Ein Jugendwerk gegen Arbeitslosigkeit

Sarantis Michalopoulos vom Nationalen Jugendrat forderte, Unternehmertum in der Jugendarbeit zu stärken.

Bei der Idee des Deutsch-Griechischen Jugendwerkes dürfe es nicht darum gehen, „allgemein über Freundschaft zu reden“, betonte Sarantis Michalopoulos, ein Vertreter des griechischen Nationalen Jugendrates. Er sprach während die deutsche Delegation Anfang Juni im griechischen Bildungsministerium war. „Wir haben klargemacht, dass personellen Fragen transparent geklärt werden müssen“, sagte das Vorstandsmitglied weiter.

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Η σημασία του Μνημονίου για το Ελληνογερμανικό Ίδρυμα Νεολαίας

Τα γεγονότα στην Ελλάδα εξελίσσονται τις τελευταίες μέρες ραγδαία. Πολλοί από όσους δραστηριοποιούνται, αναρωτιούνται ύστερα από το Μνημόνιο: Τι γίνεται τώρα με το Ελληνογερμανικό Ίδρυμα Νεολαίας; Weiterlesen

Was das griechische Referendum für das Jugendwerk bedeutet

Die Ereignisse in Griechenland haben sich in den vergangenen Tagen überschlagen. Viele der Engagierten fragen sich nach dem griechischen Referendum: Wie geht es weiter mit dem Deutsch-Griechischen Jugendwerk?

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„Es gibt den starken Wunsch nach Zusammenarbeit mit deutschen Partnern“

Mit der deutschen Delegation ist Rolf Stöckel Anfang Juni nach Athen und Thessaloniki gereist, um die Verhandlungen über ein Deutsch-Griechisches Jugendwerk voranzubringen. Und das in einer politisch schwierigen Zeit. Im Gespräch mit Agorayouth zieht der Beauftragte zur Anbahnung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerkes trotzdem eine positive Bilanz. 

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Mit Kultur gegen Arbeitslosigkeit

Die Robert Bosch Stiftung leistet ab diesem Herbst einen aktiven Beitrag, um dem Trend entgegenzuwirken, dass Hochschulabsolventen Griechenland den Rücken kehren. Dazu soll ein Wissenstransfer im Bereich „Kulturmanagement“ stattfinden – in Form eines mehrstufigen Fortbildungs- und Stipendienprogramms. „stART – Jugendkutltur in Griechenland“ ist nun angelaufen. Es qualifiziert griechische Hochschulabsolventen zu internationalen Kulturmanagern, die sich mit innovativen Jugendkulturprojekten auseinandersetzen sollen.

Hier finden Sie weitere Informationen – und den OpenCall_ stART zum Start des Projektes.

„Ziel des Programms ist es, die Eigeninitiative von Berufseinsteigern im Kulturmanagement zu fördern, Jugendlichen kulturelle und gesellschaftliche Partizipation zu ermöglichen und den Zusammenhalt in Europa zu stärken“, beschreibt die Stiftung das Programm. Das besonders gute: Die Interessierten können sich in Deutschland weiterbilden und nachhaltige Vernetzungen aufbauen. Die Projekte werden dann in Griechenland realisiert – und das alles ordentlich gefördert.

„stART“ wird von der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Goethe-Institut Thessaloniki und der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. durchgeführt

— english version

“stART” is a training and fellowship program for Greek graduates seeking an advanced level of qualification in international cultural management. The program supports up-and-coming cultural managers who wish to start youth culture initiatives in their local communities. The aim of stART is to promote individual initiative among young people in Europe.

stART is a program of the Robert Bosch Stiftung conducted in cooperation with the Goethe-Institut Thessaloniki and the Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. (German Network of Community Art Centres).

What does stART offer?

By applying to stART you will have the opportunity to be one, out of up to 30 fellows travelling to Germany in fall 2015 in order to take part in a:

– 2 week training program in Berlin and Stuttgart, offering capacity building in project management, public relations and fundraising

– 4 week job shadowing, offering first hand insight into the work of Community Art Centres and cultural initiatives in Germany, including the possibility of organizing a small scale youth culture project with a budget of up to Euro 1500 being provided

Having successfully completed the capacity building program you are eligible to apply for one, out of 12, half-year fellowships, starting December 2015,

Which will offer you the opportunity to:

– Start your own youth cultural initiative in Greece, with a project budget of up to Euro 10 000 being provided, which shall be supplemented by further funds raised by yourself

– Take part in the closing festival and present your project to a broad public and possible future sponsors

All stART fellows will receive a monthly subsistence of Euro 800. In addition, accommodation in Germany will be provided through the program. The program language is English.

