Deutsch-griechisches Liederheft „Oxi“ erschienen

Im Rahmen der Kulturarbeit des Interkulturellen Jugendnetzwerks Wilde Rose ist ein Liederheft mit deutschen und griechischen Liedern entstanden. Es ist nach dem bekannten historischen Ereignis Griechenlands, im Zweiten Weltkrieg Widerstand zu leisten und Nein (OXI) zu sagen, benannt.

Besondere daran ist, dass die acht Lieder für das Liederheft von Jugendlichen während deutsch-griechischer Begegnungen ausgewählt wurden, um dann in die je andere Sprache übersetzt zu werden. Dies geschah mit Hilfe  eines erfahrenen Teams von Musiker*innen und Techniker*innen unter Leitung des Musikpädagogen Lutz Eichhorn, der schon mehrere internationale Liederbücher zusammengestellt hat.

Die Lieder wurden von deutschen und griechischen Solointerpret*innen oder Gruppen gesungen, aufgenommen und fachgerecht bearbeitet. Dadurch sind nicht nur Texte und Noten zugänglich, sondern die Lieder können auch digital angehört werden.

Die Produktion sei ein langer Prozess gewesen, in den die Jugendlichen in mehreren Austauschen beteiligt waren, heißt es von der Wilden Rose. Partner waren die Gruppen Agio Rodo, Metron und Alkion aus Korfu sowie eine Schüler*innengruppe aus dem griechischen Lamia.

Das Heft umfasst acht Lieder in zwei Sprachen auf insgesamt 40 Seiten und ist als Printprodukt gegen eine Unkostengebühr von 3 Euro erhältlich bei: Wilde Rose, Frankenstr. 44 , 65824 Schwalbach/Taunus

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Wie hältst du es mit dem Essen?

Was heißt halal? Was verbirgt sich genau hinter koscherem, veganen und vegetarischem Essen? Das Interkulturelle Jugendnetzwerk WILDE ROSE und das griechische Kultur- und Recyclingprojekt FIXINART machten Ende Dezember 2021 das Thema Ernährung zum Thema einer deutsch-griechischen Begegnung in Thessaloniki – natürlich wurde dabei auch ausgiebig gekocht.

Die letzte Dezemberwoche im Jahr 2021 nutzte das Interkulturelle Jugendnetzwerk WILDE ROSE, um bei FIXINART, einem Kultur- und Recycling-Projekt in Thessaloniki ein Seminar zur Ernährung in internationalen Begegnungen durchzuführen. Der Anlass: Die Partnerorganisationen stellten in der Vergangenheit fest, dass durch die interkulturelle Zusammensetzung der Teilnehmerschaft bei Austauschmaßnahmen die Ansprüche an die jeweilige Küche immer diversifizierter werden.

So ging es zunächst um Begriffsklärungen: Was heißt halal, koscher, vegan und vegetarisch genau? Wie umgehen mit Lebensmittelallergien und anderen Unverträglichkeiten? Dabei spielten auch Fragen von Kultur, Religion, Ethik, Gesundheit, Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.

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Wochenendseminar: Die Griechische Junta und ihre Gegner

Die Wilde Rose e.V. führt vom 19. bis 21. November 2021 ein Wochenendseminar über die Griechische Junta und ihre Gegner auf Burg Waldeck durch. Anlass, um eines der dunkelsten Kapitel der neuen griechischen Geschichte zu thematisieren, ist der Tod des griechischen Komponisten Mikis Theodorakis. Anmeldungen sind noch bis 15. November 2021 möglich.

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Austausch besucht Gedenkfeier des Märtyrerdorfs Lyngiades/Επίσκεψη στο μαρτυρικό χωριό των Ιωαννίνων

Seit mehreren Jahren befassen sich Wilde Rose e.V. und Agrio Rodo mit der Aufarbeitung der deutsch-griechischen Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Dabei sind sie auch auf die Gräueltaten der deutschen Wehrmacht im Märtyrerdorf Lyngiades in Griechenland aufmerksam geworden. Bereits 2018 hatten die Vereine an einer Gedenkfeier des Massakers teilgenommen, 2021 kehrten sie mit einer Gruppe für das Erinnern zurück in das Dorf.

Die Wehrmacht hat 1943 in dem griechischen Dorf Lyngiades oberhalb von Ioannina bei einer sogenannten Sühnemaßnahme 82 Frauen, Greise und Kinder massakriert. Bereits 2018 hatten die Vereine an der Gedenkfeier des Massakers teilgenommen und einen Kranz für die Opfer am Ehrenmal niedergelegt. Nun, am 3. Oktober 2021, kehrte eine Gruppe von Fachkräften und Jugendlichen zurück nach Lyngiades, zur Gedenkfeier des Märtyrerdorfes.

„Wir finden es wichtig, dass im Rahmen des deutsch-griechischen Jugendaustausches die Teilnehmer*innen über die Verbrechen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg informiert werden. Es ist uns ein Anliegen, dass das deutsch-griechische Verhältnis durch die Aufarbeitung der Geschichte auf eine zukunftsfähige Grundlage gestellt wird“, heißt es von Seiten der Wilden Rose. Dazu wurde auch eine Broschüre auf Deutsch und Griechisch herausgegeben.

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Zwei Monate DGJW: Umfrage unter den Organisationen

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk ist seit dem 1. April 2021 Realität. Was ist der erste Eindruck der Träger in Deutschland und Griechenland? Was läuft gut, was muss noch besser werden? Was wünschen sich die Organisationen? Teil Eins der Umfrage in der deutsch-griechischen Trägerlandschaft.

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW/ΕΓΙΝ) hat nach langen Verhandlungen am 1. April 2021 seine Arbeit in Leipzig und Thessaloniki aufgenommen und will den deutsch-griechischen Jugendaustausch und die Begegnung und Verständigung junger Menschen in Deutschland und Griechenland stärken und Fachkräfte der Jugendarbeit qualifizieren. Viele Organisationen und Träger in Deutschland und Griechenland begleiten den Prozess seit vielen Jahren und teilen auf agorayouth.com ihre ersten Eindrücke, Wünsche und Vorschläge.

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