»Wie es war und wie es ist« 🎶

Zum ersten Mal fand in den Einrichtungen der Jugendzentren Köln eine internationale Jugendbegegnung statt – digital! Seit Januar 2021 beschäftigten sich 30 junge Menschen aus Thessaloniki und Köln mit der Geschichte des Nationalsozialismus und historischen und gegenwärtigen Formen von Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. Entstanden sind daraus zwei Musikvideos und Songs und ein Dokumentarfilm.

Von Januar bis Ende April 2021 haben sich rund 30 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 27 Jahren aus Thessaloniki und Köln über eine digitale Plattform mit Erinnerungsorten an den Nationalsozialismus in ihren jeweiligen Städten auseinandergesetzt. Das Projekt setzte. damit ein starkes Zeichen für die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dem Nationalsozialismus. Ziel war es, das Bewusstsein über Verfolgung und Rassismus in den jeweiligen Städten durch künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema zu schaffen. In regelmäßigen Zoom-Konferenzen fanden Workshops statt, in denen Videoclips vorbereitet, gruppenweise Texte geschrieben  und Tanzchoreografien einstudiert wurden.  

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Nächste Infoveranstaltung am 30. Juni/ Ενημερωτική εκδήλωση

🇩🇪 Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) lädt zu einer zweiten digitalen Info-Veranstaltung über die Förderrichtlinien, das Antragsverfahren, die Fristen, Angebote und Kontakte zum DGJW ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 30. Juni 2021 um 17:00 Uhr (MESZ) digital über die Plattform Zoom statt und wird gedolmetscht.

Anmeldungen sind möglich bis zum 23. Juni 2021 per Mail an zoom@egin-dgjw.org. Danach erhalten Sie die Zugangsdaten.

🇬🇷 Το Ελληνογερμανικό Ίδρυμα Νεολαίας με μεγάλη χαρά προσκαλεί όλους τους ενδιαφερόμενους σε ψηφιακή ενημερωτική εκδήλωση σχετικά με τις κατευθυντήριες γραμμές χρηματοδότησης και την υποβολή αιτήσεων χρηματοδότησης προγραμμάτων. Η ενημέρωση θα πραγματοποιηθεί την Τετάρτη 30/06/2021 στις 18:00 (ώρα Ελλάδος) μέσω Zoom. 

Παρακαλούμε να στείλετε τη δήλωση συμμετοχής σας στο zoom@egin-dgjw.org για να λάβετε τον σύνδεσμο για την παρακολούθηση της εκδήλωσης.

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Teilnehmende gesucht: Reise auf den Spuren des Schweigens

Was Geschichte und Kunst miteinander zu tun haben? Das können Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren in diesem Sommer beim deutsch-griechischen Jugendaustausch „Footprints in Silence“ in Ravensbrück und Berlin sowie in Lingiades und in Ioannina erfahren. Es werde noch Teilnehmende gesucht. Anmeldeschluss: 27. Juni 2021.

In den letzten Jahren nahm das deutsch-griechische Verhältnis in den Medien beider Länder mit teils sehr kritischen Beiträgen viel Raum ein. Die gemeinsame Geschichte war oft ein wichtiger Teil dieser Diskussion, vor allem auf griechischer Seite. In Griechenland gibt es über 100 sogenannte Opfergemeinden. Orte, die von Gräueltaten der Wehrmacht während der deutschen Besatzung Griechenlands im Zweiten Weltkrieg schwer getroffen wurden. Einer davon ist Lingiades, ein idyllisches Bergdorf in der Region Epirus im Nordwesten Griechenlands. Ebenso wie der Holocaust an den griechischen Juden ist das Geschehen in diesen Orten ein in Deutschland kaum bekanntes Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Die Verbrechen der Nazis haben gezeigt, was für verheerende Auswirkungen die Missachtung der Menschenrechte hat.

19. bis 26. Juli 2021 in Deutschland (Berlin und Ravensbrück)

18. Juli und 07. August 2021 Vorbereitungsseminar in Berlin

08. bis 15. August 2021 in Griechenland (Lingiades und Ioannina)

Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) bietet das Austauschprogramm „Footprints in Silence“ gemeinsam mit dem Kulturverein Lingiades an. Die gemeinsame Hinwendung zu einer Jugend-Erinnerungskultur mittels kreativer Projektarbeit soll dazu beitragen, die Lücke zwischen den beiden Ländern zu verringern. „Footprints in Silence“ wird das Schweigen, welches das Schicksal der Menschen umhüllt, ersetzen durch ein ausdrucksstarkes, interkulturelles Kunstwerk der jungen Generation.

