Die Wilde Rose e.V. führt vom 19. bis 21. November 2021 ein Wochenendseminar über die Griechische Junta und ihre Gegner auf Burg Waldeck durch. Anlass, um eines der dunkelsten Kapitel der neuen griechischen Geschichte zu thematisieren, ist der Tod des griechischen Komponisten Mikis Theodorakis. Anmeldungen sind noch bis 15. November 2021 möglich.
WeiterlesenAllgemein
Τριεθνής κατάρτιση Γλωσσικής εμψύχωσης/ Grundausbildung Sprachanimation
Τριεθνής κατάρτιση Γλωσσικής εμψύχωσης στην Ελλάδα για ενδιαφερόμενους από την Ελλάδα, τη Γαλλία και τη Γερμανία. Από τις 22. έως 27 Νοεμβρίου 2021 στην Θεσσαλονίκη. Η εγγραφή είναι τώρα δυνατή.
Εφόσον υπάρχει η ικανότητα:
- μπορεί να απονεμηθεί το πιστοποιητικό για γλωσσικούς εμψυχωτές στις Γερμανο-γαλλικές συναντήσεις νέων. Προσοχή: Απαραίτητη προϋπόθεση είναι η καλή γνώση της Γαλλικής και της Γερμανικής Γλώσσας.
- μπορεί να χορηγηθεί από τους διοργανωτές μία βεβαίωση για γλωσσικούς εμψυχωτές. Προσοχή: Απαραίτητη προϋπόθεση είναι η καλή γνώση της Ελληνικής και της Γερμανικής Γλώσσας.
Schülerwettbewerb „Challenge History – Remember Hellas“
Welche neuen Wege und Ausdrucksformen in der Erinnerungskultur wollen Jugendliche gehen? Das Projekt „Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland“ ruft Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 bis 13 sowie Lehrkräfte auf, sich mit einem kreativen Beitrag für den Wettbewerb „Challenge History – Remember Hellas“ auf Spurensuche in einem weitgehend unbekannten Kapitel der deutschen Geschichte zu begeben. Anmeldungen bis zum 15. November 2021.

Griechenland, berühmt für seine antike Kultur, warmherzige Gastfreundschaft und zahlreichen Naturschönheiten, ist eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Doch nur die wenigsten deutschen Besucher wissen um die gemeinsame jüngere Geschichte beider Länder, die im Zweiten Weltkrieg tiefe Wunden hinterlassen hat. Der deutsche Angriffskrieg vor 80 Jahren und die sich daran anschließende blutige dreieinhalbjährige Besatzung hat tausende von Menschenleben gekostet. Die große Hungersnot im Winter 1941/42, die Vernichtung der jüdischen Gemeinden Griechenlands, die Zerstörung von nahezu 800 Ortschaften und die zahllosen Verbrechen an der griechischen Zivilbevölkerung haben sich tief ins kollektive Gedächtnis des Landes eingebrannt.
Der Wettbewerb findet im Rahmen des Projekts „Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland“ (MOG) an der Freien Universität Berlin und möchte das Bewusstsein der Jugend für die deutsch-griechische Geschichte stärken sowie Demokratieverständnis und Toleranz aus einer gesamteuropäischen Perspektive fördern. Womit verbindet man die Orte Distomo, Kalavryta und Kommeno? Wie hat die deutsche Besatzung jüdisches Leben in Griechenland verändert? Welche Formen des Widerstands ergriff die griechische Bevölkerung? Und warum gehen uns all diese Fragen auch heute, 80 Jahre danach, immer noch etwas an?
WeiterlesenFachkräfte-Informationsreise nach Griechenland
Ein Blick hinter die Kulissen der griechischen Jugend und Jugendmedien: Das Pressnetzwerk für Jugendthemen lädt vom 22. bis 27. November 2021 ein zu einer Informationsreise über die Jugendmedienszene auf den Peloponnes und in Athen. Anmeldeschluss: 30. Oktober.