 

Quelle: Robert Bosch Stiftung

Der Seismograph der Armut

Bei ihrer täglichen Arbeit merken sie, wie die Menschen in Griechenland leiden: Die Organisation „Ärzte der Welt“ kümmert sich um die Vergessenen – Arme, Obdachlose, Flüchtlinge – und versorgt sie medizinisch. In den Krankenstationen könnten in Zukunft auch deutsche Freiwillige arbeiten.

Das Elend steckt in einer Zahl, versteckt auf einem Slide der Powerpoint-Präsentation: 34 Prozent. Dieser Anteil an Bedürftige, die im vergangenen Jahr in die Krankenstationen von „Ärzte der Welt“ kamen, waren Griechen. Die Organisation kümmert sich dort um sie. Untersucht Wunden oder verteilt Medikamente. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der griechischen Bedürftigen drastisch angewachsen.

Schon morgens stünden die Bedürftigen Schlange, um in der Athener Krankenstation behandelt zu werden, erzählt Michail Kalavritinos. Der Orthopäde aus Kleve stellt die Organisation der deutschen Delegation bei ihrem Besuch in Athen vor. Regelmäßig fährt er in seine Heimat Griechenland, um Menschen zu behandeln, die sich keine medizinische Versorgung leisten können. Pro Tag kommen etwa 200 Kranke in die Einrichtung in Athen.

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Impressionen von der Delegationsreise nach Griechenland

Vier Tage lang konnten die Teilnehmer der Delegation die griechische Seite in Athen und Thessaloniki kennenlernen: In zahlreichen Gesprächen mit Akteuren aus der Jugendarbeit haben sie den Grundstein für einen stärkeren Jugendaustausch zwischen Deutschland und Griechenland gelegt.

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Gemeinsame Erklärung/Κοινή δήλωση

Gemeinsame Erklärung von Minister Baltas und der Parlamentarischen Staatssekretärin Marks zum Deutsch-Griechischen Jugendwerk, 03.06.2015

Die Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) und der zuständige Kultur- und Bildungsminister Aristides Baltas sind heute zusammengetroffen, um die Errichtung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerks gemeinsam voranzubringen. Anknüpfend an die Absichtserklärung von September 2014 haben beide Seiten bekräftigt, die Verhandlungen zeitnah fortzusetzen und abzuschließen. Der Austausch der griechischen und deutschen Jugend, der bereits seit vergangenem Jahr intensiviert wird, soll mit dem geplanten Jugendwerk auf eine zukunftsfähige Basis gestellt werden. Schwerpunkte sollen der Schüleraustausch, der außerschulische sowie der berufliche Austausch sein.

Κοινή δήλωση του Υπουργού κ. Μπαλτά και της Γερμανίδας Υφυπουργού κας Μαρκς   σχετικά με το Ελληνο-Γερμανικό Ίδρυμα Νεολαίας, 03/06/2015

Η Γερμανίδα Υφυπουργός Οικογένειας, Τρίτης Ηλικίας, Γυναικών και Νεολαίας κα Κάρεν Μαρκςκαι ο καθ’ ύλην αρμόδιος Υπουργός Πολιτισμού και Παιδείας κ. Αριστείδης Μπαλτάς συναντήθηκαν σήμερα με σκοπό να προωθήσουν από κοινού τη σύσταση του Ελληνο-Γερμανικού Ιδρύματος Νεολαίας. Στη βάση της δήλωσης προθέσεως του Σεπτεμβρίου 2014, και οι δύο πλευρές επιβεβαιώνουν τη βούλησή τους να συνεχίσουν και να ολοκληρώσουν τις διαπραγματεύσεις στο εγγύς μέλλον. Οι ανταλλαγές μεταξύ της γερμανικής και ελληνικής νεολαίας, που έχουν ήδη εντατικοποιηθεί από την προηγούμενη χρονιά, πρόκειται με την προγραμματιζόμενη σύσταση του Ιδρύματος Νεολαίας να τεθούν σε σταθερά θεμέλια με προσανατολισμό προς το μέλλον. Έμφαση θα δοθεί στις σχολικές, εξωσχολικές και επαγγελματικές ανταλλαγές.

