Neue Homepage des DGJW online

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk hat nun eine eigene Homepage und bietet auch einen Newsletter an. Agorayouth bleibt weiterhin die Plattform zur Vernetzung, für gelungene Projektbeispiele und Infos rund um den deutsch-griechischen Jugend- und Fachkräfteaustausch.

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) ist nun mit einer eigenen Homepage vertreten. Unter www.dgjw-egin.org finden Sie neben Informationen zu Förderoptionen von Begegnungen, zum Projekt „Erinnern für Morgen“ auch ein FAQ mit oft gestellten Fragen sowie Informationen zu den Ansprechpartnern in Leipzig und Thessaloniki.

Auch können Sie sich zu einem Newsletter anmelden. Dieser finden sich wenn Sie ganz nach unten scrollen. Einen Überblick über die für 2022 geplanten Veranstaltungen bekommen sie auf dieser Seite. Hier stellen sich alle Mitarbeitenden des Jugendwerks vor:

Die beiden Generalsekretäre des Deutsch-Griechischen Jugendwerks: Maria Sarigiannidou (links, Büro Thessaloniki) und Gerasimos Bekas (Büro Leipzig). ©DGJW
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Υπεύθυνος/η Τμήματος Επιχορήγησης Σχολικών και Αθλητικών Ανταλλαγών

Το Ελληνογερμανικό Ίδρυμα Νεολαίας (ΕΓΙΝ) είναι ένας διεθνής οργανισμός που από το 2021 ενισχύει και επιδοτεί τις ανταλλαγές μεταξύ νέων και ειδικών της εργασίας σε θέματα νεολαίας στη Γερμανία και την Ελλάδα. Για το γραφείο και το τμήμα επιχορήγησης Σχολικών και Αθλητικών Ανταλλαγών στην Ελλάδα (Θεσσαλονίκη) προκηρύσσουμε την παρακάτω θέση εργασίας.

Υπεύθυνος/η Τμήματος Επιχορήγησης Σχολικών και Αθλητικών Ανταλλαγών

Θέση πλήρους απασχόλησης (40 ώρες / εβδομάδα), σύμβαση αορίστου χρόνου με 6μηνη δοκιμαστική περίοδο.

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Neue Karte zur Vernetzung von Schulen online

Da ist sie! Nach der Karte der im deutsch-griechischen Jugend- und Fachkräfteaustausch tätigen Organisationen ist nun auch eine interaktive Karte für den schulischen Bereich online gegangen – Grund war die vermehrte Nachfrage nach Partnerschulen, vor allem aus Griechenland.

Nach der 2020 online gegangenen Karte der im deutsch-griechischen Jugend- und Fachkräfteeaustausch engagierten Organisationen und Vereine, in der sich mittlerweile über 100 Träger finden, haben wir nun auch eine Karte für den schulischen Austausch erstellt. Denn seitdem das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) den schulischen Austausch fördert, ist die Nachfrage nach schulischen Austauschen stark gestiegen.

Um sich über die Schulen zu informieren, die schon dabei sind, einfach in die Karte reinzoomen und auf Symbole klicken. Sollte die Karte in Ihrem Browser nicht laden, finden Sie die Karte auch hier bei Google Maps.

Natürlich soll die Karte weiter wachsen – dafür brauchen wir Sie! Sie möchten mit Ihrer Schule Teil der Karte werden, kennen eine Bildungsinstitution, die unbedingt dabei sein sollte oder wollen Ihnen Eintrag updaten? Dann schreiben Sie uns an: redaktion@agorayouth.com oder melden sich über das Formular👇

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Gymnasium aus Kavala sucht Schule in Deutschland für einen Austausch

Georgia Triantafillidou ist Deutschlehrerin in Kavala in Nord-Griechenland. Für einen Austausch mit Ihren 12-15 jährigen Schülerinnen und Schülern ist sie auf der Suche nach einer Partnerschule in Deutschland – am liebsten aus Berlin, Hamburg, Frankfurt oder Düsseldorf und Umgebung.

„Ich bin Deutschlehrerin am 2. Gymnasium von Kavala , einer Stadt in Nordgriechenland, in Οstmazedonien und 170 km entfernt von Thessaloniki. Kavala ist eine sehr schöne Hafenstadt“ schreibt Georgia Triantafillidou. Die 70.000 Einwohner Stadt liegt unmittelbar am Golf von Thasos des Thrakischen Meeres. Für ihre Schülerinnen und Schüler des 2. Gymnasiums von Kavala, die zwischen 12 und 15 Jahren alt sind, ist Triantafillidou auf der Suche nach einer deutschen Partnerschule. Am liebsten aus Berlin, Hamburg, Frankfurt oder Düsseldorf und Umgebung – denn in diese Städte gibt es Direktflüge aus Thessaloniki.

