Hörtipp: Junge Kulturbotschafterin in Thessaloniki

Wdr3 Kultur am Mittag sprach mit Laura Mangels, die als UNESCO-Kulturbotschafterin  ein halbes Jahr in Thessaloniki lebte. Die Studentin der Kultur- und Politikwissenschaft durfte am Goethe-Institut ein halbes Jahr konkrete Projekte mitgestalten und so auch das Land besser kennenlernen.

Den Beitrag von Korrespondent Michael Lehmann gibt es hier zu hören. Weiterlesen

Terminhinweis: Fachtag Inklusion im deutsch-griechischen Jugendaustausch

In der Bayreuther Jugendherberge findet am 09./10. November 2017 ein nationaler Fachtag zum Thema „Inklusion“ statt. Der Fachtag wird von IJAB in Kooperation mit dem Deutschen Jugendherbergswerk durchgeführt. Anmeldungen sind noch bis zum 06. Oktober 2017 möglich – und nicht nur für im Inklusionsbereich erfahrene Organisationen!

Bereits seit 2015 unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit dem Sonderprogramm zur Förderung des deutsch-griechischen Jugendaustausches auch inklusive deutsch-griechische Jugend- und Fachkräfteaustausche und solche Begegnungen, die sich dem Thema Inklusion inhaltlich widmen. Der Fachtag Inklusion im deutsch-griechischen Jugendaustausch richtet sich  aber auch an Träger und Organisationen mit Interesse am deutsch-griechischen Austausch, der aktuellen Situation der Jugend und der Sozialsysteme in der Krise – auch wenn sie wenig oder noch gar keine Erfahrungen im Bereich Inklusion haben.

Beim zweiten Deutsch-Griechischen Jugendforum, das vom 5. bis zum 8. März 2017 in Thessaloniki unter Beteiligung von 120 Akteurinnen und Akteuren stattfand, stellte das Thema Integration/Inklusion eine der drei thematischen Säulen dar. Allen jungen Menschen unabhängig von ihren gesellschaftlichen Ausgangsbedingungen oder ihrem Bildungshintergrund – mit Behinderung oder ohne – gleiche Chancen für Mobilitätserfahrungen zu ermöglichen, ist eines der zentralen Ziele der internationalen Jugendarbeit – so auch im deutsch-griechischen Jugendaustausch.

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Ewoca3 in Tolo: Zu Besuch beim Imker

Ewoca3 steht für große und längere Partnerschaften: Drei Jahre, drei Länder, drei Workcamps an drei Standorten. Das letzte Camp der Reihe fand vom 3. bis 16. Juli 2017 in Tolo, Argolis in Griechenland statt. Agorayouth sprach mit Markus Rebitschek (Bildungsreferent Internationale Jugendarbeit Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar) und Kelly Manoudi (Präsidentin und Gründerin der Hellenic Youth Participation), die vom Camp erzählen und ein kleines Resümee ziehen.

Agorayouth: Markus, kannst du das ewoca3-Konzept „Europe is in da’House“ eurer Workcamps kurz erklären? Tolo ist ja der Abschluss einer Reihe…
Kelly, could you briefly explain the project „Europa is in da’ House “ for all those, who dont know about it?
Markus Rebitschek: EWOCA & EWOCA3 sind geniale Konzepte, die mit ihren Laufzeiten – wir reden hier über mehr als 300 Jugendlichen aus über 18 Ländern jährlich und dies seit 2009 – für sich sprechen. Wir hatten das Glück eine von insgesamt 15 Partnerschaften ab 2015 zu werden. Partnerschaft bedeutet: Drei Jahre gemeinsames Arbeiten an drei Workcamps an drei verschiedenen Standorten. Im Ergebnis waren das dann die Camps 2015 in Weimar (Deutschland), 2016 in Dunaevo (Belarus) und schlussendlich 2017 in Tolo (Griechenland). Bereits in 2015 hatten wir uns darauf geeinigt, dass uns das Thema „Nachhaltigkeit“ und seine Facetten durch diese drei Jahre begleiten wird.
Kelly Manoudi: EWOCA & EWOCA3 are ingenious concepts and their duration – we are talking about more than 300 young people from over 18 countries annually and this since 2009 – tells its own tale. We were fortunate to be one out of 15 partnerships from 2015 onwards. Partnership means: Three years of working together on three workcamps at three different locations. As a result the camps took place in Weimar (Germany) 2015, Dunaevo (Belarus) 2016 and finally Tolo (Greece) 2017. Already in 2015, we had agreed that „sustainability“ and its dimensions will guide us through these three years. Weiterlesen

“Wir brauchen eine nationale Strategie”

Agorayouth hat mit dem Jugendarbeiter und Trainer Filaretos Vourkos gesprochen. Als studierter Ingenieur zog es ihn vor zwölf Jahren in die Jugendarbeit: In seiner Heimatstadt Kalamata gründete er die NGO K.A.NE, baute ein Jugendzentrum und das Kalamata Street Festival für die Jugend auf und engagiert sich zwei Jahren auch  in der Hellenic Youth Workers Association.

