Ideenwettbewerb: Masken auf Reise nach Athen

Lieferung nach Athen: Die ursprünglich für die Deutsch-Griechische Trägerkonferenz vorgesehenen Masken sind nun auf der Reise in die griechische Hauptstadt – zum Gewinner des Ideenwettbewerbs.

Fünf Logo-Entwürfe für Masken waren für die im Oktober 2020 in Leipzig geplante Trägerkonferenz eingereicht worden. Der Ideenwettbewerb „Masken raus“ vom Bundesfamilienministerium war angedacht, damit die Trägerkonferenz mit etwa 120 Teilnehmer*innen ohne Risiko stattfinden konnte.

Doch daraus wurde nichts: Die Konferenz musste aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie ausfallen. Daher wurde ein Schwung Masken nun an den Sieger des Wettbewerbs, die Organisation „EUphoria Youth Lab“ aus Athen, gesendet.

Gefördert wurde der Ideenwettbewerb über das Sonderprogramm zur Förderung des deutsch-griechischen Jugend- und Fachkräfteaustausches des BMFSFSJ gefördert.

Nochmals vielen Dank an alle Teilnehmer des Ideenwettbewerbs.

Hier geht es zur Ausschreibung vom August 2020.

Quelle: agorayouth
Fotos: IJAB

©eventfotgrafen

Gerasimos Bekas wird Generalsekretär des DGJW

Am Montag hat Bundesjugendministerin Franziska Giffey (SPD) in Leipzig Gerasimos Bekas, dem künftigem deutschen Generalsekretär des Deutsch-Griechischen Jugendwerks, die Schlüssel für die Büroräume übergeben.

Leipzig. Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) hat einen Generalsekretär: Der 33-jährige Schriftsteller und Politologe, Gerasimos Bekas hat am Montag von Bundesjugendministerin Franziska Giffey (SPD) die Büroschlüssen für die Räumlichkeiten im zweiten Stock am Markt 10 übergeben bekommen. Auch der Leipziger Oberbürgermeister Burkhardt Jung (SPD) und Konstadinos Servas, der Bürgermeister der Stadt Thessaloniki – dem künftigen Sitz des Büros in Griechenland – waren vor Ort. Gemeinsam brachten sie eine Plakette im Eingangsbereich an. Zu Beginn des kommenden Jahres soll das Deutsch-Griechische Jugendwerk seine Arbeit aufnehmen.

Gerasimos Bekas (ganz links im Bild) ist der neue Generalsekretär des Deutsch-Griechischen Jugendwerks mit Sitz in Leipzig.

Gerasimos Bekas, geboren 1987, wuchs in Griechenland und Franken auf. Er lebt als Autor und Theatermacher in Berlin und Athen, heißt es auf seiner Verlagsseite. 2018 erschien sein Roman „Alle Guten waren tot“. Er war zuletzt als Referent in der Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage in Berlin tätig, davor arbeitete er für das Goethe-Institut Athen und das Maxim Gorki Theater. 

Derzeit ist Bekas der erste und einzige Mitarbeiter des Jugendwerks. Er soll in den kommenden Monaten zusammen mit den griechischen Partnern die Voraussetzungen für den Start des Jugendwerks schaffen, etwa indem dafür notwendige Förderrichtlinien erarbeitet und verabschiedet werden. „Wir brauchen leider weiterhin Geduld“ hieß es aus dem Familienministerium. Generalsekretär Bekas wird seine Arbeit im Jugendwerk mit dem Tag der Eröffnung des Jugendwerks an beiden Standorten aufnehmen, sobald die Voraussetzungen hierfür in Griechenland abgeschlossen sind. Ein verbindlicher Termin hierfür liege noch nicht vor.

Ab 2021 sollen die Mitarbeiter des Jugendwerks die Akteure des Austausches, Vereine, Verbände, Einsatzstellen, Fachkräfte und Teilnehmende beraten, Informationsveranstaltungen durchführen und Begegnungen fördern.

