DGJW-Büro in Thessaloniki eingeweiht

Nachdem das Deutsch-Griechische Jugendwerk im April 2021 seine Arbeit aufgenommen hat, wurde am Donnerstag nun auch das griechische Büro in der Villa Petridi in Thessaloniki offiziell eingeweiht.

In Anwesenheit der DGJW-Generalsekretäre Maria Sarigiannidou und Gerasimos Bekas haben der Generalsekretär für Berufliche Weiterbildung, lebenslanges Lernen und Jugend, Georgios Voutsinos, und BMFSFJ-Staatssekretärin Juliane Seifert sowie Thessalonikis Bürgermeister Konstantinos Zervas am Donnerstag den griechischen Sitzort des Deutsch-Griechischen Jugendwerks (DGJW), die Villa Petridi in Thessaloniki, eingeweiht.

Das DGJW hat bereits im April 2021 in Leipzig und Thessaloniki die Arbeit aufgenommen und fördert Jugendbegegnungen und Fachprogramme in Deutschland und Griechenland. Trotz Pandemie wurden im Jahr 2021 bislang 70 Anträge ans DGJW gestellt. „Nach Leipzig erhält das Deutsch-Griechische Jugendwerk nun auch ein Büro in Thessaloniki. Das ist ein weiterer Meilenstein für den internationalen Jugendaustausch zwischen beiden Ländern. Wir hoffen, dass sich viele junge Menschen aus beiden Ländern bald nicht nur digital, sondern wieder real treffen und damit das jeweilige andere Land kennenlernen können“, sagte Seifert, die ebenso wie Amtskollege Voutsinos stellvertretende Vorsitzende des DGJW-Aufsichtsrates ist.

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Neues Antragsformular veröffentlicht/ Νέα φόρμα αίτησης 📑

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW/ΕΓΙΝ) hat sein Antragsformular überarbeitet. „Wir hoffen, dass das die Antragstellung vereinfacht und die Kommunikation zwischen den Partnern den Zentralstellen und uns noch angenehmer macht“, heißt es vonseiten des DGJW.

Was ist neu?
Das Formular ist nun zweisprachig. Um die Bedienbarkeit zu verbessern, wurde vom pdf-Format auf das docx-Format umgestiegen. Außerdem wurde die Rolle der Zentralstellen deutlicher herausgearbeitet und die einzelnen Seiten des Formulars übersichtlicher gestaltet. Dort, wo Antragsstellende unterschreiben, finden sich nun auch die Eckdaten des Projekts. 

Das Antragsformular soll für die Maßnahmen genutzt werden, die für das Jahr 2022 eingereicht werden, es ist aber ab sofort einsatzbereit, da es nicht im Widerspruch zum alten Formular steht. Zudem steht ein Merkblatt für Antragsstellende sowie ein FAQ zur Verfügung.

Mehr dazu auch unter folgendem Link.


Το Ελληνογερμανικό ‘Ιδρυμα Νεολαίας (ΕΓΙΝ) έχει αναθεωρήσει το έντυπο αίτησης. «Ελπίζουμε ότι αυτό απλοποιεί τη διαδικασία υποβολής αιτήσεων και κάνει την επικοινωνία μεταξύ των εταίρων, των κεντρικών φορέων και του ΕΓΙΝ ακόμη πιο ευχάριστη»σύμφωνα με το ΕΓΙΝ.

Το έντυπο είναι πλέον δίγλωσσο. Προκειμένου να βελτιωθεί η χρηστικότητα, άλλαξε η μορφή του εγγράφου από PDF σε docx. Επιπλέον, ο ρόλος των κεντρικών φορέων αποτυπώνεται στο έντυπο και οι επιμέρους σελίδες του έχουν γίνει πιο διακριτές. Τα βασικά δεδομένα του προγράμματος αναφέρονται συνοπτικά  και στο πεδίο που υπογράφουν οι αιτούντες.

