Zu Gast: Eine Woche in der deutschen Jugendmedienwelt

Bei dem Fachkräfteaustausch vom Pressenetzwerk für Jugendthemen mit griechischen Journalisten zeigte sich die ganze Vielfalt der Medienwelt in Deutschland – und das ohne den Raum Köln-Bonn zu verlassen.

„Lasst uns einen Austausch über Jugendmedien durchführen“, war die kurzfristige Verabredung, als eine griechische Fachkräftedelegation im Frühjahr 2018 in Bonn zu Besuch war und auch auf das Pressnetzwerk für Jugendthemen traf.“ So weit die Idee. Acht Wochen später, Ende April, standen fünf Journalistinnen und Journalisten und unser Partner Panos Poulos vom Verein Filoxenia als Dolmetscher auf dem Bonner Münsterplatz. Also los. Weiterlesen

Pertouli calling: Greek-German Summer camp

Getting to know a country, finding new friends, communicating in an unkown language –  the summer camp of Trekking Hellas, FöFe and Deutsche Wanderjugend NRW will star children from Germany and Greece aged 14-17 years. Romanos Samouris from Trekking Hellas talks to agorayouth about this year’s edition.
//
Das Land erkunden, eine andere Kultur und Sprache kennenlernen, gemeinsame Erlebnisse mit neuen Freunden und mitentscheiden und auf eigenen Beinen stehen – das geht wieder beim Sommercamp von Trekking Hellas, FöFe und Deutsche Wanderjugend NRW. Jugendliche zwischen 14-17 Jahren aus Deutschland und Griechenland können sich in Pertoulis eindrucksvoller Natur begegnen, erzählt Romanos Samouris im Interview. 

Weiterlesen

die MASKE: Jugendtheater für alle in Köln

Das dreiteilige inklusive Performance Projekt ‚die MASKE‘ – OHNE GRENZEN UND BARRIEREN geht in die letzte Runde. Anfang Mai werden 21 Youngster mit und ohne Behinderungen aus Griechenland, Polen und Deutschland im Rahmen des Sommerblut Festivals im Urania Theater in Köln auftreten.

Sommerblut als Festival der Multipolarkultur versteht sich als inklusives Kulturfestival, welches die unterschiedlichen gesellschaftlichen, sozialen und politischen Standpunkte und Identitäten miteinander verbindet. Schwerpunkt des diesjährigen Festivals ist der ‚Körper‘. Weiterlesen

Das immaterielle Werkzeug

Es ist keine Neuigkeit, dass es in den letzten Jahren zu einer Störung der Beziehungen zwischen Griechenland und Deutschland gekommen ist. Diese zeigt sich nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch zwischen Griechen und Deutschen. Loukas Bartatilas schreibt in einem Essay über die Rolle derjenigen, die zwischen beiden Ländern leben und arbeiten – und was die Bauhaus-Architektur damit zu tun hat.

Der Hauptgrund dafür ist meiner Meinung nach die falsche und oft provokante Darstellung der sogenannten „Finanzkrise“ in vielen Medien beider Länder. Einerseits Stereotype von griechischer Seite über die Nazi-Vergangenheit, andererseits arrogante Zuschreibungen von deutscher Seite über „die faulen Griechen“, sowie das Beharren auf kulturellen Unterschieden und die Ablehnung der Idee eines vereinten Europas von nicht wenigen sind dadurch ans Licht gekommen. All dies erweckte bei einem Großteil der Öffentlichkeit den Eindruck einer großen Distanz zwischen beiden Ländern, die schwer zu überbrücken ist. Weiterlesen

Bilaterale Konferenz: es war einmal. heute.

Was macht die deutsch-griechischen Beziehungen wirklich aus? Wie können junge Menschen in Deutschland und Griechenland heute aus ihrem gemeinsamen Erbe schöpfen und was brauchen sie, um ihren Weg hin zu einem solidarischeren Europa zu ebnen? Darum wird es bei der Konferenz „es war einmal. heute.- Bilaterale Konferenz Jugend im Fokus der deutsch-griechischen Beziehungen“ vom 28. – 30. Mai 2018 in München gehen.
Weiterlesen

Warum ein Deutsch-Griechisches Jugendwerk? (3)

Bereits 2014 wurde der Grundstein für ein Deutsch-Griechisches Jugendwerk gelegt. Ende April gehen die Regierungsgespräche zu einem Deutsch-Griechischen Jugendwerk in die nächste Runde. Zeit nachzufragen: Warum überhaupt ein Deutsch-Griechisches Jugendwerk? Akteure aus Politik und Jugendaustausch aus beiden Ländern geben Antworten – im letzten Teil unserer Umfrage.

Markus Ingenlath@LaurenceChaperon

Markus Ingenlath, DFJW. Foto: Laurence Chaperon.

„Die Aufnahme eines Deutsch-Griechischen Jugendwerks in den Kreis der Fach- und Förderstellen der Internationalen Jugendarbeit in Deutschland ist ein wichtiges Signal an unsere Nachbarn und Freunde in den südlichen Ländern Europas. Vor dem Hintergrund der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Europa kann die Bedeutung des interkulturellen Lernens nicht hoch genug geschätzt werden. Der Sprach- und Kulturaustausch zwischen jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft trägt nämlich maßgeblich dazu bei, dass Europa zusammenwächst und der europäische Geist nachhaltig gestärkt wird. Gleichzeitig ist der Status einen „Jugendwerks“ untrennbar mit dem Dialog auf Augenhöhe und einer engen Verzahnung unterschiedlicher Instanzen verbunden. Jugendwerke arbeiten in gemischten Teams und durchgängig mit zwei Arbeitssprachen. Zudem sind sie autonom in der Mittelverwaltung und regierungsunabhängig. Mit dieser Verantwortung richtig umzugehen will gelernt sein und bedarf Erfahrung, Kompetenzen und nicht zuletzt einem starken politischen und gesellschaftlichen Rückhalt. Ein Jugendwerk ist auch Motor und Knotenpunkt für ein sehr viel größeres Netzwerk; es bringt Akteure aus ganz unterschiedlichen Fachgebieten zusammen, damit ein möglichst breitgefächertes Programmportfolio für ganz unterschiedliche Zielgruppen umgesetzt werden kann. Ein Jugendwerk ist also auch Kompetenzzentrum, das aus seiner Erfahrung und der seiner Partner schöpft, um dem internationalen Jugendaustausch immer neue Impulse zu verleihen.“
Dr. Markus Ingenlath, Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW)

Weiterlesen