Χτίζοντας γέφυρες σε έναν κόσμο σε κρίση

Η συντάκτης
Η Αριάδνη Δημάκου Μπέρτελς μεγάλωσε δίγλωσση ως κόρη μιας Γερμανίδας και ενός Έλληνα στο Μόναχο και την Αθήνα. Μετά τις πανελλήνιες εξετάσεις της – και λίγο πριν γίνει αισθητή η οικονομική κρίση στην Ελλάδα – επέστρεψε στην γενέτειρά της, το Μόναχο, όπου σπούδασε στο Πανεπιστήμιο του Λουδοβίκου-Μαξιμιλιανού (Ludwig-Maximilians-Universität) Επιστήμη της Επικοινωνίας και Ψυχολογία. Επηρεασμένη από τις προσωπικές της εμπειρίες στις δύο χώρες, εστίασε την ακαδημαϊκή της καριέρα στην εξέταση των ελληνογερμανικών σχέσεων. Στην πτυχιακή της ασχολήθηκε με την παρουσίαση της Γερμανίας στις ελληνικές εφημερίδες και τον τόνο των σχετικών αναφορών των δημοσιογράφων στο πλαίσιο της οικονομικής κρίσης και των τεταμένων πολιτικών σχέσεων μεταξύ της Γερμανίας και της Ελλάδας. Στις μεταπτυχιακές σπουδές της, η Αριάδνη προσανατολίστηκε περισσότερο προς τις διεθνείς στρατηγικἐς επικοινωνίας και τις δημόσιες σχέσεις. Στα πλαίσια της διατριβής της, την οποία υπέβαλε στο Universitat Pompeu Fabra της Βαρκελώνης τον Αύγουστο του 2015, εξέτασε τις πιθανές υποστηρικτικές δραστηριότητες του προγραμματισμένου Ελληνογερμανικoὐ Ιδρύματος Νεολαίας (ΕΓΙΝ) για την εναρμόνιση των διμερών πολιτικών σχέσεων. Από τότε παρακολουθεί με μεγάλο ενδιαφέρον τις εξελίξεις στην ίδρυση του ΕΓΙΝ. Weiterlesen

Bonn – Kryoneri: Jugend und Kunst

Was auf dem 2.Deutsch-Griechischen Jugendforum begonnen hat, soll bereits Mitte Mai zu einem Fachkräfteaustausch führen: Martin Hermann vom Bonner Verein für Jugendförderung und Panos Poulos von der griechischen NGO Filoxenia in Kryoneri bei Korinth organisieren ihn. Im Sommer soll dann die Jugendbegegnung mit anschließender Rückbegegnung in Bonn folgen. Das Thema: Kunst und Natur. 

Agorayouth: Der Bonner Verein für Jugendförderung arbeitet bereits seit 1990 in der Unterstützung lokaler Vereine in ihrer internationalen Jugendarbeit. Wie kam denn die Kooperation mit Griechenland zustande?
Martin Hermann: Wir haben 50 Mitglieder, die haupt- oder ehrenamtlich in Sozial-, Kinder- oder Jugendorganisationen tätig sind oder waren. Wir glauben, dass internationale Jugendarbeit wesentlich zum friedlichen Miteinander der Kulturen beitragen kann und beraten und unterstützen deshalb bei der Planung und Antragsstellung. Es gibt bereits Kooperationen für Jugendbegegnungen und Fachkräfteaustausche mit Finnland oder Israel. Bei unseren Vereinen kam dann die Idee, stärkere Beziehungen zu Griechenland aufzubauen gut an und deshalb sind wir Anfang März zum 2. Deutsch-Griechischen Jugendforum nach Thessaloniki gefahren.

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Einmal Hortiatis und zurück…Besuch in einem Opferdorf

Nach dem offiziellen Ende des 2. Deutsch-Griechischen Jugendforums in Thessaloniki ging es für eine kleine Gruppe von Teilnehmern in das Opferdorf Hortiatis, das nur 20 Kilometer außerhalb der Metropole liegt. Das Anliegen: Das Deutsch-Griechische Jugendforum auch um den Aspekt der Erinnerungskultur bereichern.

Hortiatis ist eines der zahlreichen Opferdörfer in Griechenland, die während der Zeit der deutschen Besatzung zwischen 1941 und 1944 schwer gelitten hatten. Wie in zahlreichen anderen Orten wurde auch hier durch deutsche Wehrmachts-Truppen in einer sogenannten „Vergeltungsaktion“ ein grauenvolles Verbrechen an der Zivilbevölkerung begangen. Zwar konnten wir an frühere freundschaftliche Kontakte anknüpfen, waren aber trotzdem etwas im Zweifel, wie wir in der aktuellen politischen Situation und in einer Zeit der Polarisierung zwischen Deutschland und Griechenland empfangen werden. Weiterlesen

Jugendherbergswerk: Mit der Jugend in die Pampa

Die ersten Schritte zum Aufbau eines griechischen Jugendherbergswerks mit deutscher Unterstützung wurden bereits beim ersten Deutsch-Griechischen Jugendforum 2014 in Bad Honnef gemacht. Für Agorayouth ziehen die beteiligten Akteure, Gunnar Grüttner vom Deutschen Jugendhebergswerk (DJH) und Panos Poulos von der griechischen NGO Filoxenia, eine Zwischenbilanz und erklären ihre Pläne für die Zukunft.

