Zu Gast bei One Happy Family

Ende Juni machte sich eine deutsch-griechisch-französische Gruppe für eine Woche auf nach Lesvos. Ein Fachkräfteaustausch vom Interkulturellen Netzwerk und seinen Partnern hatte zum Ziel, einen Blick hinter die im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise entstandenen Strukturen auf der Insel zu werfen. Beim Community Center OHF- One happy family- packten sie tatkräftig an. Der Austausch in Bildern.

Im OHF entstehen Angebote von, mit und für Geflüchtete. Gemeinsam werden konkrete Strategien für die Arbeit mit Geflüchteten erarbeitet und ausgetauscht.

 

Zum Beitrag im Vorfeld des Fachkräfteaustauschs auf agorayouth geht es hier.

Fotos: Julia Appel

Zu Gast: Eine Woche in der deutschen Jugendmedienwelt

Bei dem Fachkräfteaustausch vom Pressenetzwerk für Jugendthemen mit griechischen Journalisten zeigte sich die ganze Vielfalt der Medienwelt in Deutschland – und das ohne den Raum Köln-Bonn zu verlassen.

„Lasst uns einen Austausch über Jugendmedien durchführen“, war die kurzfristige Verabredung, als eine griechische Fachkräftedelegation im Frühjahr 2018 in Bonn zu Besuch war und auch auf das Pressnetzwerk für Jugendthemen traf.“ So weit die Idee. Acht Wochen später, Ende April, standen fünf Journalistinnen und Journalisten und unser Partner Panos Poulos vom Verein Filoxenia als Dolmetscher auf dem Bonner Münsterplatz. Also los. Weiterlesen

Ehrengard Schramm und ihr Hilfswerk für Griechenland

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Ehrengard Schramm (Foto: Göttinger Jahrbuch vom Geschichtsverein für Göttingen und Umgebung)

Brigitte Spuller schreibt über das fast vergessene Werk einer ungewöhnlichen Frau aus Göttingen.

Frau Schramm wurde 1900 als Ehrengard von Thadden geboren und starb 1985. Sie stammte aus einer pommerschen Adelsfamilie und war mit Percy Ernst Schramm, einem Historiker verheiratet. In ihrer Schulausbildung hatte sie Altgriechisch gelernt, bereiste Griechenland und verfasste mehrere Bücher über die griechische Geschichte. Sie war einige Jahre lang Ratsfrau in Göttingen und von 1959 bis 1967 Abgeordnete der SPD im niedersächsischen Landtag.

Bei einer ihrer Reisen in Griechenland hörte sie zum ersten Mal den Ortsnamen „Kalavryta“ und wie die deutschen faschistischen Besatzungstruppen dort (im Dezember 1943) und in vielen anderen Orten Massaker an der Zivilbevölkerung begangen hatten, die Ortschaften geplündert und viele davon in Schutt und Asche gelegt hatten. Obwohl sie von mehreren Seiten gewarnt wurde, dass es für sie als Deutsche gefährlich sein könnte, in diesen Ort zu fahren, besuchte sie noch im gleichen Jahr 1952 Kalavryta, um sich ein eigenes Bild von der Lage der Überlebenden dort zu machen.

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