Der Austausch könnte im neuen Schuljahr ab Anfang September stattfinden. Deutsch wird am 2. Gymnasium in Kavala als zweite Fremdsprache unterrichtet. Themen, die für einen Austausch von besonderem Interesse wären, sind Geschichte, Sport, Musik, Kultur aber vielleicht auch eine Kombination von allem, sagt sie: „Wir möchten dafür in Kontakt mit Kollegen aus deutschen Schulen kommen, damit wir unser konkretes Projekt zusammen planen können“, wünscht sie sich.

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„I am another“: Hybrides Austauschprojekt zu Rassismus sucht noch Teilnehmende

Im Videotanz-Storytelling Projekt „I am another“ kommen junge Menschen erst virtuell und dann in Präsenz in Düsseldorf und im griechischen Monemvasia zusammen, um sich zu den Themen Rassismus und Identität künstlerisch auszutauschen. Fünf Plätze sind noch frei.

Unter der Anleitung von Theater-und Tanzprofis haben die Teilnehmenden des Videotanz Storytelling Projekts „I am another“ der drei Partner „Dare.Dance.Digitalize & Thoi“, Theater der Klänge in Düsseldorf und Arbeit und Leben DGB/VHS NRW die Möglichkeit, ein komplettes Projekt mit Sprache, der Kunst des Videotanz-Storytelling und Bewegung als Hauptbestandteil zu entwickeln.

Dabei stehen die Themen „Rassismus“,„Identität“ und „Alterität“ im Vordergrund. Gemeinsam arbeiten sie in einer ersten Phase mit griechischen Jugendlichen digital-hybrid. Im Anschluss, voraussichtlich im Juli und September 2022, sind eine 6-7-tägige Reise und Präsenzbegegnung in Monemvasia und eine Präsenzbegegnung in Düsseldorf vorgesehen.

Insgesamt sind sechs Termine geplant (die Teilnahme ist aber auch jetzt noch möglich):

1. Treffen: Samstag, 26. Februar 2022, 11.00-14.00 Uhr, Thema: Wer bin ich?

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»Mehr als ein Feld mit Steinen sehen«

Miteinander arbeiten statt übereinander reden: Eine Gruppe angehender Geschichtsvermittler aus Berlin machte sich im vergangenen Herbst auf zu einer Begegnung mit Studierenden aus Kreta. Im Gepäck hatten sie Prototypen von Lernmodulen und App-Inhalten für das Lernen aus der Geschichte in binationalen Gruppen. Was sich in dort gezeigt hat, hat agorayouth Vasco Kretschmann vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gefragt.

Agorayouth: Herr Kretschmann, Sie sind Fachbereichsleiter beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für friedenspädagogisches Arbeiten an Schulen und Hochschulen. Wie ist Ihr Projekt für gemeinsam entwickelte deutsch-griechische Lernmaterialien im außerschulischen Kontext entstanden?
Vasco Kretschmann: 
Die ersten Ideen für das Projekt kamen über den Masterstudiengang „Public History“ der Freien Universität Berlin. Dort gibt es Praxismodule, in denen der Studiengang mit unterschiedlichen Organisationen zusammenarbeitet und Studierende befähigt, etwa eine Ausstellung zu konzipieren oder Bildungsmaterialien für Jugendliche zu kreieren. Solche Kooperationen bieten den Studierenden einen praktischen Mehrwert und wir als Volksbund bekommen dadurch neue Impulse.

Im Oktober vergangenen Jahres wurde in der Kriegsgräberstätte Maleme auf Kreta eine neue Dauerausstellung eröffnet – spielte die bei den Überlegungen auch eine Rolle?
Ja, es war für uns schnell klar, dass Gruppen, die dorthin kommen, mehr machen können müssen, als „nur“ die Ausstellung zu besichtigen. Sie sollen den Ort mit didaktischem Material genauer erkunden können und sich mit den deutsch-griechischen Beziehungen beschäftigen können. Viele Jugendliche wissen nicht, was eine Kriegsgräberstätte genau ist. Unsere Idee ist, dass sie durch einen leichteren Zugang und die Aufbereitung mehr sehen als ein Feld mit Steinen.

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Deutsch-griechisches Liederheft „Oxi“ erschienen

Im Rahmen der Kulturarbeit des Interkulturellen Jugendnetzwerks Wilde Rose ist ein Liederheft mit deutschen und griechischen Liedern entstanden. Es ist nach dem bekannten historischen Ereignis Griechenlands, im Zweiten Weltkrieg Widerstand zu leisten und Nein (OXI) zu sagen, benannt.

