3. Deutsch-Griechisches Jugendforum: Im Oktober nach Köln

Nach dem 2. Deutsch-Griechischen Jugendforum im März 2017 in Thessaloniki geht es 2018 in die Partnerstadt Köln: Beim 3. Jugendforum wird es um die Stärkung und Erweiterung von Partnerschaften und Förderung von Partizipation junger Menschen gehen. Wer kann teilnehmen und was ist geplant? Anmeldeschluss ist der 01. Juli 2018.

Ein Jahr nach dem 2. Deutsch-Griechischen Jugendforum in Thessaloniki laden das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Generalsekretariat für Jugend und Lebenslanges Lernen des Ministeriums für Bildung, Forschung und Religiöse Angelegenheiten in Griechenland, JUGEND für Europa und die Youth and Lifelong Learning Foundation, die Nationalagenturen beider Länder für das EU-Programm Erasmus+ Jugend in Aktion, sowie IJAB –Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam ein: Anlässlich der 30-jährigen Städtepartnerschaft Köln-Thessaloniki wird das 3. Deutsch- Griechische Jugendforum 2018 in Köln stattfinden.

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Es war einmal. heute

Wie können junge Menschen aus dem gemeinsamen Erbe Deutschlands und Griechenlands schöpfen? Die Konferenz „Es war einmal. heute – Jugend im Fokus der deutsch-griechischen Beziehungen“ fand vom 28. bis 30. Mai in der bayrischen Landeshauptstadt München statt und versuchte Antworten zu geben. Ein Veranstaltungsbericht.

„Es gibt Otto den Bayern, der eine große Rolle in den deutsch-griechischen Beziehungen gespielt hat, es gibt Otto Rehagel und das erste Goethe-Institut der Welt hat 1952 in Athen eröffnet. Inzwischen haben mehr als 300.000 Griechen ihren Wohnort in Deutschland gefunden und das deutsche Wirtschaftswunder wäre ohne die Hilfe der griechischen Einwanderer nicht möglich gewesen“, zählte Thomas Thomer, Unterabteilungsleiter im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Erfolge in den Beziehungen beider Länder auf. Das BMFSFJ und das Ministerium für Bildung, Forschung und Religiöse Angelegenheiten der Hellenischen Republik hatten Multiplikatorinnen und Teamer von deutsch-griechischen Jugendbegegnungen eingeladen, sich zwei Tage lang auf der Konferenz „es war einmal. heute“ über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auszutauschen – und das im hellenistisch geprägten München. Weiterlesen

Der Geschichte auf der Spur

Es ist nicht schwer in München auf griechische Spurensuche zu gehen:  Bei einem Spaziergang durch die Stadt fanden die Teilnehmenden der Konferenz fast an jeder Ecke der Innenstadt Spuren des hellenistischen Erbes. Auch die Exkursion in das NS-Dokumentationszentrum München brachte Unbekanntes hervor.

Nicht umsonst wird München auch das „Isar-Athen“ genannt: Die erste Station am Münchner Königsplatz in der Maxvorstadt zeigte der 30-köpfigen Teilnehmergruppe des Stadtspaziergangs wieviel von Griechenland in München steckt – und wem die Stadt das zu verdanken hat. Weiterlesen

Impressionen: es war einmal. heute

Rund 100 Teilnehmende aus Deutschland und Griechenland tauschten sich auf der Konferenz „Es war einmal. heute – Jugend im Fokus der deutsch-griechischen Beziehungen“ in der bayrischen Landeshauptstadt München aus. Zwischen Fragen nach europäischer Solidarität, griechischer Spurensuche in der Stadt und Netzwerken war auch Zeit für ein paar fotografische Eindrücke.


Fotos: agorayouth & Jörg Wild – Pressenetzwerk für Jugendthemen

 

 

Antiker Mythos trifft auf heutige Realität: Filmprojekt des Benediktinergymnasiums Ettal

Odysseus, der Superheld in der griechischen Mythologie, wird zum modernen Flüchtling und mit ihm wird gleich der gesamte Heimatbegriff auf den Kopf gestellt. Die Idee dazu hatten die Altgriechischkurse 9A und 9B von Lehrer Roland Jurgeleit vom Benediktinergymnasium Ettal in Bayern. Herausgekommen ist ein sehenswerter Film, der – auf Altgriechisch mit Untertiteln– einige Male ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert.

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Lehrer Roland Jurgeleit bei der Präsentation des Films in München.

Mit viel Witz und Leidenschaft für die antike Mythologie und die Feinheiten des Altgriechischen weckt Lehrer Roland Jurgeleit vom Benediktinergymnasium Ettal auch bei seinen Schülern die Begeisterung. In seinem Unterricht heißt es nicht mehr nur Verbformen und Grammatik pauken, sondern das Ziel ist es, Autoren wie etwa Platon in ihren Ideen und Anschauungen zu verstehen und sich auch kritisch mit dem antiken Erbe auseinanderzusetzen. Nur so ist es möglich, dass seine Schüler dann auch einige der 12.200 Hexameterverse von Homers Odyssee auswendig lernten und einen eigenen Film drehten. Weiterlesen

Konferenzauftakt: es war einmal. heute.

Vom 28. bis 30. Mai wird die bayrische Landeshauptstadt München zum Zentrum des deutsch-griechischen Austausches: Die bilaterale Konferenz „Es war einmal. heute – Jugend im Fokus der deutsch-griechischen Beziehungen“ stellt die Frage: Was macht die Beziehungen der beiden Länder wirklich aus? Wie können junge Menschen aus dem gemeinsamen Erbe schöpfen und was brauchen sie, um den Weg zu einem solidarischen Europa zu ebnen? In den nächsten Tagen finden Sie einige Eindrücke von der Konferenz auf dem Blog.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Ministerium für Bildung, Forschung und Religiöse Angelegenheiten der Hellenischen Republik hatten Teamerinnen und Teamer von deutsch-griechischen Jugendbegegnungen eingeladen, sich zwei Tage lang über diese Fragen auszutauschen.
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Sprachanimation im Deutsch-Griechischen Jugendaustausch: Wofür?

Einer Sprache näher kommen und einen Pool von Sprachanimateuren bilden – darum ging es bei einem Treffen der deutsch-griechischen Arbeitsgruppe „Sprachanimation“ Anfang April in Köln. Anastasia Protopsalti berichtet von den Ergebnissen der Fortbildung.

Jugendbegegnungen zwischen deutschen und griechischen jungen Menschen haben zum Ziel, Klischees und Vorurteile abzubauen, so dass sich die jungen Leute besser kennen lernen, dass sie die Geschichte und Kultur des anderen Landes kennen lernen, aber auch sie sich ihrer eigenen Geschichte und Kultur bewusster werden. Um das zu erzielen, ist die Sprache das Mittel dazu. Wenn aber nun einige der Teilnehmer die Sprache der jungen Menschen aus dem anderen Land nicht kennen, wie soll dann ein Kontakt hergestellt werden? Englisch können natürlich die meisten, aber eben nur die meisten, nicht alle. Und hier kommt die deutsch-griechische Sprachanimation ins Spiel… Weiterlesen