Agorayouth: Filaretos, Ende Juni hat sich die Hellenic Youth Worker Association in Thessaloniki getroffen. Was ist euer aktueller Stand?
Filaretos Vourkos: Bei dem Treffen haben wir Arbeitsgruppen für unsere Vorschläge an das griechische Bildungsministerium zur Anerkennung der Jugendarbeit als Berufsstand festgelegt. Die Arbeitsgruppen leisten Forschungs- und Recherchearbeit für den Weg der Jugendarbeit im Bildungssektor Griechenlands. Zusätzlich haben wir die Wahlen zum neuen Vorstand im Oktober vorbereitet – momentan haben wir immer noch einen kommissarischen, vorläufigen Vorstand, obwohl der Verein bereits 2015 gegründet wurde. Anfangs ging es sehr stark um den Status der Beschäftigten, weil Jugend- oder Sozialarbeiter kein anerkannter Beruf ist. Zusätzlich dazu haben die allermeisten Kommunen keine Einrichtungen, an die sich junge Menschen wenden können, für Programme, Berufsorientierung usw. Und das in einem Land, in dem die Jugendarbeitslosigkeit dermaßen hoch ist. Weiterlesen

Jugendaustausch? Das war definitiv mehr

Was im Oktober 2016 als Fachkräfteaustausch in Berlin begann und sich im Dezember 2016 in Athen fortsetzte, mündete im Frühjahr 2017 in zwei Jugendbegegnungen mit dem Namen „In and out“. Ein Theaterprojekt, eine Woche Berlin, eine Woche Athen. “Faith“ heißt das Stück, das die etwa zwanzig jungen Menschen mit Migrationsgeschichten im Athener Τεχνοχώρος Φάμπρικα Ende Mai zur Aufführung brachten.

„Einfach nur verrückt. Die jungen Schauspieler leidenschaftlich am Singen, Rezitieren, Tanzen und durch die Luft fliegen: 17 Akte aus dem Herzen der 20 Schauspieltalente, die das Publikum so mitrissen, dass es sich am Ende selbst auf der Bühne fand und mittanzte“ – so heißt es im abschließenden Post des Theaterprojektes von Mostar Friedensprojekt e.V. und Fabrica Athens. Weiterlesen

Deutsch-Griechisches Jugendwerk: Vereinbarung unterzeichnet 

Am Mittwoch, den 26. Juli 2017 war es soweit: Bundesjugendministerin Dr. Katarina Barley und Pafsanias Papageorgiou, Generalsekretär für Lebenslanges Lernen und Jugend im Ministerium für Bildung, Forschung und Religiöse Angelegenheiten der Hellenischen Republik, unterzeichneten in Berlin eine Ressortvereinbarung zwischen den beiden Ministerien. Diese legt die weiteren Arbeitsschritte zur Gründung und Eröffnung eines Deutsch-Griechischen-Jugendwerks im Jahr 2019 fest.

„Deutschland und Griechenland verbindet viel. Deswegen freue ich mich besonders, dass wir heute einen wichtigen Schritt zur Vertiefung unserer jugendpolitischen Zusammenarbeit getan haben. Ich wünsche mir, dass dieses Jugendwerk eine ähnliche Bedeutung für die Jugendarbeit erlangt wie das Deutsch-Polnische oder das Deutsch-Französische Jugendwerk“, sagte Bundesjugendministerin Dr. Katerina Barley bei der Unterzeichnung. Etwa 50 Gäste aus Deutschland und Griechenland waren in das Berliner Ministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSFJ) eingeladen worden, darunter auch eine Gruppe junger Künstler aus Deutschland, Griechenland und Italien, die mit dem europäischen Kunstprojekt PHYSIS einen Monat in Berlin verbringen. Weiterlesen

2.ΕλληνοΓερμανικó Φόρουμ Νεολαίας: Τεκμηρίωση και ενημέρωση

Για δεύτερη φορά σε διάστημα δύο ετών συναντήθηκαν μεταξύ 5 και 8 Μαρτίου 2017, αυτή τη φορά στη Θεσσαλονίκη, περίπου 120 φορείς από την Ελλάδα και την Γερμανία στα πλαίσια του Ελληνο-Γερμανικού Φόρουμ Νεολαίας. Σήμερα δημοσιεύεται η αναφορά της εκδήλωσης και στα Ελληνικά!

Στην εκδήλωση συμμετείχαν τόσο εκπρόσωποι οργανώσεων νέων από τις δύο χώρες όσο και πολιτικοί εκπρόσωποι των δύο κρατών. Το Φόρουμ λειτούργησε ως πλατφόρμα για μια ανταλλαγή εμπειριών και ως τόπος συνάντησης για το σχεδιασμό μελλοντικών πρότζεκτ. Στο τέλος της τετραήμερης εκδήλωσης και ύστερα από μια ζωηρή και ουσιαστική ανταλλαγή για το έργο των οργανώσεων που εκπροσωπήθηκαν, ανακοινώθηκαν περισσότερα από δέκα προτζεκτ που πρόκειται να υλοποιηθούν από κοινού με Έλληνες και Γερμανούς εταίρους.

Στη συνέχεια, με την χρονολογική σειρά του προγράμματος, αναφέρονται πληροφορίες και υπερσυνδέσεις σχετικές με τις εισηγήσεις, τα εργαστήρια και τα θέματα του Φόρουμ καθώς και υποδείξεις και πληροφορίες για το σχέδιο θεσμοθέτησης ενός Ελληνογερμανικού Ιδρύματος Νεολαίας.

Στην ακόλουθη υπερσύνδεση μπορείτε να κατεβάσετε την αναφορά του 2ου Ελληνογερμανικού Φόρουμ Νεολαίας: GR-Τεκμηρίωση και ενημέρωση