„Es gibt den starken Wunsch nach Zusammenarbeit mit deutschen Partnern“

Mit der deutschen Delegation ist Rolf Stöckel Anfang Juni nach Athen und Thessaloniki gereist, um die Verhandlungen über ein Deutsch-Griechisches Jugendwerk voranzubringen. Und das in einer politisch schwierigen Zeit. Im Gespräch mit Agorayouth zieht der Beauftragte zur Anbahnung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerkes trotzdem eine positive Bilanz. 

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Impressionen von der Delegationsreise nach Griechenland

Vier Tage lang konnten die Teilnehmer der Delegation die griechische Seite in Athen und Thessaloniki kennenlernen: In zahlreichen Gesprächen mit Akteuren aus der Jugendarbeit haben sie den Grundstein für einen stärkeren Jugendaustausch zwischen Deutschland und Griechenland gelegt.

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Gemeinsame Erklärung/Κοινή δήλωση

Gemeinsame Erklärung von Minister Baltas und der Parlamentarischen Staatssekretärin Marks zum Deutsch-Griechischen Jugendwerk, 03.06.2015

Die Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) und der zuständige Kultur- und Bildungsminister Aristides Baltas sind heute zusammengetroffen, um die Errichtung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerks gemeinsam voranzubringen. Anknüpfend an die Absichtserklärung von September 2014 haben beide Seiten bekräftigt, die Verhandlungen zeitnah fortzusetzen und abzuschließen. Der Austausch der griechischen und deutschen Jugend, der bereits seit vergangenem Jahr intensiviert wird, soll mit dem geplanten Jugendwerk auf eine zukunftsfähige Basis gestellt werden. Schwerpunkte sollen der Schüleraustausch, der außerschulische sowie der berufliche Austausch sein.

Κοινή δήλωση του Υπουργού κ. Μπαλτά και της Γερμανίδας Υφυπουργού κας Μαρκς   σχετικά με το Ελληνο-Γερμανικό Ίδρυμα Νεολαίας, 03/06/2015

Η Γερμανίδα Υφυπουργός Οικογένειας, Τρίτης Ηλικίας, Γυναικών και Νεολαίας κα Κάρεν Μαρκςκαι ο καθ’ ύλην αρμόδιος Υπουργός Πολιτισμού και Παιδείας κ. Αριστείδης Μπαλτάς συναντήθηκαν σήμερα με σκοπό να προωθήσουν από κοινού τη σύσταση του Ελληνο-Γερμανικού Ιδρύματος Νεολαίας. Στη βάση της δήλωσης προθέσεως του Σεπτεμβρίου 2014, και οι δύο πλευρές επιβεβαιώνουν τη βούλησή τους να συνεχίσουν και να ολοκληρώσουν τις διαπραγματεύσεις στο εγγύς μέλλον. Οι ανταλλαγές μεταξύ της γερμανικής και ελληνικής νεολαίας, που έχουν ήδη εντατικοποιηθεί από την προηγούμενη χρονιά, πρόκειται με την προγραμματιζόμενη σύσταση του Ιδρύματος Νεολαίας να τεθούν σε σταθερά θεμέλια με προσανατολισμό προς το μέλλον. Έμφαση θα δοθεί στις σχολικές, εξωσχολικές και επαγγελματικές ανταλλαγές.

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Das passierte am dritten Tag der Delegation

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Teilnehmerin unterhält sich mit Maria Paschalidou (rechts)

Thessaloniki 2014„:
Die Jugendlichen kommen zu Wort
Im vergangenen Jahr war Thessaloniki die europäische Jugendhauptstadt. Die Jugendlichen machten zahlreiche Projekte – etwa einen Comic über die Geschichte der Stadt. „Bis dahin wurden diese jungen Leute nie nach ihrer Meinung gefragt“, sagte Maria Paschalidou, Präsidentin der Organisation hinter dem Event. Die vielen Veranstaltungen hätten auch die lokale Wirtschaft angekurbelt.

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Jugendliche sollen im Studio ein Web-Radio machen.