Die griechische Gesellschaft, die im Laufe der Jahre gelernt hat, staatlichen Strukturen zu misstrauen ist in vielerlei Hinsicht enorm fantasievoll. So sind unzählige kleine Initiativen entstanden, die – oft jede für sich allein – Verbesserungen für die Lebensbedingungen der Jugend erreichen. Einige davon will sich das Pressenetzwerk für Jugendthemen im Rahmen einer Informationsreise anschauen und mit jungen Menschen, Journalisten, Sozialarbeitern, Ehrenamtlichen und anderen Betroffenen sprechen. Dazu gehört u.a. die Partnerorganisation Filoxenia, in der die Teilnehmenden erfahren, wie sich Sozialarbeit, internationaler Jugendaustausch und Ökologie unter einen Hut bringen lassen. Auch besucht die Gruppe das Jugendkulturzentrum von Sikyo und trifft in der Stadt eine Bürgerbewegung, die eine Zeitung herausgibt. Es folgen Besuche beim Lokalradio von Korinth und der Lokalzeitung in Nafplio.
In Athen sehen Besuche bei der Redaktion des Solomon-Magazins und einer Campus-Zeitschrift an. Während all dieser Treffen und auch am Rande des Programms gibt es Möglichkeiten für individuelle Interviews und Gespräche. Natürlich ist das Programm auch geeignet, neue Kontakte für mögliche eigene Jugend- und Fachkräfteaustauschprogramme zu knüpfen.
Eingeladen zu der Informationsreise sind Journalist*innen und Fachkräfte der Jugendhilfe, die ihre Erkenntnisse öffentlichkeitswirksam verwerten können.
WeiterlesenΣυνέδριο «Θυμόμαστε για το αύριο» στη Λειψία
Το ελληνογερμανικό συνέδριο «Θυμόμαστε για το αύριο» θα πραγματοποιηθεί στη Λειψία από τις 13 έως τις 15 Δεκεμβρίου 2021. Εργαζόμενοι σε σχετικούς τομείς και ειδικοί από την Ελλάδα και τη Γερμανία θα έχουν τη δυνατότητα να συναντηθούν και να συζητήσουν σχετικά με δραστηριότητες που αφορούν την ιστορική μνήμη και τους τόπους μνήμης στο πλαίσιο προγραμμάτων νεολαίας στην Ελλάδα και τη Γερμανία. Ενδιαφερόμενοι χωρίς σχετική εμπειρία είναι επίσης ευπρόσδεκτοι, εφόσον σκοπεύουν να ασχοληθούν στο μέλλον με αυτούς τους τομείς.
Θεματολογία
Στο συνέδριο θέλουμε να ασχοληθούμε με τα εξής ερωτήματα: Πώς μπορούμε να ενσωματώσουμε τις μαρτυρίες των επιζώντων στις ανταλλαγές νέων; Ποιες μέθοδοι ενδείκνυνται για τα ελληνογερμανικά προγράμματα νεολαίας; Πώς συντηρούμε/ διαφυλάσσουμε τόπους μνήμης; Τι μας μαθαίνει η ιστορία για τη συμβίωσή μας; Τι μπορούν να αντλήσουν οι σημερινοί νέοι της Γερμανίας και της Ελλάδας από την κοινή τους κληρονομιά και τι χρειάζονται για να προετοιμάσουν το δρόμο προς μία Ευρώπη της αλληλεγγύης; Πώς μπορούμε να παλέψουμε σήμερα για την ανθρώπινη αξιοπρέπεια όλων; Ποιό ρόλο παίζουν τα ψηφιακά εργαλεία;
Δήλωση συμμετοχής
Το συνέδριο απευθύνεται σε:
• εργαζόμενους στον τομέα των προγραμμάτων νεολαίας, στον τομέα της ιστορικής μνήμης ή στην ιστορικoπολιτική εκπαίδευση (και σε αυτούς που θέλουν να ασχοληθούν στο μέλλον με αυτούς τους τομείς)
• όσους εργάζονται σε οργανισμούς, φορείς, προγράμματα ανταλλαγής που αφορούν τους νέους/ την εργασία με τους νέους στην Ελλάδα και την Γερμανία (ή σε όσους θέλουν να ασχοληθούν στο μέλλον με αυτόν τον τομέα)
• είναι τουλάχιστον 18 ετών
• ζουν στην Ελλάδα ή στη Γερμανία (ανεξαρτήτως υπηκοότητας)
Fachkonferenz „Erinnern für Morgen“ in Leipzig
Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) richte vom 13. bis 15. Dezember 2021 in Leipzig eine Fachkonferenz zum Thema Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit aus. Die Konferenz „Erinnern für Morgen“ richtet sich an Fachkräfte der Jugendarbeit und Expert*innen aus Deutschland und Griechenland.
