Brückenschlag in Kreisau

Wie lassen sich inklusive Jugendbegegnungen gestalten? Das Projekt „Brückenschlag“ hat seinen ganz eigenen Ansatz. Ein Erfahrungsbericht von einer deutsch-polnisch-litauisch-griechischen Jugendbegegnung.

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Auf Einladung der Kreisau-Initiative e.V. beteiligten sich behinderte und nichtbehinderte Vertreter und Mitglieder des griechischen Inklusions-Vereins PERPATO vom 17. bis 23. April 2016 an dem Jugendaustausch ‚Brückenschlag — in balance‘ im polnischen Kreisau. Das Projekt wurde gefördert durch das EU-Programm Erasmus +.

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Bonn: Nationaler Fachtag Politische Bildung

Im Rahmen der Weiterentwicklung und Intensivierung der jugendpolitischen Zusammenarbeit und Jugendmobilität mit Griechenland plant das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. und dem AdB –Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. einen Fachtag mit den Akteuren des Jugendaustauschs in der politischen Bildung am 16. November 2016 in Bonn.

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Vorschläge vom Forum Erinnerung & Bildung in Lechovo

Auf dem Forum Erinnerung & Bildung im Märtyrerdorf Lechovo hat ein vielseitiger und konstruktiver Dialog stattgefunden. Das ist vor allem den Rednern und gehaltvollen Beiträge nder Teilnehmer zu verdanken. Während der vier Tage sind die folgenden Vorschläge entstanden, die die Erhaltung der Erinnerung, das Aufzeigen der Kriegsverbrechen sowie der Gräueltaten der deutschen Nazis in den Opferorten Griechenlands bekannter machen könnten und um diese Geschehnisse der Jugend von heute sowie den Bürgern von Griechenland, Deutschland und Europa näher zu bringen.

Der Kulturverein der Lechoviten „Profitis Ilias“ hat das Forum organisiert, mehrere Organisationen haben ihn dabei unterstützt. Finanziert wurde die Begegnung vom Deutsch-Griechischen Zukunftsfonds.

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Griechenland-Special 2016 ist online

Zwischen den zivilgesellschaftlichen Kräften Griechenlands und Deutschlands gibt es eine Vielzahl gemeinsamer Interessen und Projekte – dies gilt auch und gerade für den Jugendaustausch. Im Griechenland-Special 2016 hat IJAB ein Bündel aus praktischen Informationen, Diskussionsbeiträgen und Best-Practice-Beispielen geschnürt, das Mut machen möchte, eigene deutsch-griechische Jugendprojekte zu starten.

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Teilnehmer gesucht: Footprints of Peace

Für den deutsch-griechischen Jugendaustausch „Friedenspfad der Jugend“ im September und Oktober 2016 werden Teilnehmer im Kölner Raum gesucht.

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Was beim Inklusionscamps für Menschen mit Behinderungen auf Thasos geplant ist

Welches auch dieses Jahr von den Vereinen „PERPATO“ und „IRODIKOS“ auf Thasos durchgeführt wurde.

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Erasmus geht, Erasmus kommt…

Erasmus+ und Griechenland hatten sich für mehr als ein Jahr getrennt. Ist die Beziehung jetzt wieder intakt? fragt Panos Poulos.

Die Schwierigkeiten mit Erasmus+ werden zurzeit intensiv in der griechischen Zivilgesellschaft diskutiert. Auf Druck der NGOs hatte sich das Bildungsministerium in Athen im Frühjahr 2016 endlich ernsthaft damit beschäftigt, ein großes Problem zu lösen: die Suspendierung der griechischen Nationalagentur des EU-Programms Erasmus+ Jugend.

Die „alte-neue“ Nationalagentur wurde wieder eingerichtet und eine Übereinkunft mit der EU-Kommission erzielt, dass INEDIVIM wieder beginnen soll, Anträge von griechischen Organisationen entgegennehmen.  Die Organisationen konnten endlich aufatmen und bereiten sich fieberhaft vor, ihre auf Eis gelegten Anträge wieder einzureichen.

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Youth Part of the Erasmus+ Programme reopens in Greece

Many Greek youth organization have suffered from financial difficulties because the Erasmus+ Youth programme was suspended. Now the European Commission announced that the programme reopened.

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Eine historische Sicht auf die deutsche-griechische Geschichte

Welche Rolle spielt die Besatzung Griechenlands im Zweiten Weltkrieg für die deutsche und griechische Erinnerungskultur? Dieser Frage ist Professor Constantin Goschler in einem Vortrag auf dem Fachtag Erinnerungsarbeit nachgegangen.

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Perspektiven einer deutsch-griechischen Erinnerungsarbeit

An dem Fachtag „Erinnerungsarbeit im deutsch-griechischen Jugendaustausch“ in der Gedenkstätte Ravensbrück setzten sich Fachkräfte und Akteure der Jugendarbeit aus beiden Ländern mit dem Thema auseinander. Erste Impressionen.

Albert Klein-Reinhardt eröffnete den Fachtag mit einer persönlichen Geschichte aus dem griechischen Opferdorf Chortiatis, das er mit einer Delegation im vergangenen Sommer besucht hatte. In Vorbereitung auf diesen Besuch habe er sich noch einmal sehr intensiv „mit den eigenen Fragen an die deutsche Geschichte“ beschäftigt. „Von Eltern und Großeltern gab es damals nicht viele Antworten“, sagte Klein-Reinhardt vom Jugendministerium. Die Kriegsverbrechen in Griechenland seien zu der Zeit nicht thematisiert worden.

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Albert Klein-Reinhardt vom BMFSFJ

In dem Opferdorf habe eine Diskussion mit Jugendlichen und Gemeindemitgliedern stattgefunden, erzählte Klein-Reinhardt. „Und wir haben erfahren, dass für die Menschen in Chortiatis die Wahrheit noch nicht deutlich genug ausgesprochen ist.“ Er berichtete von einer „großen Skepsis“ gegenüber einem Deutsch-Griechischen Jugendwerk.

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