Kommunales Jugendzentrum:
Bildung und Kreativität
Im September soll ein großes Jugendzentrum in Thessaloniki eröffnen. Die Organisation von Maria Paschalidou arbeitet daran. In einem Radio-Studio können die Jugendlichen dann, ihren eigenen Radio-Sender gestalten – und lernen gleichzeitig, wie ein Web-Radio funktioniert. Durch Workskops sollen sich die Jugendlichen  außerdem mit Themen wie Urban Gardening beschäftigen.

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Bürgermeister Boutaris schaut sich das Gastgeschenk an

Treffen mit dem Bürgermeister Boutaris:
„Ich will die Ambitionen nicht verheimlichen“
Bürgermeister Giannis Boutaris will den Sitz des künftigen Deutsch-Griechischen Jugendwerkes in seine Stadt holen, daraus macht er keinen Hehl. „Ich will die Ambitionen nicht verheimlichen“, sagte Boutaris. Thessaloniki habe für den Sitz des Jugendwerkes die richtige Infrastruktur. Erfahrungen und Strukturen aus der Veranstaltung Jugendhauptstadt könnten genutzt werden Außerdem sei Thessaloniki eine Studentenstadt.

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Das passierte am zweiten Tag der Delegation

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Dora Bei spricht Im Bildungsministerium  über die Neuerungen

Im griechischen Bildungsministerium:
Neue Regierung, neue Strukturen
Der Jugendaustausch soll sich thematisch öffnen, erklärte Dora Bei, Abteilungsleiterin im griechischen Bildungsministerium. Etwa Unternehmertum, Aus- und Weiterbildung könnten eine Rolle spielen. „Das führt dazu, dass wir nicht nur einen Austausch zur Freizeitgestaltung haben“, sagte Bei. Es sei eine wichtige Anpassung an eine neue Realität.

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Michail Kalavritinos zeigt der Delegation die Zahnarzt-Praxis.

Organisation „Ärzte der Welt“:
Bedürftig im eignen Land

Morgens stehen die Bedürftigen schon Schlange, um von den „Ärzten der Welt“ behandelt zu werden, erzählte Michail Kalavritinos. Der Orthopäde aus Kleve fährt regelmäßig in seine Heimat Griechenland, um Menschen zu behandeln, die sich keine medizinische Versorgung leisten können. „Wir haben mehr getan, als jede Regierung“, sagt der Arzt selbstbewusst. Pro Tag kommen etwa 200 Kranke in die Einrichtung in Athen, die Mehrheit sind Griechen.  Zahlreiche Freiwillige machen die Arbeit erst möglich. Sie könnten möglicherweise in Programmen des Deutsch-Griechischen Jugendwerkes nach Athen oder in die anderen Krankenstationen kommen.

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Maja ist als erste Freiwillige nach Deutschland gegangen

Austauschprojekt „ElanDE“:
Austausch gegen die Vorurteile
Jedes Jahr kommen deutsche Jugendliche nach dem Abitur nach Athen, um in sozialen Einrichtungen zu helfen. Und umgekehrt. Maja (auf dem Foto) ist als erste griechische Freiwillige in eine Pflegeeinrichtung nach Oldenburg gegangen. Sie hat es nicht bereut, Menschen und Kultur in Deutschland kennenzulernen. Ein Freiwilliger, der aktuell aus Deutschland nach Griechenland gekommen ist, berichtet: „Manchmal ist ein Abenteuer hier.“ Weitere Freiwillige berichten.

Weitere Neuigkeiten gibt es bald wieder auf diesem Blog.

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Händeschütteln mit Alexis Tsipras

Gleich der zweite Tag der Delegation begann mit einem Blitzlichtgewitter im griechischen Ministerium: Alexis Tsipras war zu Besuch, wurde bejubelt und schüttelte Hände. Am Rande der Verhandlungen um ein Deutsch-Griechisches Jugendwerk unterhielt sich die Parlamentarische Staatsministerin Caren Marks mit dem griechischen Ministerpräsidenten.

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