen und die Aktivitäten der aktiven Träger. Jugendbegegnungen, Fachkräfteaustausche, Workcamps und Konferenzen – wie das 4. Deutsch-Griechische Jugendforum und die Deutsch-Griechische Trägerkonferenz – mussten verschoben oder komplett abgesagt werden.

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©eventfotgrafen

Gerasimos Bekas wird Generalsekretär des DGJW

Am Montag hat Bundesjugendministerin Franziska Giffey (SPD) in Leipzig Gerasimos Bekas, dem künftigem deutschen Generalsekretär des Deutsch-Griechischen Jugendwerks, die Schlüssel für die Büroräume übergeben.

Leipzig. Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) hat einen Generalsekretär: Der 33-jährige Schriftsteller und Politologe, Gerasimos Bekas hat am Montag von Bundesjugendministerin Franziska Giffey (SPD) die Büroschlüssen für die Räumlichkeiten im zweiten Stock am Markt 10 übergeben bekommen. Auch der Leipziger Oberbürgermeister Burkhardt Jung (SPD) und Konstadinos Servas, der Bürgermeister der Stadt Thessaloniki – dem künftigen Sitz des Büros in Griechenland – waren vor Ort. Gemeinsam brachten sie eine Plakette im Eingangsbereich an. Zu Beginn des kommenden Jahres soll das Deutsch-Griechische Jugendwerk seine Arbeit aufnehmen.

Gerasimos Bekas (ganz links im Bild) ist der neue Generalsekretär des Deutsch-Griechischen Jugendwerks mit Sitz in Leipzig.

Gerasimos Bekas, geboren 1987, wuchs in Griechenland und Franken auf. Er lebt als Autor und Theatermacher in Berlin und Athen, heißt es auf seiner Verlagsseite. 2018 erschien sein Roman „Alle Guten waren tot“. Er war zuletzt als Referent in der Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage in Berlin tätig, davor arbeitete er für das Goethe-Institut Athen und das Maxim Gorki Theater. 

Derzeit ist Bekas der erste und einzige Mitarbeiter des Jugendwerks. Er soll in den kommenden Monaten zusammen mit den griechischen Partnern die Voraussetzungen für den Start des Jugendwerks schaffen, etwa indem dafür notwendige Förderrichtlinien erarbeitet und verabschiedet werden. „Wir brauchen leider weiterhin Geduld“ hieß es aus dem Familienministerium. Generalsekretär Bekas wird seine Arbeit im Jugendwerk mit dem Tag der Eröffnung des Jugendwerks an beiden Standorten aufnehmen, sobald die Voraussetzungen hierfür in Griechenland abgeschlossen sind. Ein verbindlicher Termin hierfür liege noch nicht vor.

Ab 2021 sollen die Mitarbeiter des Jugendwerks die Akteure des Austausches, Vereine, Verbände, Einsatzstellen, Fachkräfte und Teilnehmende beraten, Informationsveranstaltungen durchführen und Begegnungen fördern.

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Von Berlin nach Alexandroupoli

Junge, arbeitslose Erwachsene zu motivieren, durch ein zweimonatiges Praktikum in Schweden, Frankreich, Italien oder Griechenland ihre berufliche Zukunft wieder in die Hand zu nehmen – das ist das Ziel des Projekt „IdeAl für Berlin – Integration durch europäischen Austausch lernen“. Agorayouth hat mit der Projektverantwortlichen, Stefanie Hutsch vom Berliner Verein KIDS &CO g.e.V., darüber gesprochen, wie das in Kooperation mit dem griechischen Alexandroupoli derzeit gelingt.

Frau Hutsch, KIDS & CO ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Sitz in Berlin Marzahn-Hellersdorf. Mit dem Verein können junge Erwachsene für Praktika nach Griechenland. Wie kam das?
Stefanie Hutsch: KiDS & CO g.e.V. ist seit mittlerweile 17 Jahren auch in der internationalen Jugendarbeit tätig. Neben unseren Jugendfreizeiteinrichtungen und der Kooperation mit Schulen begleitet wir Jugendliche auf ihrem individuellen Weg in Ausbildung und Arbeit. Im ESF-Projekt „IdeAl für Berlin – Integration durch europäischen Austausch lernen“ begleiten wir junge arbeitslose Erwachsene im Alter zwischen 18 und 35 Jahren. Durch ein zweimonatiges Praktikum in Schweden, Frankreich, Italien oder Griechenland können sie fachliche und persönliche Kompetenzen gewinnen und Selbstvertrauen in ihre eigenen Stärken entwickeln, um ihre berufliche Zukunft motivierter zu gestalten.