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Was lange währt, wird…: Umfrage zum Start des DGJW

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW/ΕΓΙΝ) hat nach langen Verhandlungen am 1. April 2021 seine Arbeit in Leipzig und Thessaloniki aufgenommen. Viele Organisationen und Träger in Deutschland und Griechenland begleiten den Prozess seit Jahren und teilen in Teil Zwei unserer Umfrage ihre ersten Eindrücke vom Jugendwerk, ihre Wünsche und Vorschläge.

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Zwei Monate DGJW: Umfrage unter den Organisationen

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk ist seit dem 1. April 2021 Realität. Was ist der erste Eindruck der Träger in Deutschland und Griechenland? Was läuft gut, was muss noch besser werden? Was wünschen sich die Organisationen? Teil Eins der Umfrage in der deutsch-griechischen Trägerlandschaft.

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW/ΕΓΙΝ) hat nach langen Verhandlungen am 1. April 2021 seine Arbeit in Leipzig und Thessaloniki aufgenommen und will den deutsch-griechischen Jugendaustausch und die Begegnung und Verständigung junger Menschen in Deutschland und Griechenland stärken und Fachkräfte der Jugendarbeit qualifizieren. Viele Organisationen und Träger in Deutschland und Griechenland begleiten den Prozess seit vielen Jahren und teilen auf agorayouth.com ihre ersten Eindrücke, Wünsche und Vorschläge.

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Erinnern neu denken: Jugendbegegnung in Köln und Kastoria

Wie wollen wir uns heute an gestern erinnern? Ist tatsächlich alles schon gesagt? Agorayouth hat mit Elisabeth Subasic und Soultana Zorpidou gesprochen, die diese Fragen in der deutsch-griechischen Jugendbegegnung „Erinnere dich! Neu (Ge)Denken“ in Köln und in Kastoria angehen wollen.

Agorayouth: Sie beide planen seit einiger Zeit eine deutsch-griechische Jugendbegegnung mit dem Titel „Erinnere dich! Neu (Ge-)Denken“ – erst Anfang/Mitte Juli in Köln und dann 2022 im griechischen Kastoria. Wie ist die Zusammenarbeit entstanden?
Elisabeth Subasic (Evangelische Schüler und Schülerinnnenarbeit im Rheinland): Sultana Zorpidou und ich haben uns auf dem Deutsch-Griechischen Jugendforum 2018 in Köln kennengelernt. Dort entdeckten wir unser gemeinsames Interesse an Erinnerungsarbeit. Wir standen länger in Kontakt, bevor wir beschlossen, einen Jugendaustausch zu realisieren. Sultana hat langjährige Erfahrungen in der Erinnerungsarbeit in ihrer Region. 
Soultana Zorpidou: Die Idee entstand auch aus der Notwendigkeit, junge Menschen in beiden Ländern für die nicht so alte und gar nicht einfache Geschichte der NS-Zeit, der deutschen Okkupation in Griechenland und den Holocaust zu sensibilisieren. Elisabeth und ich waren uns einig, dass die Jugend sich langsam aber sicher von den Erfahrungen und dem Wissen dieser Geschichte entfernt, unter anderem, weil offizielle Zeremonien und Gedenktage in beiden Ländern keine Kraft mehr entfalten. Wir sehen heute, wie die Jugend sich aus den Inhalten und Paradigmen der Geschichte entfernt. Das ist alarmierend.

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Digitale Info-Veranstaltung zu Förderrichtlinien und Antragsverfahren

Leipzig/Thessaloniki. Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) lädt kurzfristig zu einer digitalen Info-Veranstaltung über die Förderrichtlinien und das Antragsverfahren ein. Die deutschsprachige Veranstaltung findet am Freitag, 23. April 2021 um 18:00 Uhr (MESZ) digital über zoom statt.

Bitte melden Sie sich per E-Mail an zoom@egin-dgjw.org an, um die Zugangsdaten zu erhalten.

Außerdem werden wird zeitnah ein FAQ veröffentlicht werden, das Sie bei der Antragsstellung unterstützen soll.  


🇬🇷 Το Ελληνογερμανικό Ίδρυμα Νεολαίας με μεγάλη χαρά προσκαλεί όλους τους ενδιαφερόμενους σε ψηφιακή ενημερωτική εκδήλωση σχετικά με τις κατευθυντήριες γραμμές χρηματοδότησης και την υποβολή αιτήσεων χρηματοδότησης προγραμμάτων. Η ενημέρωση θα πραγματοποιηθεί την Παρασκευή 23/04/2021 στις 18:00 (ώρα Ελλάδος) μέσω zoom.

Παρακαλούμε να μας στείλετε τη δήλωση συμμετοχής σας στο zoom@egin-dgjw.org για να λάβετε τον σύνδεσμο για την παρακολούθηση της εκδήλωσης.

