Διαδικτυακή Ημερίδα: Ιστοριογραφία, Τραυματική Μνήμη, Δημόσια Ιστορία, Ιστορική Εκπαίδευση

Το Εργαστήριο Ιστορίας και Κοινωνικών Επιστημών του Πανεπιστημίου Αιγαίου σε συνεργασία με το Πρόγραμμα «Μνήμες από την Κατοχή στην Ελλάδα» (Memories of the Occupation in Greece – MOG) του Freie Universität Berlin διοργανώνουν ημερίδα που θα πραγματοποιηθεί διαδικτυακά το Σάββατο, 28.05.2022 με θέμα: «Το MOG ως αντικείμενο μελέτης: Ιστοριογραφία, Τραυματική Μνήμη, Δημόσια Ιστορία, Ιστορική Εκπαίδευση».

Δείτε το πρόγραμμα της ημερίδας. Στον ίδιο σύνδεσμο, θα αναρτηθούν σύντομα οδηγίες για τη συμμετοχή σας στην τηλεδιάσκεψη. (Η ΕΚΔΗΛΩΣΗ ΘΑ ΠΡΑΓΜΑΤΟΠΟΙΗΘΕΙ ΣΤΗΝ ΕΛΛΗΝΙΚΗ ΓΛΩΣΣΑ)


Das „LΑΒ für Geschichte und Sozialwissenschaften der Universität von Ägäis“ und das Projekt „Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland“ an der Freien Universität Berlin organisieren am Samstag, den 28. Mai 2022 eine digitale Konferenz mit dem Thema „MOG als Untersuchungsgegenstand: Geschichtsschreibung, traumatische Erinnerung, Public History, historische Bildung“.

Zum Programm und mehr Informationen zur Teilnahme an der Online-Konferenz bekanntgegeben (DIE VERANSTALTUNG FINDET IN GRIECHISCHER SPRACHE STATT)

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»Mehr als ein Feld mit Steinen sehen«

Miteinander arbeiten statt übereinander reden: Eine Gruppe angehender Geschichtsvermittler aus Berlin machte sich im vergangenen Herbst auf zu einer Begegnung mit Studierenden aus Kreta. Im Gepäck hatten sie Prototypen von Lernmodulen und App-Inhalten für das Lernen aus der Geschichte in binationalen Gruppen. Was sich in dort gezeigt hat, hat agorayouth Vasco Kretschmann vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gefragt.

Agorayouth: Herr Kretschmann, Sie sind Fachbereichsleiter beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für friedenspädagogisches Arbeiten an Schulen und Hochschulen. Wie ist Ihr Projekt für gemeinsam entwickelte deutsch-griechische Lernmaterialien im außerschulischen Kontext entstanden?
Vasco Kretschmann: 
Die ersten Ideen für das Projekt kamen über den Masterstudiengang „Public History“ der Freien Universität Berlin. Dort gibt es Praxismodule, in denen der Studiengang mit unterschiedlichen Organisationen zusammenarbeitet und Studierende befähigt, etwa eine Ausstellung zu konzipieren oder Bildungsmaterialien für Jugendliche zu kreieren. Solche Kooperationen bieten den Studierenden einen praktischen Mehrwert und wir als Volksbund bekommen dadurch neue Impulse.

Im Oktober vergangenen Jahres wurde in der Kriegsgräberstätte Maleme auf Kreta eine neue Dauerausstellung eröffnet – spielte die bei den Überlegungen auch eine Rolle?
Ja, es war für uns schnell klar, dass Gruppen, die dorthin kommen, mehr machen können müssen, als „nur“ die Ausstellung zu besichtigen. Sie sollen den Ort mit didaktischem Material genauer erkunden können und sich mit den deutsch-griechischen Beziehungen beschäftigen können. Viele Jugendliche wissen nicht, was eine Kriegsgräberstätte genau ist. Unsere Idee ist, dass sie durch einen leichteren Zugang und die Aufbereitung mehr sehen als ein Feld mit Steinen.

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