Und wie entstand der Kontakt zu Griechenland?
Die Kooperation ist noch ganz frisch. Vor einem Jahr stellte ein lokaler Kooperationspartner den Kontakt zum International Forum Faros (IFF) in Alexandroupolis in in West-Thrakien her. Nun sind wir dabei, die die Kooperation mit Leben zu füllen, denn seit 1. September 2020 sind neun junge Berliner*innen in Alexandroupolis und werden während ihres zweimonatigen Aufenthaltes dort von IFF betreut.

Louis aus Berlin macht seit September ein Praktikum in einem IT-Unternehmen in Alexandroupoli.
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Absage der Trägerkonferenz/ Ακύρωση: Ελληνογερμανικό Συνέδριο Φορέων

Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen in Deutschland hat die Bundesregierung beschlossen keine Präsensveranstaltungen mit externen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und Gästen bis 31. Dezember 2020 durchzuführen. Diese Regelung betrifft auch die vom 12. bis 14. Oktober 2020 geplante Trägerkonferenz in Leipzig, die aufgrund dieses Beschlusses abgesagt werden muss.

Λόγω των αυξανόμενων αριθμών λοιμώξεων με κορωνοϊό η γερμανική κυβέρνηση αποφάσισε την ακύρωση εκδηλώσεων της κυβέρνησης με τη συμμετοχή τρίτων και καλεσμένων εως τις 31.12.2020. Προς μεγάλη μας λύπη σας ανακοινώνουμε εκ μέρους του Ομοσπονδιακού Υπουργείου Οικογένειας, Τρίτης Ηλικίας, Γυναικών και Νεολαίας την ακύρωση του Ελληνογερμανικού Συνεδρίου Νεολαίας στις 12 με 14 Οκτώβρη 2020 στη Λειψία.

Quelle: BMFSFJ

Das DGJW mitgestalten: Im Oktober nach Leipzig

Bevor das Deutsch-Griechische Jugendwerk 2021 seine Arbeit und Förderung aufnehmen wird, haben Träger vom 12. bis 14. Oktober 2020 die Möglichkeit, gemeinsam Inhalte und Anforderungen an das Jugendwerk bei einer deutsch-griechischen Trägerkonferenz in Leipzig zu diskutieren – ein Blick in die künftigen Büroräume ist auch möglich.

Das Bundesjugendministerium (BMFSFJ) möchte Trägern des deutsch-griechischen Jugendaustausches, die den Entstehungsprozess durch Jugendbegegnungen unterstützt haben, ein Forum bieten, um gemeinsam Inhalte und Anforderungen des künftigen Jugendwerks zu diskutieren. Im deutsch-griechischen Jugendaustausch aktive Organisationen aus Deutschland und Griechenland sind eingeladen vom

12. bis 14. Oktober 2020
in die VDI-GaraGe
in Leipzig

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Griechischer Sitz des Jugendwerks steht fest

Nachdem Leipzig als der deutsche Sitz des Deutsch-Griechischen Jugendwerks (DGJW) im vergangenen Jahr bekannt wurde, kann sich die ostdeutsche Stadt freuen, dass ihre Partnerstadt Thessaloniki der griechische Sitz des DGJW werden soll. Als Räumlichkeit des Büros ist die im westlichen Teil der Stadt gelegene Villa Petridi im Gespräch.

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Laut Lokalmedien ist die Villa Petridi im Westteil Thessalonikis als Sitzort des griechischen Büros des DGJW im Gespräch. ©Georgios86 / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

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Baustelle in Leipzig: Büro für das Jugendwerk gefunden

Die Herausforderungen, die sich durch die Corona-Pandemie  für den deutsch-griechischen Jugendaustausch und den Aufbau des Deutsch-Griechischen Jugendwerks ergeben sind groß. Aber es gibt auch Lichtblicke: Büroräume im deutschen Sitzort des Jugendwerks, in Leipzig, sind gefunden und werden derzeit umgebaut und renoviert, teilt das Bundesfamlienministerium mit.

