Update: συχνές ερωτήσεις

πηγή: ΕΓΙΝ

Είδη προγραμμάτων και αιτήσεις

💬Τι είδους προγράμματα μπορούν να χρηματοδοτηθούν; 
Το ΕΓΙΝ χρηματοδοτεί ελληνογερμανικά προγράμματα, δηλαδή προγράμματα που πραγματοποιούνται από κοινού από έναν ελληνικό και έναν γερμανικό φορέα. Eιδικότερα: 

– Ανταλλαγές νέων 12 έως 29 ετών 

– Ειδικά προγράμματα (συναντήσεις εμπειρογνωμόνων που ασχολούνται με προγράμματα που αφορούν τους νέους) 

– Τριμερή προγράμματα (συμμετέχοντες από Ελλάδα, Γερμανία και μία τρίτη χώρα) 

– Πρακτική άσκηση και παρακολούθηση εργασίας 

– Δραστηριότητες μικρής εμβέλειας (βλ. παρακάτω) 

Η συνάντηση των συμμετεχόντων διαρκεί από 5 (στα ειδικά προγράμματα 4) έως 30 ημέρες. Τα προγράμματα δεν επιτρέπεται να έχουν τουριστικό χαρακτήρα. Θα 

πρέπει να συμμετέχουν σχεδόν ισάριθμοι νέοι από όλες τις συμμετέχουσες χώρες (τουλάχιστον 5). 

💬Ποιοι δικαιούνται να υποβάλουν αίτηση; 
Αιτήσεις μπορούν να υποβληθούν από ιδιωτικούς ή δημόσιους φορείς (μεμονωμένους αιτούντες και κεντρικούς φορείς της Γερμανίας που είναι αρμόδιοι για περισσότερους μεμονωμένους αιτούντες) από την Γερμανία και την Ελλάδα. Οι φορείς πρέπει ως νομικά πρόσωπα να είναι σε θέση να αναλάβουν τη νομική, θεματική και παιδαγωγική ευθύνη για την υλοποίηση των προγραμμάτων και να πληρούν τις διοικητικές προϋποθέσεις για την οργανωτική διεκπεραίωση του προγράμματος. Στην περίπτωση που η αιτούσα οργάνωση υπάγεται σε κάποιον κεντρικό φορέα τότε η αίτηση υποβάλλεται μέσω του κεντρικού φορέα. Η αίτηση συνυποβάλλεται από κοινού από τον ελληνικό και τον γερμανικό φορέα. 

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Neues FAQ des DGJW

Quelle: DGJW

Programmarten und Anträge

❓Welche Programmarten können gefördert werden? 
Das DGJW fördert deutsch-griechische Projekte, das heißt Projekte, die gemeinsam von einer griechischen und einer deutschen Partnergruppe durchgeführt werden. Konkreter: 

– Begegnungen von Jugendlichen zwischen 12 und 29 Jahren 

– Fachprogramme (Zusammenarbeit und Austausch von Fachkräften, die sich in der Jugendarbeit engagieren) 

– Trilaterale Programme (mit Teilnehmer*innen aus Deutschland, Griechenland und einem Drittland) 

– Praktika und Hospitationen 

– Kleinprojekte (siehe unten) 

Ein Projekt, also eine sogenannte Jugendbegegnung, darf eine Dauer von 5 (bei Fachkräfteprogrammen 4) bis 30 Tagen haben. Ein Projekt darf nicht dem Tourismus dienen. Es muss ungefähr die gleiche Zahl von Teilnehmer*innen aus beiden Ländern dabei sein (bei Jugendbegegnungen mindestens 5).

Wer ist antragsberechtigt? 
Anträge können von Trägern (Einzelantragstellern und Zentralstellen mit Zuständigkeit für mehrere Einzelantragsteller) in Deutschland und Griechenland gestellt werden, die als juristische Person in der Lage sind, die rechtliche, fachliche und pädagogische Verantwortung für die Durchführung von Projekten zu tragen und die administrativen Voraussetzungen zur verwaltungsmäßigen Abwicklung zu erfüllen. Der Antrag wird gemeinsam durch den deutschen und den griechischen Träger gestellt. 

