Roots are Routes: Von Wurzeln und Wegen

Jungen Menschen eine Perspektive vor Ort geben. Zeigen, dass Wurzeln auch Wege öffnen können, darum geht es Olga Daskali aus Messolonghi. Wie viele andere Städte hat ihre Heimatstadt in Westgriechenland mit dem Weggang vieler junger Menschen zu kämpfen. Olga ist nach dem Studium in ihre Heimatstadt zurückgekehrt und hat die Stadt und ihre Bewohner mit ihrem Projekt „Roots are Routes“ aufgemischt. Für ihr Projekt wird ihr nun der diesjährige „START Scaling Award“ verliehen. 

Ausgerechnet bei einem Seminar zu Kulturveranstaltungen, im Gespräch mit einem kanadischen Bekannten war es so weit: „Mir schoss die Idee durch den Kopf, dass ich etwas für meine Heimat tun möchte. Vor meinem inneren Auge sah ich immer wieder den kleinen Satz ‚roots are routes‘ „, erzählt Olga Daskali. aus Messolonghi in Westgriechenland. Seitdem hat sie die Idee nicht mehr losgelassen. „Die Herausforderung in diesem Stadium war es, den Satz mit einer konkreten Projektidee zum Leben zu erwecken, um sich für das START-Programm der Robert-Bosch-Stiftung zu bewerben“, erklärt sie.
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Zu Gast bei One Happy Family

Ende Juni machte sich eine deutsch-griechisch-französische Gruppe für eine Woche auf nach Lesvos. Ein Fachkräfteaustausch vom Interkulturellen Netzwerk und seinen Partnern hatte zum Ziel, einen Blick hinter die im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise entstandenen Strukturen auf der Insel zu werfen. Beim Community Center OHF- One happy family- packten sie tatkräftig an. Der Austausch in Bildern.

Im OHF entstehen Angebote von, mit und für Geflüchtete. Gemeinsam werden konkrete Strategien für die Arbeit mit Geflüchteten erarbeitet und ausgetauscht.

 

Zum Beitrag im Vorfeld des Fachkräfteaustauschs auf agorayouth geht es hier.

Fotos: Julia Appel

Για ποιο λόγω χρειαζόμαστε την Γλωσσική Εμψύχωση στις Ελληνογερμανικές Ανταλλαγές Νέων?

Οι συναντήσεις νέων που υλοποιούνται μεταξύ Γερμανών και Ελλήνων έχουν στόχο την εξάλειψη των εθνοφυλετικών στερεότυπων και προκαταλήψεων μέσα από τη δημιουργία ενός ανθρωπολογικού, ομαδικού τόπου ουσιαστικής γνωριμίας και επικοινωνίας. Πυρήνας του τόπου αυτού είανι η κατανόηση του Άλλου, μέσα από τη γνώση της Ιστορίας τους και του Πολιτισμού τους, που οδηγεί όμως και στην επίγνωση και την εμβάθυνση της δικής μας Ιστορίας και του δικού μας Πολιτισμού. Weiterlesen

Austausch-Tagebuch: Be(e) wild and free

In Karyopolis bei Gytheio auf dem griechischen Peloponnes tauschen sich zwanzig deutsche und griechische Jugendliche zehn Tage lang über Ökologie, Umwelt und Bienenpflege aus. In ihrem Austausch-Tagebuch „Be(e) wild and free“ erzählen vier Jugendliche auf agorayouth.com von ihren Erkenntnissen.

Bei der Jugendbegegnung „Be(e) wild and free“ treffen zehn Auszubildende aus der Jugendberufshilfe in Deutschland in dem deutsch-griechischen Begegnungszentrum „Ger-Mani“ in Karyopolis auf dem Peloponnes auf zehn griechische Jugendliche. Vom 24. Oktober bis 04. November 2017 geht es für die Gruppe nur um die Region, Workshops zum Thema Bio, Ökologie und: Bienen. Bei Besuchen auf Biobauernhöfen,  einem Bioweingut, bei Olivenbauern und in einer örtlichen Imkerei lernen die Jugendlichen die Menschen in der Gegend, die Methoden und Arbeitsweisen besser kennen.

Im Fokus steht die Pflege der Wildbienen, die mit ihrer natürlichen Bestäubungsleistung für Flora und Fauna und damit auch für das Klima immens wichtig sind, aber gleichzeitig einer immensen Gefährdung durch den Menschen ausgesetzt sind. Neben den inhaltlichen Inputs geht es auch praktisch zu: In einer Schreinerei bauen die Jugendlichen Wildbienenhotels und stellen diese entlang des Europäischen Wanderwegs E4 bei einer Wanderung auf – dazu entstehen auch selbstgebaute Infotafeln über die Bienen, die mit aufgestellt werden.

