Europas grenzenlose Arbeitswelten/ Επίσκεψή στη Βαϊμάρη

Von ihren Erfahrungen aus dem Erasmus+ Jugendaustausch „Europas grenzenlose Arbeitswelten“ berichten sieben Schüler der Ellinogermaniki Agogi in Pallini. Im Spätsommer 2019 trafen die griechischen Schüler im thüringischen Weimar auf 35 Jugendliche aus Rumänien, Bulgarien, dem Kosovo und Deutschland.

Vom 26. August bis zum 1. September besuchten wir, sieben Schüler der zweiten Lyzeumsklasse der Ellinogermaniki Agogi in Pallini im Rahmen eines vom Goethe-Institut organisierten ERASMUS + -Programm die Stadt Weimar. In Begleitung von  Alexander Roggenkamp trafen wir in der Stadt der Schriftsteller und Philosophen wie etwa Goethe und Schiller 35 Jugendliche aus Griechenland, Rumänien, Bulgarien, dem Kosovo und Deutschland.

Wir nahmen an Diskussionen und Workshops zur Arbeitswelt teil, etwa unter Anleitung eines erfahrenen Schauspielers dazu, wie man erfolgreich präsentiert. Einige andere Elemente und Themen des Programms waren der interkulturelle Austausch, die Förderung der Mehrsprachigkeit und Debatten über das Phänomen der Wirtschaftsmigration während des Arbeitslebens. Interessant und lehrreich waren die Exkursionen nach Erfurt sowie ins Konzentrationslager Buchenwald.

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Von Fußabdrücken, Stille und kreativer Geschichte

Unter den internationalen Jugendbegegnungen gab es 2019 etwas Neues: „Footprints in Silence“, ein deutsch-griechisches Projekt rund um Erinnerungs- und Gedenkkultur, zu Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg. Neben historischer Arbeit befassten sich die 20 Jugendlichen vor allem auf kreativ-künstlerische Weise mit dem Thema. Teilnehmerin Annabell Wähner, die bei beiden Begegnungsteilen in Ravensbrück/Berlin und auf dem Peloponnes dabei war, beschreibt ihre Eindrücke.

Wir haben gedacht und geschwiegen, es wurde gelernt und es wurde viel geredet. Mit verschiedensten Techniken wurden wir zur Mitwirkung angeregt: Die Kreativ-Workshops beinhalteten in Deutschland neben Film- und Tonarbeit auch tänzerische und andere Selbsterfahrungselemente. In Griechenland wurde dann gemalt und es entstand ein gemeinsames Mosaik. Dieses wird nun im Dorf Kryoneri installiert, damit das Projekt auch die Bewohner erreicht. All das passierte vor folgendem inhaltlichen Hintergrund: Was geschah vor gut 70 Jahren im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück und während der Besetzung Griechenlands durch die deutsche Wehrmacht? Was können und sollen wir aus der deutschen Geschichte lernen? Was können und wollen wir als junge Menschen heute und zukünftig tun? Weiterlesen

Der Erotokritos als Zirkus-Projekt

In den Berliner Herbstferien fand mittlerweile zum fünften Mal der Jugendbegegnungsaustausch zwischen CABUWAZI Berlin Treptow und dem griechischen Dörfchen Mirtos auf Kreta statt. 30 Jugendliche aus beiden Ländern entwickelten innerhalb von zwei Wochen eine Zirkusshow und banden den griechischen Epos Erotokritos ein.