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Συνέδριο „Θυμόμαστε για το αύριο“ 6-8 Απριλίου 2022

Το ελληνογερμανικό συνέδριο «Θυμόμαστε για το αύριο» θα πραγματοποιηθεί στη Λειψία από τις 6 έως τις 8 Απριλίου 2022. Οι ενδιαφερόμενοι μπορούν να υποβάλουν αίτηση μέχρι τις 07.02.2022.

Το ελληνογερμανικό συνέδριο «Θυμόμαστε για το αύριο» θα πραγματοποιηθεί στη Λειψία από τις 6 έως τις 8 Απριλίου 2022. Εργαζόμενοι στους προαναφερθέντες τομείς και ειδικοί από την Ελλάδα και τη Γερμανία θα έχουν τη δυνατότητα να συναντηθούν και να συζητήσουν σχετικά με δραστηριότητες που αφορούν την ιστορική μνήμη και τους τόπους μνήμης στο πλαίσιο προγραμμάτων νεολαίας στην Ελλάδα και τη Γερμανία. Ενδιαφερόμενοι χωρίς σχετική εμπειρία είναι επίσης ευπρόσδεκτοι, εφόσον σκοπεύουν να ασχοληθούν στο μέλλον με αυτούς τους τομείς. 

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DGJW-Erinnerungskonferenz im April

Für die Fachkonferenz „Erinnern für Morgen“ des Deutsch-Griechischen Jugendwerks vom 06. bis 08. April 2022 in Leipzig (Präsenz, 2G+) sind noch Plätze frei. Bewerbungsschluss ist der 07. Februar.

Die deutsch-griechische Fachkonferenz „Erinnern für Morgen“ findet vom 06. bis zum 08.04.2022 in Leipzig statt. Fachkräfte der Jugendarbeit und Expert*innen aus Deutschland und Griechenland treffen sich, um sich zur Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit in Deutschland und Griechenland im Rahmen der Jugendarbeit auszutauschen. Auch Interessierte, die keine Vorerfahrung haben, sich aber künftig in der Erinnerungsarbeit engagieren wollen, sind willkommen. 

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In den verrückten Bergen von Dadia

Eigentlich wollte Leonie Wagner (19) aus Bayern einen weltwärts-Freiwilligendienst in Ecuador machen – doch dann kam Corona. Stattdessen ging sie in die griechisch-türkische Grenzregion. Dort arbeitete sie im Dadia-Nationalpark am Erhalt der Geierpopulation und baute dafür auch Wolfszäune. Eine Erfahrung zwischen Offenheit und Einfachheit.

Ein Jahr raus. Raus aus der Komfortzone. Raus in eine andere Realität. Das wurde für Leonie Wagner im September 2020 wahr: Die 19-Jährige tauschte ihre bayerische Heimat gegen das 300-Einwohner Dorf Dadia im griechischen Evros, um in einem WWF-Projekt im Nationalpark zu arbeiten. Dort hieß es für sie nicht selten: um 4.30 Uhr aufstehen, mit dem Jeep ein bis zwei Stunden über Schotterpisten durch den Nationalpark und auf den Posten auf den Berg. Von da aus beobachteten sie und andere Freiwillige durch Ferngläser und Teleskope gefährdete Schmutzgeier oder zählten Geier-Nester und Küken – manchmal 30 Minuten, an anderen Tagen auch fünf Stunden. „Die Devise war, so lang zu bleiben, bis wir mindestens ein Exemplar gesehen hatten. Handyempfang gab es da oben nicht, aber das war auch das Befreiende daran“, erzählt Wagner. An anderen Tagen bauten sie Wolfszäune im Nationalpark. Das Ziel: mittags fertig sein, bevor die 30-Grad-Marke geknackt wurde.