Επιπλέον σύντομα θα αναρτήσουμε στο agorayouth.com έναν οδηγό με συχνές ερωτήσεις (FAQ), προκειμένου να σας βοηθήσουμε στη διαδικασία υποβολής αιτήσεων.

«We aim at making our village a pole of cultural, educational and social attraction«

Agorayouth: Despina and Lefteris, you managed to found an organization named entaxis in Kavala in Northern Greece that has the aim to address the rights of youth and organize educational activities for youngsters in this rural area. Tell us some more details about the organization and whom you want to reach...
Lefteris: In 2020, after a long bureaucratic process that lasted about two years, we managed to found a legal not-for-profit organization called entaxis – action for inclusion and education. The word entaxis derives from the Greek word ενταξις which is associated with inclusion and integration. We gave this name to the organization, because this is exactly our aim: to support all disadvantaged persons from rural areas who need assistance in their social development.
Despina: In the beginning we aimed to reach youth aged 15 to 25 with fewer opportunities, but through our initial educational activities we had older persons who approached us for social support. Thus, through the newly established organisation we aim for a more holistic approach for our target group to reach youth and adults in middle and senior age who have fewer opportunities due to geographical restrictions, special needs or persons who face social challenges in their lives, who are illiterate and/or have dropped out of school – and as well those who wish to overcome educational and social barriers. This target group includes persons who attend senior high school, families, elderly persons who are marginalised, university students, persons not in education, employment and/or training, and those with special needs. Due to the pandemic most of our plans have been on hold until further notice.

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Förderrichtlinien und Antragsformulare fürs Deutsch-Griechische Jugendwerk stehen

Zum 1. April 2021 nimmt das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) in Leipzig und Thessaloniki die Arbeit auf, um Begegnungen junger Menschen zwischen Griechenland und Deutschland zu fördern. Damit der Start möglichst reibungslos funktioniert, gibt es hier ein kleines FAQ mit den wichtigsten Fragen sowie die neuen Förderrichtlinien und die Antragsformulare für Austausche.

👉 Wie funktioniert die Förderung?
Die Anträge werden gemeinsam von den Partnerorganisationen gestellt. Die Antragsfristen für dieses Jahr sind der 30. April und der 1. August 2021. Abweichend von 4.6 der Förderrichtlinien können in der ersten Jahreshälfte 2021 aufgrund des Wechsels der Förderung zwischen dem Sonderprogramm des BMFSFJ und dem DGJW auch bereits begonnene, noch nicht abgeschlossene Projekte gefördert werden.

👉 Bis wann müssen Anträge für Austausche im Jahr 2022 gestellt werden?
Die Anträge für 2022 müssen bis 1. November 2021 gestellt werden. Restmittel können im Rahmen einer zweiten Antragsfrist für das Jahr 2022 zum 1. Juli 2022 beantragt werden. 

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Maria Sarigiannidou wird griechische Generalsekretärin des DGJW

Mit Maria Sarigiannidou, einer Anwältin aus Thessaloniki, hat auch der griechische Teil des Deutsch-Griechischen Jugendwerks nun eine Generalsekretärin. Zudem wurde kürzlich bekannt, wer auf griechischer Seite im Aufsichtsrat des Jugendwerks vertreten sein wird.

Quelle: http://www.sarigiannidou.gr/βιογραφικο/

Maria Sarigiannidou ist die neue griechische Generalsekretärin des Deutsch Griechischen Jugendwerks (DGJW/ ΕΓΙΝ). Das geht aus Veröffentlichungen in den Sozialen Medien sowie einem Artikel in der Sonntagsausgabe der griechischen Tageszeitung Efimerida Makedonia hervor. Sarigiannidou ist seit 2012 Anwältin bei der Anwaltskammer Thessaloniki und hat neben Thessaloniki auch in Köln und München studiert. Sie ist Absolventin der Deutschen Schule Thessaloniki und Vorsitzende der Jugendorganisation der Nea Demokratia sowie im Parteivorstand der Partei tätig.

Am Samstag wurde zudem bekannt, dass der Aufsichtsrat des Jugendwerks von griechischer Seite nun vom griechischen Bildungsministerium eingerichtet wurde. Ein griechisches Onlinemedium berichtete, dass die Vorsitzende des Aufsichtsrats die amtierende Bildungsministerin Niki Kerameos (Nea Demokratia) bzw. ihr Stellvertreter, der Generalsekretär für Berufsbildung, Ausbildung, lebenslanges Lernen und Jugend, Georgios Voutsinos sei. Weitere Mitglieder seien eine Reihe von Politikern der konservativen Partei sowie Mitarbeiter aus Ministerien, ein Vertreter eines Nachwuchs-Juristenverbandes, ein Ökonom sowie ein Mitglied aus dem Bereich der Zivilgesellschaft, vom Verband der griechischen Pfadfinder.

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