***Die Konferenz wird auf Anfang April 2022 verschoben***
Auch Interessierte, die keine Vorerfahrung haben, sich aber künftig in der Erinnerungsarbeit engagieren wollen, sind willkommen.
Worum es gehen soll:
Wie können die Arbeit und die Zeugnisse von Überlebenden im Jugendaustausch eingesetzt werden? Welche Methoden bieten sich im deutsch-griechischen Kontext an?
Wie schaffen und bewahren wir Erinnerungsorte?
Was lernen wir aus der Geschichte für unser Zusammenleben?
Wie können junge Menschen in Deutschland und Griechenland heute aus ihrem gemeinsamen Erbe schöpfen und was brauchen sie, um ihren Weg hin zu einem solidarischeren Europa zu ebnen?
Wie können wir heute für die Menschenwürde aller eintreten?
Welche Rolle spielen dabei digitale Tools?
Wer kann teilnehmen?
• Fachkräfte der Jugend-, Gedenkstättenarbeit oder der politisch-historischen Bildung
• Interessierte, die im deutsch-griechischen Kontext mit Jugendlichen arbeiten (möchten)
• Mindestalter: 18 Jahre
• Wohnort in Deutschland oder Griechenland (Staatsbürgerschaft spielt dabei keine Rolle).
Wie geht’s weiter in 2022?
Zum Abschluss der dreitägigen Zentralstellen-Konferenz des DGJW in Thessaloniki gaben die Generalsekretäre einen Ausblick: Was ist 2022 geplant, was soll sich ändern?
Der Aufbau geht weiter – unter diesem Motto führten die Teilnehmenden der ersten Zentralstellen-Konferenz des DGJW die Diskussionen der vergangenen Tage zusammen. Kelly Manoudi (EUphoria Youth Lab, Athen) sprach die teilweise schwierige Beziehung zwischen dem Jugendwerk und den griechischen Märtyrerdörfern an und stellte die Frage, inwiefern das Jugendwerk Öffentlichkeitsarbeit plane, um Programme der historischen Erinnerung auch für Jugendliche an denjenigen Orten durchzuführen, die sich gegen die Ziele des Jugendwerks aussprechen. Denise Panagopoulou (Hellenische Olympische Akademie) betonte, dass es weiter notwendig sei, Trägern und Zentralstellen in Deutschland klar zu machen, dass die griechischen Träger überwiegend ehrenamtlich arbeiteten und es daher einen realistischen Rahmen der Zusammenarbeit brauche.
Weiterlesen»Das, was wir angefangen haben, führen vielleicht unsere Schüler weiter«
Tag Zwei und Drei der ersten DGJW-Zentralstellenkonferenz standen im Zeichen von Workshops und Erfahrungsaustauschen. In den fünf Slots ging es um Themen wie Sprachanimation, Projektmanagement, die Förderrichtlinien, aber auch um Erfahrungen aus der Praxis. Ein Einblick in zwei besondere deutsch-griechische Austauschprojekte.