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Das DGJW mitgestalten: Im Oktober nach Leipzig

Bevor das Deutsch-Griechische Jugendwerk 2021 seine Arbeit und Förderung aufnehmen wird, haben Träger vom 12. bis 14. Oktober 2020 die Möglichkeit, gemeinsam Inhalte und Anforderungen an das Jugendwerk bei einer deutsch-griechischen Trägerkonferenz in Leipzig zu diskutieren – ein Blick in die künftigen Büroräume ist auch möglich.

Das Bundesjugendministerium (BMFSFJ) möchte Trägern des deutsch-griechischen Jugendaustausches, die den Entstehungsprozess durch Jugendbegegnungen unterstützt haben, ein Forum bieten, um gemeinsam Inhalte und Anforderungen des künftigen Jugendwerks zu diskutieren. Im deutsch-griechischen Jugendaustausch aktive Organisationen aus Deutschland und Griechenland sind eingeladen vom

12. bis 14. Oktober 2020
in die VDI-GaraGe
in Leipzig

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Ein Haus für alle

Die letzten Stunde vor der Abreise gingen die Jugendlichen auf Zeitreise durch die vergangenen Jahrzehnte. Im Leipziger Mehrgenerationenhaus „Haus Steinstraße“ sprachen sie mit Bereichsleiter Michael Rausch darüber, wie Jugendarbeit auch ohne Unterstützung durch den Staat funktionieren kann.

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11 Räume auf fünf Etagen – von der offenen Keramikwerkstatt im Hof des Hauses, über den Tanzsaal und das Jugendcafé Yellow mit Spielzimmer und Computerecke bietet das sozio-kulturelle Zentrum Haus Steinstraße sowohl für Kinder, als auch Jugendliche, Erwachsene, Senioren und Familien etwas an. In der zweiten Etage befinden sich ein Atelier und die Werkstatt des Bleilaus Kinder- und Jugendverlags, die dritte Etage gehört dem DachKino, der Medienwerkstatt und einem Musikzimmer. Noch eine Etage höher ist der Theatersaal. Die Idee: Jeder ist willkommen, jeder kann sich hier mit seinen Ideen einbringen. Weiterlesen

Umfrage: Dadurch fühlen sich Deutsche und Griechen verbunden

Vier Tage reger Austausch vergingen wie im Flug. Was bleibt und wo sie die größte Verbindung zwischen deutschen und griechischen Jugendlichen sehen, erzählen einige der Teilnehmer in unserer Umfrage am letzten Tag des deutsch-griechischen Jugendbarcamps.

portrc3a4t1_„Ich habe den Eindruck, dass es sehr viele Gemeinsamkeiten gibt, auch wenn man in sehr verschiedenen Ländern lebt. Für alle ist zum Beispiel der Klimawandel wichtig. Das ist ein Thema, genauso wie die Freundschaft. Es gibt sehr ähnliche Anliegen, die alle betreffen.“
Tilemachos Boni (23) Weiterlesen

Tag 1 in Bildern

Über 120 Jugendliche sind zum deutsch-griechischen Jugendbarcamp nach Leipzig gekommen. Nach einem ersten Kennenlernen startete das Programm mit einer Podiumsdiskussion. Am Nachmittag begann das Barcamp: Europa, Duale Ausbildung, Inklusion, Sprachenlernen – die Themen des Camps legten die Jugendlichen selbst fest. Mit einer Anakalypse, einer deutsch-griechischen Stadterkundung, endete der Barcamp-Samstag in der sächsischen Hauptstadt.

Fotos: Luca Samlidis, Lisa Brüßler, Christian Herrmann

Umfrage: „Was willst du eigentlich hier“?

Das deutsch-griechische Jugendbarcamp ist gestartet. Insgesamt 120 Jugendliche aus Deutschland und Griechenland werden die kommenden drei Tage für Austausch nutzen. Mit welchen Wünschen und Gedanken sie angereist sind, lest ihr hier.

1_Burnic„Für mich ist der Austausch auch zu politischen Themen wie der Europawahl wichtig. Aber auch die Kultur der anderen kennenzulernen, ist eine große Chance.“
Sadin Burnic (23) aus Leipzig

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