Τριεθνής κατάρτιση Γλωσσικής εμψύχωσης/ Grundausbildung Sprachanimation 

Τριεθνής κατάρτιση Γλωσσικής εμψύχωσης στην Ελλάδα για ενδιαφερόμενους από την Ελλάδα, τη Γαλλία και τη Γερμανία. Από τις 22. έως 27 Νοεμβρίου 2021 στην Θεσσαλονίκη. Η εγγραφή είναι τώρα δυνατή.

Εφόσον υπάρχει η ικανότητα:

  • μπορεί να απονεμηθεί το πιστοποιητικό για γλωσσικούς εμψυχωτές στις Γερμανο-γαλλικές συναντήσεις νέων. Προσοχή: Απαραίτητη προϋπόθεση είναι η καλή γνώση της Γαλλικής και της Γερμανικής Γλώσσας.
  • μπορεί να χορηγηθεί από τους διοργανωτές μία βεβαίωση για γλωσσικούς εμψυχωτές. Προσοχή: Απαραίτητη προϋπόθεση είναι η καλή γνώση της Ελληνικής και της Γερμανικής Γλώσσας.
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Wie geht’s weiter in 2022?

Zum Abschluss der dreitägigen Zentralstellen-Konferenz des DGJW in Thessaloniki gaben die Generalsekretäre einen Ausblick: Was ist 2022 geplant, was soll sich ändern?

Der Aufbau geht weiter – unter diesem Motto führten die Teilnehmenden der ersten Zentralstellen-Konferenz des DGJW die Diskussionen der vergangenen Tage zusammen. Kelly Manoudi (EUphoria Youth Lab, Athen) sprach die teilweise schwierige Beziehung zwischen dem Jugendwerk und den griechischen Märtyrerdörfern an und stellte die Frage, inwiefern das Jugendwerk Öffentlichkeitsarbeit plane, um Programme der historischen Erinnerung auch für Jugendliche an denjenigen Orten durchzuführen, die sich gegen die Ziele des Jugendwerks aussprechen. Denise Panagopoulou (Hellenische Olympische Akademie) betonte, dass es weiter notwendig sei, Trägern und Zentralstellen in Deutschland klar zu machen, dass die griechischen Träger überwiegend ehrenamtlich arbeiteten und es daher einen realistischen Rahmen der Zusammenarbeit brauche.

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»Das, was wir angefangen haben, führen vielleicht unsere Schüler weiter«

Tag Zwei und Drei der ersten DGJW-Zentralstellenkonferenz standen im Zeichen von Workshops und Erfahrungsaustauschen. In den fünf Slots ging es um Themen wie Sprachanimation, Projektmanagement, die Förderrichtlinien, aber auch um Erfahrungen aus der Praxis. Ein Einblick in zwei besondere deutsch-griechische Austauschprojekte.

86 Namen und Nummern standen am Anfang. Dass über die Hälfte dieser Namen und damit  Biographien, einen Bezug zu Thessaloniki haben würden, war Christina Preftitsi, Deutschlehrerin an der Deutschen Schule Thessaloniki (DST), noch nicht klar als die Schule vom Deutsch-Französischen Gymnasium in Freiburg gefragt wurde, ob sie Teil eines besonderen Geschichts- und Übersetzungsprojekts werden wolle. Worum es dabei genau ging? 86 jüdische Frauen und Männer, die 1943 im Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass für medizinische Forschungen an der Universität Straßburg ermordet wurden. 46 der Opfer stammten aus Thessaloniki – dies hatte wohl mit dem Zeitpunkt der Deportationen nach Auschwitz zu tun. Historiker Hans-Joachim Lang hatte durch jahrelange Recherchen alle Namen der Opfer aus acht Ländern Europas entschlüsseln und auch Lebensläufe rekonstruieren können.

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Auf deutschen Spuren

Bei einem Spaziergang durch Thessaloniki machten sich die Teilnehmenden der ersten Zentralstellenkonferenz auf die Suche nach Spuren der deutschen Präsenz in Thessaloniki. Neben der ersten Deutschen Schule ging es auch vorbei an der damaligen Orientbank, einem Kegelclub, aber auch moderner Kunst.

Startpunkt war der Platz des Olymp am Hafen, heute der „Freiheitsplatz“, der schon immer Versammlungsplatz war. Vorbei ginge es etwa an der ersten Deutschen Schule von Thessaloniki. Durch das bekannte Öl-Viertel und heutige Ausgehviertel, Ladadika, mit seinen Märkten durch, begegneten der Gruppe immer wieder wichtige unternehmerische Aktionen und auch tragische Ereignisse, sowie Spuren der jüdischen Gemeinde. Einige der schönen Bauten im Zentrum wurden etwa von den deutschen Besatzern konfisziert und für die Unterbringung der Gestapo und anderer Behörden ihrer Militärverwaltung genutzt. Im Megaro Koniordou an der Promenade etwa befand sich der Verwaltungssitz von Max Merten, dem Kriegsverwaltungsrat der Wehrmacht in Thessaloniki, der von dort Enteignungen, Folter und Massenmord an den griechischen Juden plante und verwirklichte.

