Zu Gast bei One Happy Family

Ende Juni machte sich eine deutsch-griechisch-französische Gruppe für eine Woche auf nach Lesvos. Ein Fachkräfteaustausch vom Interkulturellen Netzwerk und seinen Partnern hatte zum Ziel, einen Blick hinter die im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise entstandenen Strukturen auf der Insel zu werfen. Beim Community Center OHF- One happy family- packten sie tatkräftig an. Der Austausch in Bildern.

Im OHF entstehen Angebote von, mit und für Geflüchtete. Gemeinsam werden konkrete Strategien für die Arbeit mit Geflüchteten erarbeitet und ausgetauscht.

 

Zum Beitrag im Vorfeld des Fachkräfteaustauschs auf agorayouth geht es hier.

Fotos: Julia Appel

Projekt Unions4VET: Deutsch‐Griechische gewerkschaftliche Zusammenarbeit

Wie können Gewerkschaften über Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten, um Perspektiven für kommende Generationen zu fördern? Die deutsch-griechische gewerkschaftliche Zusammenarbeit im Projekt Unions4VET macht Mut. „VET“ hat dabei nichts mit der Tiermedizin zu tun, sondern ist die Abkürzung von „Vocational Education & Training“. Agorayouth hat mit Martin Roggenkamp gesprochen, der in dem Projekt für das Berufsfortbildungswerk (bfw) des DGB mitarbeitet.

Agorayouth: Im Projekt Unions4VET wird sich bereits seit Juni 2015 u.a. für eine deutsch‐griechische gewerkschaftliche Zusammenarbeit eingesetzt. Wie kam es dazu?
foto_roggenkamp bfw DGB.jpgMartin Roggenkamp: Die Bildungsminister von Deutschland, Griechenland, Italien, Lettland, Portugal, der Slowakei und Spanien haben 2012 das Berliner Memorandum „Berufliche Bildung in Europa – Perspektiven für die junge Generation“ unterzeichnet. Darin wurde eine Ausbildungsallianz für eine stärkere internationale Zusammenarbeit in der Berufsbildung und zur Förderung des betrieblichen Lernens verabredet. Damit das Abkommen auch mit Leben gefüllt wird, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit den wichtigsten Akteuren im deutschen Berufsbildungssystem – den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern und den Gewerkschaften – drei Strategieprojekte abgestimmt, die auch gefördert werden. Durch diese soll der Austausch und die Zusammenarbeit mit Akteuren in den Partnerländern vorangetrieben werden. Weiterlesen

Ήταν κάποτε. σήμερα – Η νεολαία στο επίκεντρο των ελληνογερμανικών σχέσεω

Πώς μπορούν οι νέοι άνθρωποι να αντλήσουν από την κοινή κληρονομιά Ελλάδας και Γερμανίας; Απαντήσεις σε αυτό το ερώτημα προσπάθησε να δώσει το συνέδριο «ήταν κάποτε. σήμερα – Η νεολαία στο επίκεντρο των ελληνογερμανικών σχέσεων» που διεξήχθη στο διάστημα 28 έως 30 Μαΐου 2018 στο Μόναχο, την πρωτεύουσα του ομόσπονδου κρατιδίου της Βαυαρίας. Μια σύνοψη της εκδήλωσης.

«Υπάρχει ο Όθωνας, ο πρώτος Βασιλιάς της Ελλάδας, που διαδραμάτισε ένα σημαντικό ρόλο στις ελληνογερμανικές σχέσεις, υπάρχει ο Όττο Ρεχάγκελ αλλά και το πρώτο Ινστιτούτο Γκαίτε στον κόσμο που ιδρύθηκε το 1952 στην Αθήνα. Στο μεταξύ υπάρχουν περισσότεροι από 300.000 Έλληνες που κατοικούν στη Γερμανία, ενώ το ελληνογερμανικό οικονομικό θαύμα δεν θα ήταν εφικτό χωρίς τη βοήθεια των Ελλήνων μεταναστών», λέει ο Τόμας Τόμερ, Τομεάρχης στο Ομοσπονδιακό Υπουργείο Οικογένειας, Τρίτης Ηλικίας, Γυναικών και Νεολαίας (ΟΥΟΤΗΓΝ), απαριθμώντας τις επιτυχίες στις σχέσεις των δυο χωρών. Το ΟΥΟΤΗΓΝ και το Υπουργείο Παιδείας, Έρευνας και Θρησκευμάτων της Ελληνικής Δημοκρατίας κάλεσαν πολλαπλασιαστές και υπεύθυνους ομάδων που δραστηριοποιούνται στο πλαίσιο των ελληνογερμανικών σχέσεων, για να ανταλλάξουν τις απόψεις και την τεχνογνωσία τους σχετικά με το παρελθόν, το παρόν και το μέλλον στο πλαίσιο του διμερούς συνεδρίου «ήταν κάποτε. σήμερα» – και μάλιστα στο ελληνιστικό Μόναχο. Weiterlesen

Gr.A.C.E. Greek German matchmaking for Active Citizenship Education

The first phase of the project “Gr.A.C.E. Greek German matchmaking for Active Citizenship Education in Youth Work“ took place in Berlin from May 8th to May 13th. The second part will take place in Corinth, Greece. Kelly Manoudi from Hellenic Youth Participation writes about lessons learned.