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©Friederike Mühlbach

In Vorbereitung hat das Team aus Treptow überlegt, unter welches Motto dieses Jahr die Begegnung gestellt werden könnte. In den vergangenen Jahren gab es immer politische aktuelle Themen wie zum Beispiel learn to upcycle“ oder shapeshifters. In diesem Jahr hat Britta Niehaus, Standortleiterin bei CABUWAZI Treptow und Initiatorin des Projekts, die zündende Idee entwickelt, ein griechisches Epos als motivische Basis zu nutzen. Der aus der Renaissancezeit stammende VerstextErotokritos ist ursprünglich im kretanischen Dialekt verfasst und gehört darum fest zur kulturellen Identität der Insel. Weiterlesen

Fachkräftetraining zum Thema „Migrationsgesellschaft“

Wie kann das Thema Migrationsgesellschaft in der Arbeit mit jungen Menschen so behandelt werden, dass sie Interesse daran entwickeln, sich aktiv bei der Gestaltung dieser einzubringen und so zu einem friedlichen Zusammenleben beizutragen? Dieser Frage will ein deutsch-griechisches Fachkräfteseminar vom 8. bis 15. Dezember im brandenburgischen Grünheide-Kagel nachgehen.

Ziel des Trainings ist die Stärkung von Fachkräften der Jugendarbeit im Umgang mit den Herausforderungen durch Migration und in der Ausgestaltung von Migrationsgesellschaften in Deutschland und in Griechenland. „Der deutsch-griechische Dialog ist besonders spannend, weil sich in beiden Ländern aufgrund der geographischen Lage und des ökonomischen Gefälles zwischen Nord- und Südeuropa  unterschiedliche Modelle von Migrationsgesellschaften herausbilden“, heißt es von Seiten der Organisation Fusion e.V., die das Seminar mit der griechischen NGO Praxis organisieren.

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Dare Dance Digitalize- The 3D project goes Düsseldorf

Antonis Bertos, a Greek dancer and psychologist from Athens has been selected to spread the „3D project“ in November in Germany. The project which is hosted in Krass e.V. in Düsseldorf is about dance, psychology and videodance-digital technology. It is open for youngsters aged from 18-26 years.

„I am very happy that I got the chance to spread the 3D Project- Dare Dance Digitalize and to know better the needs of German youngsters“, Antonis Bertos, a Greek dancer and psychologist in „Connect your city youth center“ in Athens tells. The project is a cooperation between the Athens based youth center, KRASS e.V. Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche e.V. in Düsseldorf and Stadtmuseum Düsseldorf, where the project will take place. In the end of the project there will be a live dancetheatrical presentation/performance called ‘Traum-Clip’ in Stadtmuseum.

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Ein guter Anfang

Unter dem Motto „Sport und Spiel für alle – das Fest der gelebten Inklusion“ fand Ende Juli das erste kreisweite Vernetzungstreffen im BDP Jugendgästehauses der Wilden Rose statt. Eingeladen hatten Jugendorganisationen und Sozialverbände, die sich die Idee der Inklusion auf die Fahnen geschrieben haben.

Mail-Anhang
Kreisjugendring, Wilde Rose, Sportjugend, Evangelische Jugend und Lebenshilfe, Gemeinsam leben – gemeinsam lernen, Trägerverein Jugend- und Sozialarbeit Geretsried, Arbeitskreis für Menschen mit Behinderung, der Kreisbeauftragte für Behinderung Ralph Seifert – sie alle kamen zum Fest der gelebten Inklusion am 20. Juli zum BDP Jugendgästehauses der Wilden Rose (Pfadiheim). Dort hatten im letzten Sommer 150 Landschaftsgärtner-innen der BASEG  in einer sozialen Woche die Umgebung des Hauses behindertengerecht umgestaltet und auch eine Senkgartentribüne gebaut.

Schirmherr der Veranstaltung war der zweimalige Weltmeister im Monoski, Georg Kreiter, der die Besucher mit gezielten Basketballwürfen aus dem Rollstuhl heraus in Erstaunen versetzte. Aber nicht nur er erzielte einen Treffer nach dem anderen, sondern auch die vielen beteiligten Organisationen, die mit Kaffee und Kuchen, Isarstrandsteine bemalen, Basteln von Hundespielzeug, Buttonproduktion, Riesenschach, enormen Seifenblasen und einer Trockenerbsenzertrümmerungsmaschine keine Langeweile aufkommen ließen. Weiterlesen