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Erste Zentralstellen-Konferenz eröffnet

Wie könnte die Zukunft des deutsch-griechischen Jugendaustauschs aussehen und lassen sich Zentralstellen auch in Griechenland etablieren? Um diese Fragen ging es beim Auftakt der ersten Präsenzveranstaltung des Deutsch-Griechischen Jugendwerks im Konzerthaus in Thessaloniki.

Etwa 30 Vertreter der Zentralstellen sowie griechische Träger im deutsch-griechischen Jugendaustausch sind am Montagnachmittag in Thessalonikis Konzerthaus Megaro Mousikis zusammengekommen, um sich über die ersten Monate Deutsch-Griechisches Jugendwerk (DGJW) auszutauschen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Nach einer Videobotschaft des griechischen Generalsekretär für berufliche Bildung, lebenslanges Lernen, Jugend und stellvertretenden Vorsitzenden des DGJW-Aufsichtsrates, Georgios Voutsinos, präsentierten die Generalsekretäre Maria Sarigiannidou und Gerasimos Bekas eine erste Bilanz. 

Austausch in Pandemiezeiten
«Es war kein leichtes Jahr für die Jugendarbeit und auch hier konnten wir nur unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen und mit einer reduzierten Teilnehmendenzahl zusammenkommen», sagte Bekas. «Auch die bürokratischen und formalen Hindernisse haben uns aufgehalten, noch effizienter zu sein», fügte Sarigiannidou hinzu. Ziel der Konferenz jetzt sei es, das Eis zu brechen und sich gemeinsam beherzt an offene Baustellen zu machen.

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DGJW-Büro in Thessaloniki eingeweiht

Nachdem das Deutsch-Griechische Jugendwerk im April 2021 seine Arbeit aufgenommen hat, wurde am Donnerstag nun auch das griechische Büro in der Villa Petridi in Thessaloniki offiziell eingeweiht.

In Anwesenheit der DGJW-Generalsekretäre Maria Sarigiannidou und Gerasimos Bekas haben der Generalsekretär für Berufliche Weiterbildung, lebenslanges Lernen und Jugend, Georgios Voutsinos, und BMFSFJ-Staatssekretärin Juliane Seifert sowie Thessalonikis Bürgermeister Konstantinos Zervas am Donnerstag den griechischen Sitzort des Deutsch-Griechischen Jugendwerks (DGJW), die Villa Petridi in Thessaloniki, eingeweiht.

Das DGJW hat bereits im April 2021 in Leipzig und Thessaloniki die Arbeit aufgenommen und fördert Jugendbegegnungen und Fachprogramme in Deutschland und Griechenland. Trotz Pandemie wurden im Jahr 2021 bislang 70 Anträge ans DGJW gestellt. „Nach Leipzig erhält das Deutsch-Griechische Jugendwerk nun auch ein Büro in Thessaloniki. Das ist ein weiterer Meilenstein für den internationalen Jugendaustausch zwischen beiden Ländern. Wir hoffen, dass sich viele junge Menschen aus beiden Ländern bald nicht nur digital, sondern wieder real treffen und damit das jeweilige andere Land kennenlernen können“, sagte Seifert, die ebenso wie Amtskollege Voutsinos stellvertretende Vorsitzende des DGJW-Aufsichtsrates ist.

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Neues Antragsformular veröffentlicht/ Νέα φόρμα αίτησης 📑

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) hat sein Antragsformular überarbeitet. „Wir hoffen, dass das die Antragstellung vereinfacht und die Kommunikation zwischen den Partnern den Zentralstellen und uns noch angenehmer macht“, heißt es vonseiten des DGJW.

***Corona-Update***

Um den deutsch-griechischen Jugendaustausch auch 2022 unter Pandemie-Bedingungen möglich zu machen, hat sich das Deutsch-Griechische Jugendwerk entschieden, einen Corona-Bonus anzubieten. Maßnahmen, die ab dem 1. Januar 2022 bis zum 30. September 2022 stattfinden, können zusätzlich 15 Euro pro Tag pro Teilnehmenden beantragen.

Folglich erhöhen sich die maximalen Förderhöhen von 20 Euro bei Unterbringung in Familien auf 35 Euro und von 35 Euro bei Unterbringung in Hotels, Hostels, etc. auf 50 Euro. Auch die Kilometer-Pauschale wird von 0,12€/km auf 0,15€/km erhöht. Sollten Sie einen Antrag bereits eingereicht haben, können Sie dem DGJW-Team formlos per E-Mail eine angepasste Kalkulation zusenden. Diese Erhöhung ist ein Angebot. Sollten Sie mit den normalen Sätzen auskommen, können sie zu den normalen Konditionen beantragen.

Was ist neu?
Das Formular ist nun zweisprachig. Um die Bedienbarkeit zu verbessern, wurde vom pdf-Format auf das docx-Format umgestiegen. Außerdem wurde die Rolle der Zentralstellen deutlicher herausgearbeitet und die einzelnen Seiten des Formulars übersichtlicher gestaltet. Dort, wo Antragsstellende unterschreiben, finden sich nun auch die Eckdaten des Projekts. 