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Youth Part of the Erasmus+ Programme reopens in Greece

Many Greek youth organization have suffered from financial difficulties because the Erasmus+ Youth programme was suspended. Now the European Commission announced that the programme reopened.

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Hörtipp: Jugendbegegnung „Beruf.Kennen.Lernen“ zwischen Köln und Kefalonia

In der vergangenen Woche war eine griechische Gruppe von der griechischen Insel Kefalonia zu Besuch in Köln. Eine WDR-Reportage hat die Eindrücke der jungen Menschen zusammengefasst.

Die „’Völkerverständigung‘ nach kritischen Jahren zwischen Deutschen und Griechen war nicht frei von Ängsten und Vorurteilen, doch die direkte Begegnung ist ein Gewinn für alle, bestätigen zum Beispiele die Köchinnen Ellisavet und Paraskevi. Radiopolis-Reporterin Alexandra Kosma traf die Kefaloniten, aber auch die Kölner Koch-Azubis“, schreibt der Sender Funkhaus Europa dazu. Unter diesem Link lässt sich der Beitrag anhören.

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Der Staat Griechenland und seine Jugend

Die wirtschaftliche Lage in der EU bessert sich ausweislich zahlreicher Konjunkturzahlen langsam, die junge Generation aber profitiert davon (noch) nicht. Insgesamt sind 26 Millionen Kinder und Jugendliche in der EU von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht, stellt die Studie zur sozialen Gerechtigkeit (Social Justice Index) der Bertelsmann-Stiftung fest, die Ende Oktober 2015 vorgestellt wurde.

Damit seien die Jüngeren die größten Verlierer infolge der Schuldenkrise der vergangenen Jahre. Betroffen seien nahezu 30 Prozent aller Jugendlichen, die jünger als 18 Jahre sind. Hierbei sind diese Ausprägungen in den südlichen Ländern der EU – wie Spanien, Italien oder auch Griechenland – eklatanter. Und gerade hier ist eine erhöhte Relevanz von stützenden Systemen und entlastenden, jugendgerechten Angeboten augenscheinlich. Die Griechenlandkrise war lange Zeit das Thema auch in den deutschen Medien. Wir „durften“ teilhaben an den öffentlich ausgetragenen Ressentiments zwischen Brüssel und Schäuble auf der einen – und Tsipras und Varoufakis auf der anderen Seite. Dabei erfuhren wir viel über die Lage der Wirtschaft im Allgemeinen und die der Reederei-Dynastien Griechenlands im Besonderen – doch wie geht es eigentlich der griechischen Jugend?

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Informationstage: Deutsch-Griechischer Freiwilligendienst ElanDe

Die evangelische Kirche in Athen organisiert seit einigen Jahren das Austauschprogramm ElanDe zwischen deutschen und griechischen Jugendlichen. Im Februar können sich Interessierte vor Ort informieren.

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Jugendaustausch zwischen den zwei K’s: Köln und Kefalonia

Großen Erfolg verzeichnete ein erster Versuch des deutsch-griechischen Jugendaustausches zwischen Köln und der Insel Kefalonia für Auszubildende im Alter von 17 bis 27 Jahren und Pädagogen. Das Programm unter dem Namen „Beruf.Kennen.Lernen“ fand im Rahmen des in Gründung befindlichen Deutsch-Griechischen Jugendwerkes unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Bundesregierung in Deutschland statt.

Bei der Organisation dieses ersten Meilensteins deutsch-griechischer Begegnung vom 2. bis 9. Oktober beteiligten sich von deutscher Seite, die Deutsch-Hellenische Wirtschaftsvereinigung (DHW) und das Amt Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln und von griechischer Seite das Lernort Aloniwerk in Kefalonia.

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Vor Ort in Kefalonia hatte die Hauptlast und Koordination der Organisation die große deutsche Philhellenin und Mitglied der städtischen Tourismuskommission von Kefalonia, Alexandra Kullack, in Zusammenarbeit mit Professor Heinz Warnecke und dem stellvertretenden Bürgermeister Evangelos Kekatos.

Eine Gruppe junger Auszubildender aus Köln aus den Bereichen Tourismus, Gastronomie, Bildung und Landwirtschaft nahmen an einem Bildungsprogramm in Kefalonia teil und hatten dort die Möglichkeit, Partner aus den gleichen Bereichen auf der Insel zu treffen. So hatten sie die Gelegenheit, Bildungs- und Kultureinrichtungen und geeignete Betriebe zu besuchen und zu erfahren, wie in Kefalonia gearbeitet wird und wie die Chancen und Möglichkeiten für Existenzgründer sind.

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Was das griechische Referendum für das Jugendwerk bedeutet

Die Ereignisse in Griechenland haben sich in den vergangenen Tagen überschlagen. Viele der Engagierten fragen sich nach dem griechischen Referendum: Wie geht es weiter mit dem Deutsch-Griechischen Jugendwerk?

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