Πρόγραμμα Young Democracy in Action

Το ίδρυμα ευρωπαϊκής νεανικής εκπαίδευσης και ταυτοχρόνως κέντρο συναντήσεων της Βαϊμάρης, στα πλαίσια του προγράμματος „GenerationEurope– Young Democracy in Action“ έχει ξεκινήσει από το 2018 μια νέα συνεργασία με τους οργανισμούς YouthCoop από την Σίντρα (Πορτογαλία) και EUphoria από την Αθήνα (Ελλάδα). Οι θεματικές: „Aξίες“, „Aνθρώπινα δικαιώματα“, „Δημοκρατία“. Η Agorayouth μίλησε με τον Markus Rebitschek για το τί κρύβεται πίσω από αυτή την συνεργασία και γιατί η „liquid democracy“ δε πρέπει να λείπει.

Agorayouth: Κύριε Rebitschek, το πρόγραμμα „GenerationEuropeYoungDemocracyinAction“ συνδέεται με το ευρωπαϊκό πρόγραμμα νεολαίας για εθελοντική εργασία „ewoca3“, στα πλαίσια του οποίου είχε προκύψει ήδη μια συνεργασία με την Ελλάδα. Με ποιες δραστηριότητες ασχολούνται οι νέοι από τις τρείς χώρες κατά την διάρκεια των συναντήσεων νεολαίας;
Markus Rebitschek: Οι νέοι, προερχόμενοι από τρείς χώρες κάθε φορά, δουλεύουν και συνεργάζονται εν συνεχεία για ένα διάστημα τριών χρόνων, με απώτερο στόχο την πολιτική ενασχόληση. Σε αυτό το χρονικό διάστημα επιδιώκουμε να αναγνωρίσουμε τα προβλήματα επί τόπου, βρισκόμαστε κάθε χρόνο σε διεθνή συναντήσεις και αλληλοϋποστηριζόμαστε σε ότι αφορά την επίλυση των αναγνωρισμένων προβλημάτων. Οι τρείς συναντήσεις μας – το 2018 στην Ελλάδα, το 2019 στην Πορτογαλία και εν τέλει το 2020 στην Γερμανία – σχετίζονται θεματικά μεταξύ τους και είναι συμπληρωματικές. Weiterlesen

Städtepartnerschaftsverein Leipzig-Thessaloniki ausgezeichnet

Am 17. Juni 2019 wurde dem Städtepartnerschaftsverein Leipzig-Thessaloniki e.V. für sein besonderes Engagement zur Förderung des europäischen Gedankens in Sachsen der Europa Preis 2018 der Europäischen Bewegung Sachsen überreicht.

In Anwesenheit des Stifters und sächsischen Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler sowie der Präsidentin der Europäischen Bewegung Sachsen (EBS), Andrea Dombois, wurde der mit 500 Euro dotierte Preis verliehen und stellvertretend für den Verein an den Vorsitzenden Olaf Lehmann und die stellvertretende Vorsitzende Carla Manolopoulou übergeben. Weiterlesen

Abkommen zur Umsetzung des Jugendwerks unterzeichnet

Deutschland und Griechenland haben die rechtliche Grundlage zur Gründung des Deutsch-Griechischen Jugendwerks geschaffen. In Deutschland wird das Jugendwerk seinen Sitz in Leipzig haben, der Sitz in Griechenland steht noch nicht fest.

Laut einer Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums unterzeichneten am heutigen Donnerstag die beiden Staatssekretärinnen Juliane Seifert (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) und Antje Leendertse (Auswärtiges Amt) sowie der griechische Generalsekretär für Jugend, Pafsanias Papageorgiou bei einem Treffen im Bundesfamilienministerium ein entsprechendes Abkommen.

Die Grundzüge des Abkommens hatte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (SPD) im Oktober vergangenen Jahres mit der griechischen Seite in Athen vereinbart. Sie begrüßte die heutige Unterzeichnung als Meilenstein: „Wir setzen damit ein wichtiges Signal für ganz Europa, das sich in schwierigen Zeiten befindet, und untermauern zugleich die enge Verbindung zwischen Deutschland und Griechenland.“ Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) erklärte: „Besonders freut mich auch, dass wir die Entscheidung für Leipzig als Sitz des deutsch-griechischen Jugendwerks treffen konnten!“

Verhandlungen über die Statuten stehen noch aus

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Die ostdeutsche Stadt Leipzig wird der Sitz des deutschen Büros.

Nach Abschluss der weiteren Verhandlungen mit Griechenland über die internen Statuten des Jugendwerks werde das deutsche Büro des Deutsch-Griechischen Jugendwerks so schnell wie möglich seine Arbeit in Leipzig und dem noch zu bestimmenden Ort in Griechenland aufnehmen, schreibt das Bundesfamilienministerium weiter.