Το νέο έντυπο αίτησης θα χρησιμοποιηθεί για τα προγράμματα που υποβάλλονται για το έτος 2022, αλλά είναι έτοιμο για άμεση χρήση καθώς δεν έρχεται σε αντίθεση με την παλιά φόρμα. Επιπλέον διατίθεται ένα ενημερωτικό φυλλάδιο με πληροφορίες για τους αιτούντες, καθώς και απαντήσεις σε συχνές ερωτήσεις.

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»Mit Taten überzeugen«

Zwei Schreibtische und ein paar Stühle – damit beginnt die Geschichte des Deutsch-Griechisches Jugendwerks (DGJW/ΕΓΙΝ) in Thessaloniki. Seit April 2021 sitzt Maria Sarigiannidou als Generalsekretärin an ihrem Schreibtisch in der Villa Petridi – inzwischen hat sie ein fünfköpfiges Team und ein paar mehr Tische und Stühle. Ein Gespräch über ihre Lieblingsstadt, Widerstände und die nächsten Schritte.

Agorayouth: Maria, schön, dich in eurem neuen Büro in Thessaloniki zu sehen! Habt ihr nun alle ein Büro in der Villa?
Maria Sarigiannidou: Ja, die Büros sind eingerichtet und auch die Stellen sind nun fast alle besetzt. Es fehlt nur noch die für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ab September sind wir dann zu fünft. Anfang April sah das noch anders aus: Da gab es nur mich, zwei Schreibtische und ein paar Stühle, die uns die Gemeinde zur Verfügung gestellt hatte (lacht). Am 23. September wollen wir die Villa Petridi mit einer kleinen Einweihungsfeier eröffnen. Wegen der Pandemie können zwar nicht so viele Leute kommen, aber wir wollen darauf aufmerksam machen, dass wir da sind und unsere Türen offen stehen.

Du bist in Thessaloniki geboren und aufgewachsen. Was hast du gedacht, als du erfahren hast, dass deine Heimatstadt der griechische DGJW-Sitzort wird? 
Am Anfang hieß es ja, dass es Thessaloniki werden könnte, dann hat man wieder etwas zu Athen gehört. Über die finale Entscheidung habe ich mich dann sehr gefreut! Ich denke, dass die Verbindung zu Deutschland bei den Menschen, die hier leben, noch ein bisschen enger ist als zum Beispiel in Athen. Thessaloniki ist ja auch Partnerstadt von Leipzig! 
Ich habe hier die Deutsche Schule besucht, ein Erasmus-Semester in Köln gemacht, in München mein Masterstudium verbracht und darf jetzt in meiner Lieblingsstadt leben und das DGJW mit aufbauen, das ist großartig.

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Von Thessaloniki lernen

In den vergangenen Wochen war sie wegen der überall in Griechenland ausgebrochenen Feuer wieder in aller Munde: Die Solidarität. Für Marco Fründt ist sie untrennbar mit der Stadt Thessaloniki verbunden. Im Alltag während seines Auslandssemesters dort erlebte er immer wieder solidarisches Handeln. Die Menschen zeigten ihm etwas, das er zurück in Deutschland seitdem vermisst.

„Niemand wird je ohne Heimat sein, solange Thessaloniki existiert“. Das sagte der byzantinische Gelehrte Nikiforos Choumnos bereits im 14. Jahrhundert. Auch ich habe die Stadt in meinem Auslandsstudium als einen Ort kennengelernt, der die Menschen willkommen heißt. Zu diesem Lebensgefühl haben auch die vielen selbstverwalteten und solidarischen Projekte in Thessaloniki beigetragen.

Griechenland ist ein krisengeschütteltes Land: Ob die Staatsschuldenkrise, die das Land seit 2010 geißelt, fehlende europäische Solidarität in der sogenannten Geflüchtetenkrise und seit 2020 auch noch die Pandemie. Schon seit Jahren sind viele Menschen von Armut betroffen, auch in Thessaloniki. Doch wo der Staat versagt, werden die Menschen der Stadt selbst aktiv. In der Krise schufen die Thessalonik*innen solidarische Krankenhäuser, Apotheken, Küchen, Bibliotheken oder Sportangebote, um so die Armut ein klein wenig abzufedern.