Das 4. Deutsch-Griechische Jugendforum, das im Mai in Marathon stattfinden sollte und das Fachprogramm zur Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit, das für Juni in Griechenland geplant war, mussten genauso wie viele geplanten Jugendbegegnungen und Fachkräfteprogramme abgesagt oder verschoben werden. Noch ist nicht absehbar, wie lange Einschränkungen der Reisefreiheit, Kontaktverbote, Abstandsregeln und Grenzschließungen das Zusammenleben in Europa prägen werden, auch wenn für den Sommer Lockerungen geplant sind.

„Die Rahmenbedingungen sind nicht ideal, bleiben Sie dennoch mit Ihren Partnern im anderen Land in Kontakt. Vielleicht probieren Sie einmal digitale Kommunikations- und Kooperationsformate, um im Kontakt zu bleiben, miteinander an den aktuellen Herausforderungen zu wachsen und die Zeit bis zur nächsten echten Begegnung zu überbrücken“, schreibt das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ). Weiterlesen

Teil 1: Welche Antworten geben Jugendorganisationen auf die Pandemie?

Physischer Austausch liegt momentan auf allen Ebenen still. Wie Jugendorganisationen in Deutschland und Griechenland mit den Einschränkungen durch die Pandemie umgehen, welche alternativen Wege sie entwickelt haben und wie sie das weitere Jahr planen, fragen wir sie in einer Umfrage. Den Anfang machen G2RED aus Athen, die NGO PRAXIS aus Serres, und die Organisation Agrio Rodo, die auf der ionischen Insel Korfu ihren Sitz hat.

Agorayouth: Thanasis, du arbeitest bei G2RED in Athen. Für Leser, die euch nicht kennen: An welchen Projekten und Themen arbeitet ihr schwerpunktmäßig?
Bildschirmfoto 2020-04-13 um 12.43.05Thanasis Tsaldaris: G2RED ist eine Organisation, die aus Griechen mit Migrationshintergrund der zweiten Generation zusammengesetzt ist. Der Fokus unserer Organisation liegt auf dem Eintreten für Menschenrechte und auf der Integration von Migranten und Geflüchteten in die Gesellschaft. Das Ziel ist, eine neue Generation von aktiven Bürgern ins Leben zu rufen.

Wir haben mit unserem Partner in Deutschland, der Kreuzberger Kinderstiftung in Berlin, das Projekt „The Other in Me“ und das Format „The Diversity Volcano“ im non-formalen Bereich in Schulen in Griechenland durchgeführt. Das Ziel ist es, Themen wie Rassimus, Fremdenfeindlichkeit und alle anderen Formen von Diskriminierung durch solche Initiativen anzugehen – und das nicht nur in Griechenland. Der Diversity-Volcano wird jetzt in Schulen in Deutschland durch die Kreuzberger Kinderstiftung bekannt gemacht. Das ist es etwas, das nochmals Mehrwert in unsere Partnerschaft gebracht hat. Weiterlesen

4. Jugendforum abgesagt/ 4th Youth Forum canceled

Aufgrund der Einschränkungen zur Vorbeugung einer Infektion mit Covid19 kann das das 4. Deutsch-Griechische Jugendforum nicht mehr wie ursprünglich geplant vom 04. bis 07. Mai 2020 in Griechenland stattfinden. Das teilte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) am Montagnachmittag mit. In Abstimmung mit dem griechischen Partner plant das Ministerium eine Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt.

Wir informieren Sie an dieser Stelle sobald es Neuigkeiten gibt.

The Federal Ministry for Family Affairs, Senior Citizens and Youth Germany announced on Monday that due to the 2019-20 coronavirus disease (COVID-19) pandemic the 4th German-Greek Youth Forum won’t take place as planned from May 4th until May 7th 2020. In coordination with the Greek partner the ministry plans to postpone the event at a later date. We will keep you posted on this blog.

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