86 Namen und Nummern standen am Anfang. Dass über die Hälfte dieser Namen und damit Biographien, einen Bezug zu Thessaloniki haben würden, war Christina Preftitsi, Deutschlehrerin an der Deutschen Schule Thessaloniki (DST), noch nicht klar als die Schule vom Deutsch-Französischen Gymnasium in Freiburg gefragt wurde, ob sie Teil eines besonderen Geschichts- und Übersetzungsprojekts werden wolle. Worum es dabei genau ging? 86 jüdische Frauen und Männer, die 1943 im Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass für medizinische Forschungen an der Universität Straßburg ermordet wurden. 46 der Opfer stammten aus Thessaloniki – dies hatte wohl mit dem Zeitpunkt der Deportationen nach Auschwitz zu tun. Historiker Hans-Joachim Lang hatte durch jahrelange Recherchen alle Namen der Opfer aus acht Ländern Europas entschlüsseln und auch Lebensläufe rekonstruieren können.
WeiterlesenAuf deutschen Spuren
Bei einem Spaziergang durch Thessaloniki machten sich die Teilnehmenden der ersten Zentralstellenkonferenz auf die Suche nach Spuren der deutschen Präsenz in Thessaloniki. Neben der ersten Deutschen Schule ging es auch vorbei an der damaligen Orientbank, einem Kegelclub, aber auch moderner Kunst.
Startpunkt war der Platz des Olymp am Hafen, heute der „Freiheitsplatz“, der schon immer Versammlungsplatz war. Vorbei ginge es etwa an der ersten Deutschen Schule von Thessaloniki. Durch das bekannte Öl-Viertel und heutige Ausgehviertel, Ladadika, mit seinen Märkten durch, begegneten der Gruppe immer wieder wichtige unternehmerische Aktionen und auch tragische Ereignisse, sowie Spuren der jüdischen Gemeinde. Einige der schönen Bauten im Zentrum wurden etwa von den deutschen Besatzern konfisziert und für die Unterbringung der Gestapo und anderer Behörden ihrer Militärverwaltung genutzt. Im Megaro Koniordou an der Promenade etwa befand sich der Verwaltungssitz von Max Merten, dem Kriegsverwaltungsrat der Wehrmacht in Thessaloniki, der von dort Enteignungen, Folter und Massenmord an den griechischen Juden plante und verwirklichte.
Erste Zentralstellen-Konferenz eröffnet
Wie könnte die Zukunft des deutsch-griechischen Jugendaustauschs aussehen und lassen sich Zentralstellen auch in Griechenland etablieren? Um diese Fragen ging es beim Auftakt der ersten Präsenzveranstaltung des Deutsch-Griechischen Jugendwerks im Konzerthaus in Thessaloniki.
Etwa 30 Vertreter der Zentralstellen sowie griechische Träger im deutsch-griechischen Jugendaustausch sind am Montagnachmittag in Thessalonikis Konzerthaus Megaro Mousikis zusammengekommen, um sich über die ersten Monate Deutsch-Griechisches Jugendwerk (DGJW) auszutauschen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Nach einer Videobotschaft des griechischen Generalsekretär für berufliche Bildung, lebenslanges Lernen, Jugend und stellvertretenden Vorsitzenden des DGJW-Aufsichtsrates, Georgios Voutsinos, präsentierten die Generalsekretäre Maria Sarigiannidou und Gerasimos Bekas eine erste Bilanz.
Austausch in Pandemiezeiten
«Es war kein leichtes Jahr für die Jugendarbeit und auch hier konnten wir nur unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen und mit einer reduzierten Teilnehmendenzahl zusammenkommen», sagte Bekas. «Auch die bürokratischen und formalen Hindernisse haben uns aufgehalten, noch effizienter zu sein», fügte Sarigiannidou hinzu. Ziel der Konferenz jetzt sei es, das Eis zu brechen und sich gemeinsam beherzt an offene Baustellen zu machen.




