Thessaloniki bei Nacht.
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»Wie es war und wie es ist« 🎶

Zum ersten Mal fand in den Einrichtungen der Jugendzentren Köln eine internationale Jugendbegegnung statt – digital! Seit Januar 2021 beschäftigten sich 30 junge Menschen aus Thessaloniki und Köln mit der Geschichte des Nationalsozialismus und historischen und gegenwärtigen Formen von Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. Entstanden sind daraus zwei Musikvideos und Songs und ein Dokumentarfilm.

Von Januar bis Ende April 2021 haben sich rund 30 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 27 Jahren aus Thessaloniki und Köln über eine digitale Plattform mit Erinnerungsorten an den Nationalsozialismus in ihren jeweiligen Städten auseinandergesetzt. Das Projekt setzte. damit ein starkes Zeichen für die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dem Nationalsozialismus. Ziel war es, das Bewusstsein über Verfolgung und Rassismus in den jeweiligen Städten durch künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema zu schaffen. In regelmäßigen Zoom-Konferenzen fanden Workshops statt, in denen Videoclips vorbereitet, gruppenweise Texte geschrieben  und Tanzchoreografien einstudiert wurden.  

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»Viele Baustellen«

In den vergangenen Wochen hatten Organisationen aus Deutschland und Griechenland Gelegenheit, ihre Perspektive auf den Start des Deutsch-Griechischen Jugendwerks darzulegen. Jetzt soll das Jugendwerk zu Wort kommen: Agorayouth hat Generalsekretär Gerasimos Bekas in Leipzig getroffen, der vom schwierigen Start berichtet und erklärt, warum das Jugendwerk ein Paradiesvogel ist.

Agorayouth: Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) ist am 1. April gestartet – anfangs bestand es nur aus dir und deiner Generalsekretärs-Kollegin in Thessaloniki. Wie ist der Start aus deiner Sicht gelaufen?
Gerasimos Bekas: Wir sind eine internationale Organisation und das ist administrativ sowohl in Deutschland als auch in Griechenland eine Art Paradiesvogel, der für viele mehr Probleme macht, als Positives bringt. Zum Glück können wir uns mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) austauschen. In der Anfangsphase haben wir die meiste Kraft darauf verwendet, dass wir trotz des plötzlichen Starts möglichst schnell und effizient arbeitsfähig waren. Seit wir die ersten Kolleg*innen eingestellt haben, läuft das immer besser, aber es geht natürlich nicht von heut auf morgen. Toll an unserer Zusammenarbeit ist, dass sich sehr schnell das Gefühl eingestellt hat, dass wir uns schon seit Jahren kennen – obwohl es ja gerade drei Monate sind. Persönlich getroffen haben wir uns das erste Mal bei der Eröffnung des Bankkontos Anfang Juni in Leipzig.  

© Jens Ahner
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Καλή αρχή: Teil Vier der Umfrage zum Start des DGJW

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) ist seit April 2021 Realität. Was hat in den ersten Wochen Arbeitsaufnahme in Leipzig und Thessaloniki. gut funktioniert, was muss noch besser werden? Der letzte Teil der Umfrage unter den Organisationen auf agorayouth, unter anderem mit Stimmen der Deutschen Sportjugend (DSJ), von HI Greece und Euphoria Youth Lab.

© HI Greece

„Wir freuen uns, dass das DGJW gegründet ist und hoffen auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Deutschland. Es ist erfreulich, dass im April 2021 die Büros in Thessaloniki und Leipzig nach langjähriger Verhandlungszeit für die Gründung ihre Arbeit aufgenommen haben. Die Bereitschaft des Personals, die Träger in beiden Ländern zu ermutigen und unterstützen freut uns. Verbessert werden könnte das Online-Antragsstellungsverfahren.