Agorayouth: Herr Grüttner, Herr Poulos, direkt im Anschluss an das Jugendforum in Thessaloniki sind Sie für einen study visit nach Deutschland geflogen, um Jugendherbergen anzuschauen – erst in Berlin und dann im unteren Weser-Ems-Land. Warum das?
Panos Poulos: So etwas wie das Deutsche Jugendherbergswerk gibt es in Griechenland noch nicht. Meine Organisation Filoxenia bietet allerdings bereits heute Seminare zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen für junge Menschen an. Wir haben ein eigenes Haus, in dem unsere Teilnehmer übernachten können. Ich kann mir gut vorstellen, darauf aufbauend eine Art Jugendherbergswerk zu etablieren.
Gunnar Grüttner: Ich bin beim DJH für internationale Kooperationen zuständig. Wir sind der Dachverband aller Jugendherbergen in Deutschland. In unseren Landesverbänden versammeln sich rund 500 Häuser. In Berlin habe ich einer etwa zehnköpfigen griechischen Hostel-Delegation eine unserer neuesten Jugendherbergen gezeigt. Und auch unser Verband im unteren Weser-Ems-Land möchte die Griechen gerne bei ihrer Aufbau-Arbeit unterstützen. Weiterlesen

Ewoca³(+) Sommercamp in Griechenland

Du bist zwischen 16 und 25 Jahre alt? Du bist offen für neue Begegnungen und Erfahrungen mit jungen Menschen aus Deutschland, Griechenland und Weißrussland? Dann könnte das Ewoca³(+) Sommercamp 2017 in Tolo, Griechenland etwas für dich sein.

Die Themen des EWOCA- Camps 2017 „Europe is in da´ House: Begegnen – Entdecken – Gemeinsam handeln“ sind vielseitig: „Stärkung des ländlichen Raums“, „Unternehmerische Initiative“ und „soziales Unternehmertum“. Auch hier lauten die zentralen Leitfragen: „Wie würde eine für die Zukunft selbst erschaffene Welt aussehen?“ und „Wie kann eine Gesellschaft von morgen ohne Verteilungsprobleme in Vielfalt gemeinsam (zusammen)leben?“. Im Mittelpunkt stehen die angeleitete Entwicklung von Projektideen & Businessplänen (Start-ups z.B. im Bereich social entrepreneurship) der teilnehmenden Jugendlichen. Kostenpunkt des Sommercamps: 75,00 EUR. Enthalten sind Unterkunft, Verpflegung und Programmkosten. Reisekosten werden bis zu einer Höhe von 250,00 € erstattet.

Anmeldungen werden bis zum 31.März 2017 entgegen genommen entweder hier oder direkt bei der EJB Weimar.

Mehr Informationen unter: https://www.facebook.com/events/228163140984120/

Zukunftsmusik

Das zweite Deutsch-Griechische Jugendforum in Thessaloniki ist vorbei, doch die richtige Arbeit beginnt erst jetzt. Vor Ort konnten Projekte in den Bereichen Kunst, Städtepartnerschaft, berufliche Bildung, aber auch Integration und Geschichte angestoßen werden, die in 2017 und 2018 umgesetzt werden sollen. Ein Überblick.

 Ein Jugendaustausch im Sommer zum Thema Digitale Kunst, der Ausbau der Städtepartnerschaft von Köln und Thessaloniki oder auch die Fortsetzung des Projekts Berufe.Kennen.Lernen – das sind nur einige Ideen, die während des 2. Deutsch-Griechischen Jugendforums in Thessaloniki entstanden sind und am letzten Veranstaltungstag präsentiert wurden. Auf dem Weg zu einem Deutsch-Griechischen Jugendwerk erklärte Dorothee Jäckering vom deutschen Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) was man in Deutschland unter einem Jugendwerk versteht: „Das Jugendwerk wird über einen völkerrechtlichen Vertrag geschlossen und ist eine regierungsunabhängige internationale Organisation. Dazu gehören zwei gleichberechtigte paritätisch besetzte Büros und Geschäftsführer mit deutsch-griechischen Teams, eine inhaltliche Aufgabenaufteilung sowie ein Aufsichtsgremium mit Vertretungen der Regierungen und der Zivilgesellschaft.“ Die Aufgaben eines Jugendwerks liegen vor allem im schulischen und außerschulischen Jugendaustausch, Austausch von Freiwilligen, beruflichen Austausch und Praktika, aber auch im Austausch von Fachkräften der Jugendhilfen sowie Jugendbegegnungen und Fachkräftequalifikationen zum Thema der gemeinsamen Vergangenheit, so Jäckering.

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