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Zoom-Beratungscafe | Καφές & Ενημερώση

Sie haben Fragen oder Ideen zu deutsch-griechischen Projekten? Diese können Sie auch im Jahr 2022 immer mittwochs beim Team des DGJW loswerden. Das Beratungscafé findet digital über die Plattform Zoom statt.

Los geht’s ab dem 19. Januar um 11:30 Uhr auf Deutsch. Alle weiteren Termine finden Sie auf der DGJW-Homepage.

Anmeldung an: cafe@egin-dgjw.org

Έχετε απορίες ή ιδέες για ελληνογερμανικά προγράμματα; Ανυπομονούμε να συζητήσουμε και το 2022 μαζί σας πίνοντας τον καφέ μας και να γνωριστούμε καλύτερα! Ξεκινάμε στις 12 Ιανουαρίου στις 12:30!

Περισσότερες πληροφορίες για τις ημερομηνίες.

Quelle/πηγή: DGJW

Kein Schnee von gestern

Um die griechische Junta und ihre Gegner ging es Mitte November in einem Seminar auf der Burg Waldeck. Dort diskutierten die Teilnehmer über die Aufarbeitung der Zeit, den Widerstandskämpfer Mikis Theodorakis und die Verbindung von Widerstand und Kultur. Ein Bericht.

Burg Waldeck im Hunsrück: Ruine der Oberburg mit modernen Neubauten. ©CC BY-SA 3.0/Jergen

In Griechenland spielt die historische Aufarbeitung der JUNTA-Zeit neuerdings eine große Rolle, was sich bis in die Geschichte einzelner Familien auswirkt. Wie aktuell dieses Beispiel ist, zeigt sich an vielen Parallelen zu besorgniserregenden Entwicklungen in Europa und im Nahen Osten. Mikis Theodorakis steht wie kein anderer als Symbolfigur des Widerstandes gegen die damalige Militärdiktatur. Sein Wirken wurde anlässlich seines Todes im Seminar vom 17. bis 19. November 2021 auf der Burg Waldeck im Hunsrück gewürdigt. Zu dem Seminar hatten die Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck, die Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz, sowie das interkulturelle Jugendnetzwerk „Wilde Rose“ eingeladen.

Zur Einführung wurde der Spielfilm „Z“ von Costas Gavras aus dem Jahre 1969 gezeigt. Der Film verdeutlichte am Fall der Ermordung des griechischen Politikers Grigoris Lambrakis, wie die Strukturen des Schattenstaates die griechische Politik in den Jahren vor der Machtergreifung der Junta der griechischen Obristen prägten.

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Deutsch Griechisches Theater Köln: Iphigenie im T(r)auerland

„IPHIGENIE IM TRAUERLAND“, ein moderner Klassiker nach Euripides von Kostas Papakostopoulos, feiert am 28. Januar 2022 im Urania Theater Köln Premiere. Darin geht es um die Pandemie, das soziale Miteinander und das Spannungsverhältnis von Gesundheit, Sicherheit und Freiheit.

„Danach ist nichts mehr wie vorher!“ So sieht unsere Realität in Zeiten der Corona-Pandemie aus. Der Virus fordert die Gesellschaft, spaltet sie, stellt unsere bisherigen Werte in Frage, und stürzt uns dabei in eine nie dagewesene Unsicherheit. Werden wir zu einer Welt vor Corona zurückfinden? Oder müssen wir unser soziales Miteinander für immer verändern?

Im Lichte dieser aktuellen Lage präsentiert das DGT Köln, das im letzten Jahr sein 30jähriges Jubiläum feierte, „Iphigenie im Trauerland“, ein Schauspiel inspiriert von Euripides’ Stück konzipiert und inszeniert von Kostas Papakostopoulos.

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Kalavryta-Hörspiel geht zu 78. Jahrestag des Massakers online

Zum heutigen Jahrestag des größten Massakers auf der griechischen Peloponnes durch die deutsche Wehrmacht und zum 200-jährigen griechischen Unabhängigkeitsjubiläum wurde das Hörspiel „Kalavryta. Ein Hörspiel nach Augenzeugenberichten“ veröffentlicht. Darin kommen aber nicht nur Stimmen dieser vor, sondern auch deutsche Jugendliche, die vor Ort waren und ihre Erfahrungen in die Hamburger Heimat tragen wollten.