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Das passierte am vierten Tag der Delegation

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Zeichen der Versöhnung: Albert Klein-Reinhardt reicht einem Gemeinde-Vertreter die Hand.

Gedenken in Chortiatis:
Unvergessen

In Chortiatis, einem Dorf in der Nähe von Thessaloniki, gedachten die Teilnehmer der Delegation gemeinsam mit Menschen aus dem Ort den Opfern aus dem Zweiten Weltkrieg. Am 2. September 1944 hatten die deutschen Besatzer in dem Dorf Alte, Frauen und Kinder in eine Bäckerei getrieben und das Haus angezündet.  „Was kann ein zweijähriges Baby dem Dritten Reich getan haben“, fragte ein Dorfbewohner, dessen Verwandten damals umkamen, in einer bewegenden Rede.

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Rolf Stöckel (links) diskutiert mit den Gemeinde-Vertretern

Diskussion über gemeinsame Gedenkarbeit:
Wie kann eine Versöhnung funktionieren?
In einer teils kontroversen Diskussion tauschte sich die Delegation mit der Gemeinde aus. Die Vertreter aus Chortiatis forderten Entschädigungszahlungen von Deutschland – erst dann könnten sie mit einer gemeinsamen Gedenkarbeit beginnen. „Es wird immer eine kleine Bewölkung geben, wenn wir das Problem nicht lösen“, sagte M. Geranis von der Gemeinde. Ralf Stöckel, Beauftragter für das Jugendwerk, setzte der Argumentation entgegen, dass das Jugendwerk eine Idee von engagierten Deutschen in Griechenland und Deutsch-Griechen gewesen sei. Der Vorschlag habe deswegen nichts mit der EU-Krise oder Reparationszahlungen zu tun (Eine ausführliche Dokumentation der Diskussion folgt in diesem Blog).

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Gemeinsames Essen mit der Gemeinde

Nach der Diskussion ging es in eine Jagd-Taverne zum Essen. Die Teilnehmer setzten die konstruktive Diskussion fort. Das Thema „Gedenkarbeit“ soll einmal eine wichtige Rolle im Deutsch-Griechischen Jugendwerk spielen.

Mit dem Termin endete das Programm der Delegation. In den kommenden Wochen folgen weitere ausführliche Beiträge und Fotos von der Reise. Sollten Sie Fragen, Kritik oder Anregungen haben, schreiben Sie jederzeit. Hier erreichen Sie uns.

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Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz. Foto: Caspar Tobias Schlenk

Das passierte am dritten Tag der Delegation

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Teilnehmerin unterhält sich mit Maria Paschalidou (rechts)

Thessaloniki 2014„:
Die Jugendlichen kommen zu Wort
Im vergangenen Jahr war Thessaloniki die europäische Jugendhauptstadt. Die Jugendlichen machten zahlreiche Projekte – etwa einen Comic über die Geschichte der Stadt. „Bis dahin wurden diese jungen Leute nie nach ihrer Meinung gefragt“, sagte Maria Paschalidou, Präsidentin der Organisation hinter dem Event. Die vielen Veranstaltungen hätten auch die lokale Wirtschaft angekurbelt.

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Jugendliche sollen im Studio ein Web-Radio machen.

Kommunales Jugendzentrum:
Bildung und Kreativität
Im September soll ein großes Jugendzentrum in Thessaloniki eröffnen. Die Organisation von Maria Paschalidou arbeitet daran. In einem Radio-Studio können die Jugendlichen dann, ihren eigenen Radio-Sender gestalten – und lernen gleichzeitig, wie ein Web-Radio funktioniert. Durch Workskops sollen sich die Jugendlichen  außerdem mit Themen wie Urban Gardening beschäftigen.

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Bürgermeister Boutaris schaut sich das Gastgeschenk an

Treffen mit dem Bürgermeister Boutaris:
„Ich will die Ambitionen nicht verheimlichen“
Bürgermeister Giannis Boutaris will den Sitz des künftigen Deutsch-Griechischen Jugendwerkes in seine Stadt holen, daraus macht er keinen Hehl. „Ich will die Ambitionen nicht verheimlichen“, sagte Boutaris. Thessaloniki habe für den Sitz des Jugendwerkes die richtige Infrastruktur. Erfahrungen und Strukturen aus der Veranstaltung Jugendhauptstadt könnten genutzt werden Außerdem sei Thessaloniki eine Studentenstadt.

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