Change – Αλλαγή: Θεατρικό Πρόγραμμα Ανταλλαγής Νέων

Η Πολυδραστική Ομάδα Τέχνης Fabrica Athens και ο γερμανικός Μη Κερδοσκοπικός Οργανισμός Mostar Friedensprojekt, διοργάνωσαν το 4ο Θεατρικό Πρόγραμμα Ανταλλαγής Νέων με τίτλο «Change – Αλλαγή» το Σεπτέμβριο στο Βερολίνο και στην Αθήνα.

📅1-8 Σεπτεμβρίου, Βερολίνο 🇩🇪 Theaterhaus Berlin Mitte
📅15-22 Σεπτεμβρίου, Αθήνα 🇬🇷 θέατρο Τεχνοχώρου Φάμπρικα – Fabrica Theater Stage

Η φετινή θεματική του Προγράμματος Ανταλλαγής είχε τον τίτλο «Change – Αλλαγή»: «Σε έναν κόσμο που όλα υπόκεινται σε μια συνεχόμενη αλλαγή, τι είναι αυτό που μένει αμετάκλητο; Ένας ποιητής είχε γράψει πως «όλα τριγύρω αλλάζουνε και όλα τα ίδια μένουν». Εμείς, πρωταγωνιστές του δικού μας έργου, κατά πόσο αφηνόμαστε στην συνήθεια, σε αυτό που είθισται και κατά πόσο βρίσκουμε τη δύναμη να κάνουμε το βήμα της «Αλλαγής»; Χρειάζεται αυτή η αλλαγή και τι άραγε πρέπει να αλλάξει; Ο χώρος και χρόνος ίσως να αλλάζουν τα πάντα, μπορεί όμως και τίποτα.» Weiterlesen

„You only need one person to change your life“

The majority of people that arrived 2018 in Greece came from Afghanistan, Syria and Iraq. Thousands of them are children. In an educational program in Athens Marianna-Sofia Matziri (26) and Alexandra Kamaretsou (25) teach them. What it means to deal with traumas, depression and panic attacks of the kids on a daily basis they have shared with agorayouth.

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Alexandra Kamaretsou (25, left) and Marianna-Sofia Matziri (26) work in Athens with refugee and immigrant children.

Agorayouth: Alexandra, tell us a little bit more about the educational program you work in.
Alexandra Kamaretsou:
The organisation Elix supported by UNICEF and funded by the European Commission started the project on quality learning and Non-Formal Education in October 2017. With the project we want to provide day-to-day coverage of the educational needs of refugee and immigrant children aged 3 to 17 and contribute to the smooth integration into the formal education system in Attica and Greece. Weiterlesen

Umfrage: Dadurch fühlen sich Deutsche und Griechen verbunden

Vier Tage reger Austausch vergingen wie im Flug. Was bleibt und wo sie die größte Verbindung zwischen deutschen und griechischen Jugendlichen sehen, erzählen einige der Teilnehmer in unserer Umfrage am letzten Tag des deutsch-griechischen Jugendbarcamps.

portrc3a4t1_„Ich habe den Eindruck, dass es sehr viele Gemeinsamkeiten gibt, auch wenn man in sehr verschiedenen Ländern lebt. Für alle ist zum Beispiel der Klimawandel wichtig. Das ist ein Thema, genauso wie die Freundschaft. Es gibt sehr ähnliche Anliegen, die alle betreffen.“
Tilemachos Boni (23) Weiterlesen

Umfrage: „Was willst du eigentlich hier“?

Das deutsch-griechische Jugendbarcamp ist gestartet. Insgesamt 120 Jugendliche aus Deutschland und Griechenland werden die kommenden drei Tage für Austausch nutzen. Mit welchen Wünschen und Gedanken sie angereist sind, lest ihr hier.

1_Burnic„Für mich ist der Austausch auch zu politischen Themen wie der Europawahl wichtig. Aber auch die Kultur der anderen kennenzulernen, ist eine große Chance.“
Sadin Burnic (23) aus Leipzig

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„Erzähl mir deine Geschichte!“

Im August 2018 führte eine estnisch-deutsch-griechische Jugendbegegnung filminteressierte Jugendliche aus drei Ländern in Berlin zusammen. Unter dem Motto „Erzähl mir deine Geschichte!“ ging es um das Hauptthema des Projektes: Flucht und Migration. Die Teilnehmer aus Athen die zum ersten Mal bei der Begegnung dabei waren, haben ihre Eindrücke in diesem Blogpost zusammengefasst.

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Roots are Routes: Von Wurzeln und Wegen

Jungen Menschen eine Perspektive vor Ort geben. Zeigen, dass Wurzeln auch Wege öffnen können, darum geht es Olga Daskali aus Messolonghi. Wie viele andere Städte hat ihre Heimatstadt in Westgriechenland mit dem Weggang vieler junger Menschen zu kämpfen. Olga ist nach dem Studium in ihre Heimatstadt zurückgekehrt und hat die Stadt und ihre Bewohner mit ihrem Projekt „Roots are Routes“ aufgemischt. Für ihr Projekt wird ihr nun der diesjährige „START Scaling Award“ verliehen. 

Ausgerechnet bei einem Seminar zu Kulturveranstaltungen, im Gespräch mit einem kanadischen Bekannten war es so weit: „Mir schoss die Idee durch den Kopf, dass ich etwas für meine Heimat tun möchte. Vor meinem inneren Auge sah ich immer wieder den kleinen Satz ‚roots are routes‘ „, erzählt Olga Daskali. aus Messolonghi in Westgriechenland. Seitdem hat sie die Idee nicht mehr losgelassen. „Die Herausforderung in diesem Stadium war es, den Satz mit einer konkreten Projektidee zum Leben zu erwecken, um sich für das START-Programm der Robert-Bosch-Stiftung zu bewerben“, erklärt sie.
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Ein Stück Familie

In einer WG leben bedeutet mehr als nur zusammen wohnen – eine WG ist oft auch Familienersatz. Erst recht, wenn man noch nie eine Familie hatte. Ronja Buggel arbeitet in Athen daran, die erste inklusive Wohngemeinschaft zu gründen. Doch was in Deutschland mittlerweile normal ist, hat in Griechenland viel Skandalpotential.

Es riecht nach Urin als Ronja Buggel das Gitter des Bettes von Paraskevi öffnet und die 15-Jährige begrüßt. „Zouzounaki mou“, sagt sie, „ti kaneis simera?“ –„wie geht es dir heute, meine kleine Honigbiene?“ Paraskevi kann nicht mit Worten antworten, aber sie lacht. So doll, dass ihr Gesicht fast verkrampft. Sie freut sich, dass Ronja sanft mit ihr spricht, sie kitzelt, ihr liebevoll einen Kuss auf die Stirn drückt. Die Vorhänge in dem Zimmer mit den acht Betten sind zugezogen. Es fällt schwer, das Alter der Kinder und Jugendlichen zu schätzen, sie auseinanderzuhalten, denn alle haben zentimeterkurz geschnittene Haare. „So sind sie geschlechtslos, das ist gewollt“, erklärt Ronja. Außerdem ist es praktisch: Die Pflege und Versorgung der Kinder ist hier Fließbandarbeit. Weiterlesen