Das DGJW sollte den Jugendaustausch, den Freiwilligendienst und die Fachkräfte der Jugendarbeit vor allem in Griechenland unterstützen. In unserem Land gibt es außer EU-Mobilitätsprogrammen wie z.B. Erasmus+ kaum Strukturen für die Förderung von Jugendaustauschen. Das DGJW ist somit eine wichtige Fördermöglichkeit für Griechenland. 

Der Griechische Jugendherbergsverein HI-Greece wird im Juli dieses Jahres ein Austauschprojekt mit dem Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) durchführen. Dieses Projekt versteht sich als eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit der vergangenen Jahre mit dem DJH. Wir planen für die Zukunft eine Vertiefung der Kooperation mit dem DJH-Regionalverband Unterweser-Ems in Norddeutschland im Bereich Fachkräfteaustausche und Freiwilligendienste. Und natürlich streben wir noch weitere Kooperation mit Trägern in Deutschland an.“

Alexis Zafeiris, Griechischer Jugendherbergsverein HI Greece

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Was lange währt, wird…: Umfrage zum Start des DGJW

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW/ΕΓΙΝ) hat nach langen Verhandlungen am 1. April 2021 seine Arbeit in Leipzig und Thessaloniki aufgenommen. Viele Organisationen und Träger in Deutschland und Griechenland begleiten den Prozess seit Jahren und teilen in Teil Zwei unserer Umfrage ihre ersten Eindrücke vom Jugendwerk, ihre Wünsche und Vorschläge.

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ΕΓΙΝ διαφημίζει νέες θέσεις εργασίας

Το Ελληνογερμανικό Ίδρυμα Νεολαίας (ΕΓΙΝ) – Deutsch-Griechisches Jugendwerk (DGJW) ξεκίνησε τη λειτουργία του τον Απρίλιο του 2021 με στόχο την ενίσχυση των ελληνογερμανικών ανταλλαγών, την ενδυνάμωση της αλληλοκατανόησης και της συνεργασίας των νέων της Γερμανίας και της Ελλάδας και των εμπειρογνωμόνων εξειδικευμένων σε θέματα νεολαίας.  

Για το γραφείο της Λειψίας προκηρύσσονται οι ακόλουθες θέσεις εργασίας :

Α. Υπεύθυνος/η  Γραφείου τύπου και δημόσιων σχέσεων – μερική απασχόληση (20 ώρες/εβδομάδα) 

Β. Υπάλληλος διοικητικών και οικονομικών υπηρεσιών του ΕΓΙΝ – πλήρης απασχόληση (40 ώρες/εβδομάδα) 

Για το γραφείο της Θεσσαλονίκης προκηρύσσεται η ακόλουθη θέση:

Γ. Υπεύθυνος/η  Γραφείου τύπου και δημόσιων σχέσεων – μερική απασχόληση (20 ώρες/εβδομάδα)

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DGJW schreibt weitere Stellen aus

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) fördert seit April 2021 den deutsch-griechischen Jugendaustausch, stärkt die Begegnung und Verständigung junger Menschen in Deutschland und Griechenland und qualifiziert Fachkräfte der Jugendarbeit. Nun hat das Jugendwerk drei weitere Stellen in Leipzig und Thessaloniki ausgeschrieben. Bewerbungsschluss: 6. Juni 2021.

Für das Büro Leipzig hat das DGJW zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stellen zu besetzen: 

A. Referent*in (m/w/d) Presse und Öffentlichkeitsarbeit in Teilzeit (20h/Woche)

B. Sachbearbeitung (m/w/d) Verwaltung und Finanzen in Vollzeit (40h Stunden/Woche)

Für das Büro Thessaloniki hat das DGJW zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

C. Referent*in (m/w/d) Presse und Öffentlichkeitsarbeit in Teilzeit (20h/Woche), auf Wunsch anteilig Homeoffice möglich

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