Berufliche Orientierung im Deutsch-Griechischen Jugendaustausch: Immer wieder für Überraschendes gut

Aktiven Personen im Jugendaustausch mit Griechenland Wissen mit auf den Weg zu geben und sie miteinander zu vernetzen ist ein Ziel der Griechenland-Fachtage des Bundesjugendministeriums, das dabei von IJAB unterstützt wird. Thematischer Mittelpunkt waren am 22. März in Bonn die berufliche Orientierung und Bildung. Angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland ein wichtiger Schwerpunkt der griechischen Partner mit Blick auf ein zukünftiges Deutsch-Griechisches Jugendwerk. Weiterlesen

Okkupation in Griechenland: Präsentation des neuen Online-Zeitzeugenarchivs

Am Montag, den 23. April 2018 wird das neue digitale Zeitzeugenarchiv „Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland“ im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin vorgestellt.

Das Archiv enthält 90 lebensgeschichtliche Video-Interviews mit griechischen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus der Zeit der Okkupation Griechenlands durch das deutsche nationalsozialistische Regime. Neben den Videos enthält die Sammlung Transkripte, Fotos, Dokumente und weitere Begleitmaterialien, die ab sofort für Bildung und Wissenschaft zur Verfügung stehen. Weiterlesen

Das immaterielle Werkzeug

Es ist keine Neuigkeit, dass es in den letzten Jahren zu einer Störung der Beziehungen zwischen Griechenland und Deutschland gekommen ist. Diese zeigt sich nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch zwischen Griechen und Deutschen. Loukas Bartatilas schreibt in einem Essay über die Rolle derjenigen, die zwischen beiden Ländern leben und arbeiten – und was die Bauhaus-Architektur damit zu tun hat.

Der Hauptgrund dafür ist meiner Meinung nach die falsche und oft provokante Darstellung der sogenannten „Finanzkrise“ in vielen Medien beider Länder. Einerseits Stereotype von griechischer Seite über die Nazi-Vergangenheit, andererseits arrogante Zuschreibungen von deutscher Seite über „die faulen Griechen“, sowie das Beharren auf kulturellen Unterschieden und die Ablehnung der Idee eines vereinten Europas von nicht wenigen sind dadurch ans Licht gekommen. All dies erweckte bei einem Großteil der Öffentlichkeit den Eindruck einer großen Distanz zwischen beiden Ländern, die schwer zu überbrücken ist. Weiterlesen

ήταν κάποτε. σήμερα. Διμερές Συνέδριο Νεολαία στο επίκεντρο των ελληνογερμανικών σχέσεων

Τι καθορίζει στην πραγματικότητα τις ελληνογερμανικές σχέσεις; Πώς μπορούν σήμερα οι νέοι και οι νέες στη Γερμανία και στην Ελλάδα να δημιουργήσουν μια κοινή κληρονομιά και τι χρειάζονται, για να διευκολύνουν τη δημιουργία μιας αλληλέγγυας Ευρώπης;
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Bilaterale Konferenz: es war einmal. heute.

Was macht die deutsch-griechischen Beziehungen wirklich aus? Wie können junge Menschen in Deutschland und Griechenland heute aus ihrem gemeinsamen Erbe schöpfen und was brauchen sie, um ihren Weg hin zu einem solidarischeren Europa zu ebnen? Darum wird es bei der Konferenz „es war einmal. heute.- Bilaterale Konferenz Jugend im Fokus der deutsch-griechischen Beziehungen“ vom 28. – 30. Mai 2018 in München gehen.
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Two nations – one nature

Was haben die nordgiechische Stadt Florina und das hessische Biebrich gemeinsam? Das Projekt „Two nations, one nature“ zwischen der Biebricher Riehlschule und dem 2. Gymnasium Florinas hat sich bereits vor vier Jahren zum Ziel gemacht, die gemeinsame Geschichte zu thematisieren. Agorayouth hat mit Schulsozialarbeiter Markus Mildner gesprochen, der den Austausch mitbetreut.

Agorayouth: Herr Mildner, „Two nations – one nature“ der Titel spielt einerseits auf das Natur-Klima-Thema des Jugendaustauschs zwischen dem 2. Gymnasium Florinas und der Biebricher Riehlschule an, andererseits auf die Erfahrung die man oft während einer internationalen Begegnung macht, gar nicht so unterschiedlich zu sein…
Marcus Mildner
: Das ist bereits die vierte Runde unseres Projektes – im Januar war die griechische Gruppe für eine Woche zu Gast in Wiesbaden, jetzt Ende März, folgt der Gegenbesuch in Florina. Wir hatten jeweils 20 Schülerinnen und Schüler aus der siebten Klasse von beiden Seiten dabei. Als die griechische Gruppe in Deutschland ankam, warteten unsere Schüler mit Begrüßungsplakaten und voller Aufregung auf die gemeinsame Zeit in der Jugendherberge in Wiesbaden. Schon auf der Fahrt nach Wiesbaden, bahnten sich die ersten Kontakte an. Weiterlesen

Warum ein Deutsch-Griechisches Jugendwerk? (3)

Bereits 2014 wurde der Grundstein für ein Deutsch-Griechisches Jugendwerk gelegt. Ende April gehen die Regierungsgespräche zu einem Deutsch-Griechischen Jugendwerk in die nächste Runde. Zeit nachzufragen: Warum überhaupt ein Deutsch-Griechisches Jugendwerk? Akteure aus Politik und Jugendaustausch aus beiden Ländern geben Antworten – im letzten Teil unserer Umfrage.

Markus Ingenlath@LaurenceChaperon

Markus Ingenlath, DFJW. Foto: Laurence Chaperon.

„Die Aufnahme eines Deutsch-Griechischen Jugendwerks in den Kreis der Fach- und Förderstellen der Internationalen Jugendarbeit in Deutschland ist ein wichtiges Signal an unsere Nachbarn und Freunde in den südlichen Ländern Europas. Vor dem Hintergrund der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Europa kann die Bedeutung des interkulturellen Lernens nicht hoch genug geschätzt werden. Der Sprach- und Kulturaustausch zwischen jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft trägt nämlich maßgeblich dazu bei, dass Europa zusammenwächst und der europäische Geist nachhaltig gestärkt wird. Gleichzeitig ist der Status einen „Jugendwerks“ untrennbar mit dem Dialog auf Augenhöhe und einer engen Verzahnung unterschiedlicher Instanzen verbunden. Jugendwerke arbeiten in gemischten Teams und durchgängig mit zwei Arbeitssprachen. Zudem sind sie autonom in der Mittelverwaltung und regierungsunabhängig. Mit dieser Verantwortung richtig umzugehen will gelernt sein und bedarf Erfahrung, Kompetenzen und nicht zuletzt einem starken politischen und gesellschaftlichen Rückhalt. Ein Jugendwerk ist auch Motor und Knotenpunkt für ein sehr viel größeres Netzwerk; es bringt Akteure aus ganz unterschiedlichen Fachgebieten zusammen, damit ein möglichst breitgefächertes Programmportfolio für ganz unterschiedliche Zielgruppen umgesetzt werden kann. Ein Jugendwerk ist also auch Kompetenzzentrum, das aus seiner Erfahrung und der seiner Partner schöpft, um dem internationalen Jugendaustausch immer neue Impulse zu verleihen.“
Dr. Markus Ingenlath, Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW)

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