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»Mit Taten überzeugen«

Zwei Schreibtische und ein paar Stühle – damit beginnt die Geschichte des Deutsch-Griechisches Jugendwerks (DGJW/ΕΓΙΝ) in Thessaloniki. Seit April 2021 sitzt Maria Sarigiannidou als Generalsekretärin an ihrem Schreibtisch in der Villa Petridi – inzwischen hat sie ein fünfköpfiges Team und ein paar mehr Tische und Stühle. Ein Gespräch über ihre Lieblingsstadt, Widerstände und die nächsten Schritte.

Agorayouth: Maria, schön, dich in eurem neuen Büro in Thessaloniki zu sehen! Habt ihr nun alle ein Büro in der Villa?
Maria Sarigiannidou: Ja, die Büros sind eingerichtet und auch die Stellen sind nun fast alle besetzt. Es fehlt nur noch die für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ab September sind wir dann zu fünft. Anfang April sah das noch anders aus: Da gab es nur mich, zwei Schreibtische und ein paar Stühle, die uns die Gemeinde zur Verfügung gestellt hatte (lacht). Am 23. September wollen wir die Villa Petridi mit einer kleinen Einweihungsfeier eröffnen. Wegen der Pandemie können zwar nicht so viele Leute kommen, aber wir wollen darauf aufmerksam machen, dass wir da sind und unsere Türen offen stehen.

Du bist in Thessaloniki geboren und aufgewachsen. Was hast du gedacht, als du erfahren hast, dass deine Heimatstadt der griechische DGJW-Sitzort wird? 
Am Anfang hieß es ja, dass es Thessaloniki werden könnte, dann hat man wieder etwas zu Athen gehört. Über die finale Entscheidung habe ich mich dann sehr gefreut! Ich denke, dass die Verbindung zu Deutschland bei den Menschen, die hier leben, noch ein bisschen enger ist als zum Beispiel in Athen. Thessaloniki ist ja auch Partnerstadt von Leipzig! 
Ich habe hier die Deutsche Schule besucht, ein Erasmus-Semester in Köln gemacht, in München mein Masterstudium verbracht und darf jetzt in meiner Lieblingsstadt leben und das DGJW mit aufbauen, das ist großartig.

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Von Thessaloniki lernen

In den vergangenen Wochen war sie wegen der überall in Griechenland ausgebrochenen Feuer wieder in aller Munde: Die Solidarität. Für Marco Fründt ist sie untrennbar mit der Stadt Thessaloniki verbunden. Im Alltag während seines Auslandssemesters dort erlebte er immer wieder solidarisches Handeln. Die Menschen zeigten ihm etwas, das er zurück in Deutschland seitdem vermisst.

„Niemand wird je ohne Heimat sein, solange Thessaloniki existiert“. Das sagte der byzantinische Gelehrte Nikiforos Choumnos bereits im 14. Jahrhundert. Auch ich habe die Stadt in meinem Auslandsstudium als einen Ort kennengelernt, der die Menschen willkommen heißt. Zu diesem Lebensgefühl haben auch die vielen selbstverwalteten und solidarischen Projekte in Thessaloniki beigetragen.

Griechenland ist ein krisengeschütteltes Land: Ob die Staatsschuldenkrise, die das Land seit 2010 geißelt, fehlende europäische Solidarität in der sogenannten Geflüchtetenkrise und seit 2020 auch noch die Pandemie. Schon seit Jahren sind viele Menschen von Armut betroffen, auch in Thessaloniki. Doch wo der Staat versagt, werden die Menschen der Stadt selbst aktiv. In der Krise schufen die Thessalonik*innen solidarische Krankenhäuser, Apotheken, Küchen, Bibliotheken oder Sportangebote, um so die Armut ein klein wenig abzufedern.

Thessaloniki bei Nacht.
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»Wie es war und wie es ist« 🎶

Zum ersten Mal fand in den Einrichtungen der Jugendzentren Köln eine internationale Jugendbegegnung statt – digital! Seit Januar 2021 beschäftigten sich 30 junge Menschen aus Thessaloniki und Köln mit der Geschichte des Nationalsozialismus und historischen und gegenwärtigen Formen von Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. Entstanden sind daraus zwei Musikvideos und Songs und ein Dokumentarfilm.

Von Januar bis Ende April 2021 haben sich rund 30 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 27 Jahren aus Thessaloniki und Köln über eine digitale Plattform mit Erinnerungsorten an den Nationalsozialismus in ihren jeweiligen Städten auseinandergesetzt. Das Projekt setzte. damit ein starkes Zeichen für die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dem Nationalsozialismus. Ziel war es, das Bewusstsein über Verfolgung und Rassismus in den jeweiligen Städten durch künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema zu schaffen. In regelmäßigen Zoom-Konferenzen fanden Workshops statt, in denen Videoclips vorbereitet, gruppenweise Texte geschrieben  und Tanzchoreografien einstudiert wurden.  

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