Besondere daran ist, dass die acht Lieder für das Liederheft von Jugendlichen während deutsch-griechischer Begegnungen ausgewählt wurden, um dann in die je andere Sprache übersetzt zu werden. Dies geschah mit Hilfe  eines erfahrenen Teams von Musiker*innen und Techniker*innen unter Leitung des Musikpädagogen Lutz Eichhorn, der schon mehrere internationale Liederbücher zusammengestellt hat.

Die Lieder wurden von deutschen und griechischen Solointerpret*innen oder Gruppen gesungen, aufgenommen und fachgerecht bearbeitet. Dadurch sind nicht nur Texte und Noten zugänglich, sondern die Lieder können auch digital angehört werden.

Die Produktion sei ein langer Prozess gewesen, in den die Jugendlichen in mehreren Austauschen beteiligt waren, heißt es von der Wilden Rose. Partner waren die Gruppen Agio Rodo, Metron und Alkion aus Korfu sowie eine Schüler*innengruppe aus dem griechischen Lamia.

Das Heft umfasst acht Lieder in zwei Sprachen auf insgesamt 40 Seiten und ist als Printprodukt gegen eine Unkostengebühr von 3 Euro erhältlich bei: Wilde Rose, Frankenstr. 44 , 65824 Schwalbach/Taunus

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Partner gesucht!

Sultana Zorpidou aus dem nordgriechischen Kastoria ist Archäologin und Kulturwissenschaftlerin. Sie bietet kulturelle Stadt- und Naturführungen an und arbeitet immer wieder mit Jugendgruppen. Für ein langfristiges Begegnungsprojekt zwischen deutschen und griechischen Jugendlichen sucht sie nach deutschen Partnern.

Agorayouth: Sultana, du möchtest ein neues Projekt starten, bei dem der Fokus auf dem gemeinsamen Erleben von Orten und Menschen liegt. Erzähl doch ein bisschen mehr davon, was du dir vorstellst!
Sultana Zorpidou: 
Ich möchte junge Menschen aus Deutschland und Griechenland zusammenbringen, die an besonderen Orten aus dem Bereich Erinnerungskultur kleine Projekte machen. Das können Projekte zu Wandern, Backen, Kochen, Musik, Folklore, aber auch ein Foto- oder Medienprojekt sein. Es soll darum gehen, die Landschaft, die Sitten und Traditionen und die Menschen dahinter kennenzulernen und sich darüber auszutauschen. Darüber könnte sich dann langsam dem Thema Erinnerungskultur genähert werden.

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Wie hältst du es mit dem Essen?

Was heißt halal? Was verbirgt sich genau hinter koscherem, veganen und vegetarischem Essen? Das Interkulturelle Jugendnetzwerk WILDE ROSE und das griechische Kultur- und Recyclingprojekt FIXINART machten Ende Dezember 2021 das Thema Ernährung zum Thema einer deutsch-griechischen Begegnung in Thessaloniki – natürlich wurde dabei auch ausgiebig gekocht.

Die letzte Dezemberwoche im Jahr 2021 nutzte das Interkulturelle Jugendnetzwerk WILDE ROSE, um bei FIXINART, einem Kultur- und Recycling-Projekt in Thessaloniki ein Seminar zur Ernährung in internationalen Begegnungen durchzuführen. Der Anlass: Die Partnerorganisationen stellten in der Vergangenheit fest, dass durch die interkulturelle Zusammensetzung der Teilnehmerschaft bei Austauschmaßnahmen die Ansprüche an die jeweilige Küche immer diversifizierter werden.

So ging es zunächst um Begriffsklärungen: Was heißt halal, koscher, vegan und vegetarisch genau? Wie umgehen mit Lebensmittelallergien und anderen Unverträglichkeiten? Dabei spielten auch Fragen von Kultur, Religion, Ethik, Gesundheit, Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.

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DGJW-Erinnerungskonferenz im April

Für die Fachkonferenz „Erinnern für Morgen“ des Deutsch-Griechischen Jugendwerks vom 06. bis 08. April 2022 in Leipzig (Präsenz, 2G+) sind noch Plätze frei. Bewerbungsschluss ist der 07. Februar.

Die deutsch-griechische Fachkonferenz „Erinnern für Morgen“ findet vom 06. bis zum 08.04.2022 in Leipzig statt. Fachkräfte der Jugendarbeit und Expert*innen aus Deutschland und Griechenland treffen sich, um sich zur Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit in Deutschland und Griechenland im Rahmen der Jugendarbeit auszutauschen. Auch Interessierte, die keine Vorerfahrung haben, sich aber künftig in der Erinnerungsarbeit engagieren wollen, sind willkommen. 

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