Das Ziel, den Jugendaustausch zwischen Deutschland und Griechenland auszubauen, geht auf den Koalitionsvertrag der vergangenen Legislaturperiode zurück. Die Bundesregierung stellt aktuell jährlich drei Millionen Euro für die Finanzierung des Deutsch-Griechischen Jugendwerks zur Verfügung. Über das Sonderprogramm des BMFSFJ zur Intensivierung des deutsch-griechischen Jugendaustausches wurden bereits eine Vielzahl von Akteuren in beiden Ländern gewonnen, die mit großem Engagement den Austausch mit Leben erfüllt haben. 2018 wurden aus dem Sonderprogramm rund 130 deutsch-griechische Begegnungen mit etwa 4.200 Teilnehmenden gefördert. Dieses Engagement soll künftig mit dem Jugendwerk ausgebaut und verstärkt unterstützt werden.

Historie der Entstehung

  • 12. September 2014: Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Errichtung eines Deutsch‑Griechischen Jugendwerks im Schloss Bellevue
  • 26. Juli 2017: Unterzeichnung der Vereinbarung zur Gründung des Deutsch-Griechischen-Jugendwerks im Bundesfamilienministerium in Berlin
  • 11. Oktober 2018: Zeichnung des Abkommens zur Gründung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerkes in Athen
  • 04. Juli 2019: Unterzeichnung des Abkommens zur Gründung des Deutsch-Griechischen Jugendwerkes im Bundesfamilienministerium in Berlin

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Bundeskabinett stimmt Gründung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerks zu

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In Berlin hat das Bundeskabinett am heutigen Mittwoch der Gründung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerks zugestimmt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Bundesregierung hervor. Als Standort des Jugendwerks ist für Deutschland die ostdeutsche Stadt Leipzig ausgewählt worden. 

Über Neuigkeiten zum weiteren Gründungsprozess wird auf diesem Blog immer aktuell berichtet.

Hinweis: In einer früheren Version des Textes (26.06.2019) hieß es, die nordgriechische Stadt Thessaloniki soll der Sitz des Jugendwerks auf griechischer Seite werden. Diese Information ist nicht mehr Teil der Pressemitteilung. 

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Aus den Augen, aus dem Sinn

Eleftheria und drei Schüler beugen sich über ein Beet, das von außen durch Holzlatten befestigt ist. „So verteilt ihr den Samen gleichmäßig“ sagt und zeigt sie. Behutsam und mit gespanntem Blick verstreut Stavroula, so wie es die Lehrerin vorgemacht hat, die kleinen Kügelchen. Die Samen der Wintersalate landen in den Bahnen, die ihre Lehrer vorher gezogen haben. Herbst 2018, zu Besuch im „Garten der Lyso“ im südgriechischen Kalamata. Hier erlernen junge Menschen mit Behinderung den Beruf des Gärtnergehilfen. Einer von ihnen ist der 20-jährige Jannis Chatzojannis. Weiterlesen

Deutsch-griechisch-serbische Kooperation

Ende April 2019 fand im Jugendgästehaus der Wilden Rose in Geretsried ein internationales Seminar für angehende Jugendleiter/-innen statt. Unter Federführung der Deutschen Schreberjugend arbeiteten das interkulturelle Jugendnetzwerk Wilde Rose, die griechische Organisation FIXINART aus Thessaloniki sowie die serbische Gruppe Balkan Idea aus Novi Sad zusammen.

Schon die Vorstellungsrunde überraschte alle: So reisten die Teilnehmer/-innen zwar aus den Teilnehmerländern Deutschland, Serbien und Griechenland an, stammen jedoch aus vielen weiteren Ländern, darunter Syrien, Abchasien, Türkei, Madagaskar, Senegal, USA, Frankreich, Bulgarien, Montenegro und Ungarn. Auch Roma waren dabei. Alle brachten damit eine Vielfalt an Muttersprachen und Erfahrungshintergründen mit.
Die Seminarsprache im Jugendgästehaus war Englisch. Teilnehmer/-innen, die weniger gut Englisch sprechen konnten, konnten jederzeit eine Unterbrechung der Diskussion oder des Vortrags verlangen und eine Übersetzung in ihre Muttersprache erhalten. Weiterlesen

Künstlerische Spurensuche/ Μια καλλιτεχνική αναζήτηση

Auf eine künstlerische Spurensuche in der gemeinsamen Vergangenheit gehen können Jugendliche aus Deutschland mit Jugendlichen aus griechischen Opfergemeinden. Beim Austausch FOOTPRINTS IN SILENCE geht es darum, sich mit der Geschichte der Menschen aus Erinnerungsorten kreativ und narrativ auseinanderzusetzen. Der erste Teil der Begegnung findet in Ravensbrück und Berlin statt, der zweite Teil führt auf den griechischen Peloponnes. Teilnehmen können je zehn Jugendliche aus beiden Ländern.

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FOOTPRINTS IN SILENCE ist ein Projekt des Zusammenkommens, des einander und sich selbst Hinterfragens, des Finden von Gemeinsamem jenseits über Generationen verhärteter, meist konfrontativer Narrative. Es ist eine Reise auf den Spuren des Schweigens, metaphorisch und im Wortsinn. Auf ihrer Spurensuche in die gemeinsame Vergangenheit besuchen deutsche und griechische Jugendliche Orte der Erinnerung – Ravensbrück und Kalavryta. Sie recherchieren, schreiben, schaffen Kunst und verleihen damit Ort und Opfer ihre Stimme. Weiterlesen