© Zaza Uta Röttgers

Seit 78 Jahren stehen ihre Zeiger still: Mehr als 40 Millionen Minuten hat die Kirchturmuhr in Kalavryta nicht mehr gezählt. Sie blieb am 13. Dezember 1943 um 14.33 Uhr stehen als die letzten Schüsse einer mehrstündigen Vergeltungsaktion der Wehrmacht durch die Kleinstadt im Norden der griechischen Peloponnes hallten. Der Tag ist ein einzigartiger für die Stadt und die Region, in der nicht nur die Uhr an das Geschehene erinnert: Jahr für Jahr versammeln sich die Einwohner unterhalb des weißen Kreuzes über der Stadt und bitten auf dem Kapi-Hügel um Gerechtigkeit. Heute zum 78. Mal.

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»Zukunft braucht Herkunft«

Der Griechische Elternverein im baden-württembergischen Kornwestheim wurde im Jahr 1965 gegründet – der Überlieferung nach von typischen griechischen Gastarbeitern. Efstathios Persidis, erster Vorsitzender des Vereins, erzählt von den Wurzeln und Veränderungen und berichtet von aktuellen Problemen durch die Pandemie – aber auch von Zukunftsmusik im deutsch-griechischen Jugendaustausch.

Agorayouth: Herr Persidis, den griechische Elternverein in Kornwestheim gibt es seit 1965. Was wissen Sie über die Entstehung des Vereins?
Efstathios Persidis: Der Griechische Elternverein Kornwestheim (offiziell: Verein Griechischer Eltern und Vormünder Stadt Kornwestheim e.V.) wurde der Überlieferung nach 1965 von typischen griechischen Gastarbeitern gegründet. Dieser Generation, die lediglich mit einem Koffer in der Hand in die Ferne ging, um eine bessere Zukunft für sich oder ihre Familien zu finden, war Bildung stets ein hohes Gut und sie sah keinen Konflikt zwischen Herkunft und Integration. So schickten die Gastarbeiter ihre Kinder gerne in die deutschen Schulen. Aber da man ja nach fünf Jahren wieder in die Heimat wollte – so die damals und für viele Jahre verbreitete Meinung – brauchte man eine Alternative. 

Und die bot der Verein?
Ja, unser Verein eröffnete in den 1970er Jahren als einer der ersten in Baden-Württemberg eine griechische Schule im Gebäude der Silcherschule Kornwestheim. Diese wurde nachmittags nach der regulären Schule besucht. Die Geschichte hat gezeigt, dass die berühmten fünf Jahre immer wieder um mindestens ein weiteres Jahr verlängert wurden – welcher Grieche in Deutschland hat diese Geschichten nicht von seinen Eltern gehört?

Der Unterricht wird auch heute noch angeboten, nur hat sich der Fokus verschoben…
Inzwischen ist die griechische Schule keine Institution mehr, um Kinder auf ihre Zukunft in Griechenland vorzubereiten, sondern bietet eine der wenigen Möglichkeiten, sich mit der eigenen Herkunft oder der der Eltern bzw. Großeltern auseinanderzusetzen. Schließlich gilt: Zukunft braucht Herkunft. Da der Grieche bekanntlich gerne und laut feiert, durften aber auch die traditionellen Tänze nicht vergessen werden. Die Mitglieder nutzten jede Gelegenheit praktisch zu üben und fanden regelmäßig Vorwände, um Feiern zu organisieren. Über Generationen hinweg haben die griechischen Elternvereine die griechische Community auf diesem Weg begleitet. Auch wir versuchen die Tradition der Gründungsmitglieder fortzuführen und gleichzeitig den deutschen Mitbürgern zu zeigen, dass der „Greek Way“ mehr ist als das, was bei vielen Deutschen während der Euro-Schuldenkrise hängen geblieben ist.

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