Streicheln, Spielen & Schuften

Seit 40 Jahren bietet die Jugendfarm Wilhelmshof Kindern eine kleine Oase, in der sie Natur erleben und Tiere und Pflanzen versorgen können. Alles unter dem Motto: Hier packen die Kinder selber an. Eine Gruppe des Jugendforums hat die Farm besucht – und auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Umweltpädagogik in Griechenland diskutiert.

Auf der Farm sollen die Kinder den Umgang mit den Tieren lernen, erzählt Senel Furtana, der auf der Farm arbeitet. Manche der Kinder nutzen das Ferienangebot und bleiben eine ganze Woche. Ansonsten herrscht hier eine „Politik der offenen Tür“: Jeweils Dienstag bis Samstag von 13 bis 19 Uhr sind alle Kinder willkommen, um das Gelände mit Ställen, Spielplatz und Garten zu nutzen.

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Klettern, Skaten, Akrobatik: Mit Sport Vielfalt fördern

Bunte Klettersteine an hohen Wänden. Ein paar Mädchen lachen und erzählen aufgeregt. Dann hallt ein lautes Piepen durch die Kletterhalle: Mit einem blauen Kran werden Trapeze an der Decke befestigt – Holzstangen, die an frei hängenden Seilen baumeln. Die selbst-organisierte junge Artistengruppe „Impuls“ trainiert in den AbenteuerHallenKalk für ihre Auftritt Ende des Jahres. In wenigen Minuten wird eine junge Frau auf einem Trapez von einer Hallenseite zur anderen schaukeln und sich dann mit Leichtigkeit aus dem Sitz fallen lassen. Blitzschnell greift sie die Holzstange des Trapezes und schwingt schließlich kopfüber in etwa zehn Metern Höhe. Weiterlesen

Umfrage: Welche Eindrücke nehmen Sie vom Jugendforum mit?

Am letzten Tag des Jugendforums schauen die Teilnehmer auf die vergangen Tage und ziehen ein Fazit: Was hat ihnen gefallen? Und was wären mögliche Wünsche für das nächste Forum?

DSC_2210„Was ich mitgenommen habe, ist zwar keine neue Partnerschaft, aber dafür die Fortsetzung einer Partnerschaft. Außerdem natürlich sehr viele neue Bekanntschaften mit ganz wunderbar engagierten Leuten. Es ist toll, dass man Zeit hatte, Leute kennenzulernen, sich zu unterhalten und dabei einfach neue Projekte zu entwickeln. Ich hätte mir allerdings manchmal doch ganz konkrete Vorträge über ein bestimmtes Thema gewünscht, was man dann vertieft. Nicht unbedingt wissenschaftlich, aber zum Beispiel zu den Opferdörfern. Das ist eines der ganz großen Themen hier. Die Deutschen, mich eingeschlossen, wissen relativ wenig darüber. Einen kurzen Vortrag über so etwas fände ich sehr spannend.“
Jörg Wild, Pressenetzwerk für Jugendthemen e.V. Weiterlesen

BarCamp: Kommunikation statt Provokation

In Zeiten, in denen weltweit Populismus und Extremismus zunimmt, scheint gelungene Kommunikation wichtiger denn je. Antonis Bertos von Connect Athens setzt sich mit Workshops zu gewaltfreier Kommunikation dafür ein, sich gegenseitig besser zuzuhören und Raum für Gefühle und einen Dialog zu geben. Einen kleinen Einblick in diese Philosophie gibt er bei seiner Barcamp-Session auf dem Jugendforum.

 „Atmet ein, achtet auf euren Körper – wie fühlt ihr euch heute?“ eröffnet Antonis Bertos seinen Workshop. In einem kleinen Kreis stehen die Teilnehmer aus Griechenland und Deutschland beisammen und haben nach den ersten trubeligen Tagen des Jugendforums einmal Zeit, in sich hineinzuhören. Während sie den Anleitungen von Antonis folgen, laufen sie durch den Raum und lockern sich auf, denn als Psychologe weiß Antonis: „Häufig vergessen wir, auf unseren Körper zu achten. Es ist wichtig, dass das Körperbedürfnis uns bewegt. Unser Körper weiß von sich, was er tun kann und möchte.“ Schon allein das Schließen der Augen kann da die Wahrnehmung verändern: „Man vergisst die Welt um sich herum ein wenig“, sagt Thanasis Tsaldaris.

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Survey No3: What are your wishes about the upcoming youth office?

The third day was another great experience for all the participants as they had the opportunity to continue their BarCamp sessions by discussing their preferable topics and thenwent to places in Cologne to get into thelocal work in terms of youth.

20181024_124540“I represent Generation 2.0 RED, an organization which is working for the integration of refugees, immigrants and young people who are the second generation in Greece.  Our point is that we would like to see a clear reconciliation effort between the two countries, knowledge and technic sharing in integration topics. We believe that Germany has the knowledge of dealing with different social groups which is really important for us. For sure, the Greek-German youth office will be an improvement of our relationships but we are waiting for the real actions and strategies. I think that the majority of the organizations which work on exchange programs need to see from this association some financial support which will give to our actions some kind of stability and in this way, we will be able of building capacity.”
Thanasis Tsaldaris, Generation 2.0 RED
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