Gr.A.C.E. is a new Erasmus+ Project, which was implemented in two parts. The first part took place in Germany inMay 2018 and the second part will take place in Greece. The project is organised by the Faculty of Social and Educational Policy of the University of the Peloponnese (UoP) and the Association of German Educational Organization (AdB). It is characterized as a Greek–German matchmaking for practitioners/trainers in youth work and their organizations with the main aim, to create new partnerships and collaborations between organizations of both countries specialized in the field of youth work. Weiterlesen

Europäische Geschichte(n): Jüdisch-griechisch-deutsche Vergangenheit

Anfang September 2017 war es soweit und zehn deutsche Jugendliche trafen in Kryoneri, Korinth auf junge Griechen – und erlebten gemeinsam eine Reise in die Vergangenheit des Dorf. Dabei sollte es aber nicht bleiben: Auch mit dem Thema Europa, Identität und Zusammenleben wurde sich künstlerisch auseinandergesetzt. Herausgekommen ist unter anderem dieses Video.


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Για ποιο λόγω χρειαζόμαστε την Γλωσσική Εμψύχωση στις Ελληνογερμανικές Ανταλλαγές Νέων?

Οι συναντήσεις νέων που υλοποιούνται μεταξύ Γερμανών και Ελλήνων έχουν στόχο την εξάλειψη των εθνοφυλετικών στερεότυπων και προκαταλήψεων μέσα από τη δημιουργία ενός ανθρωπολογικού, ομαδικού τόπου ουσιαστικής γνωριμίας και επικοινωνίας. Πυρήνας του τόπου αυτού είανι η κατανόηση του Άλλου, μέσα από τη γνώση της Ιστορίας τους και του Πολιτισμού τους, που οδηγεί όμως και στην επίγνωση και την εμβάθυνση της δικής μας Ιστορίας και του δικού μας Πολιτισμού. Weiterlesen

Thassos: 3. Deutsch-Griechisches Inklusionscamp

Ende Mai war es wieder so weit und die kleine Insel Thassos wurde Schauplatz des 3. Deutsch-Griechischen Inklusionscamps, einer inklusions- und sportpädagogischen Jugendbegegnung mit praxisorientiertem Austausch. Für die deutschen Physiotherapie-Schüler und ihre Ausbilder hieß das vor allem: Sich sechs Tage lang frei machen von Barrieren.

Inklusion heißt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion. In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Jeder ist willkommen. Und davon profitieren wir alle: zum Beispiel durch den Abbau von Hürden, damit die Umwelt für alle zugänglich wird, aber auch und gerade durch selbstbestimmtes Leben, mehr Offenheit, Toleranz und ein besseres Miteinander. Weiterlesen

JUMP: Lust auf Basketball in Griechenland?

„JUMP!“ heißt es seit 2016 im gemeinsamen Basketball-Projekt der TuS Neukölln und der Anagennisi Servion aus Servia in Griechenland. Bereits in zehn Tagen ist es wieder so weit und es sind noch einige Plätze frei geworden! Los nach Griechenland geht’s am 12. Juli und die Rückreise nach Deutschland – hoffentlich mit einigen Basketballspielen in den Beinen – ist für den 23. Juli geplant.

Servia und Berlin. Um die Unterschiede der Lebenswelten zu erfahren, muss man vielleicht den Boden verlassen und einen Sprung wagen. Griechenland und Deutschland, ländliche Kleinstadt und Metropole, Berge mit Stausee und betonierte Ebene – einige der Unterschiede liegen auf der Hand, andere zeigen sich erst wenn man selbst am anderen Ort ist. Doch auch Gemeinsamkeiten gibt es viele. Diese zeigen am besten im direkten Austausch miteinander. Das ist der Grund, warum es diesen Austausch gibt! Weiterlesen

Zusammen in die Zukunft

Tuttlingen und Trikala – auf den ersten Blick haben beide Städte nicht viel miteinander zu tun, außer, dass sie mit dem Buchstaben T beginnen. Das soll ein neues Austauschprogramm zwischen der Diakonischen Jugendhilfe Mutpol und dem Freiwilligen-Netzwerk aus Trikala nun endgültig ändern. Wir haben mit Dieter Kießling gesprochen, der den Austausch mitorganisiert hat.

Agorayouth: Herr Kießling, ganz grundsätzlich: Was tut die Diakonische Jugendhilfe „Mutpol“ in Tuttlingen genau? Mit welchen Jugendlichen wird dort gearbeitet?
Dieter Kießling: Mutpol – Diakonische Jugendhilfe e.V.“ ist eine Einrichtung, die Kinder, Jugendliche, Heranwachsende und deren Eltern mit vielfältigen Angeboten dabei unterstützt, aktiv am sozialen Leben teilzunehmen, soziale Anerkennung zu erlangen und schwierige Lebenssituationen zu meistern. Mädchen und Jungen – meist im Alter zwischen 6 und 18 Jahren – erhalten je nach Bedarf stationäre, ambulante oder flexible Hilfen, sei es in Wohngruppen, Tagesgruppen, im Betreuten Jugendwohnen, durch sozialpädagogische Begleitung der Familien oder durch zahlreiche weitere Angebote. Weiterlesen

jugend.erinnert: Interaktive Karte zu Orten deutscher Kriegsverbrechen in Griechenland

Die Kriegsverbrechen während der deutschen Besatzung Griechenlands im 2. Weltkrieg sind in Deutschland wenig bekannt. Doch gerade die gemeinsame Aufarbeitung von Geschichte bietet für den Jugendaustausch Chancen für ein besseres Verstehen und Begegnen auf Augenhöhe. Eine neue Online-Karte liefert jetzt Informationen zu 30 Orten.

Bildschirmfoto 2018-06-20 um 11.29.1030 Erinnerungsorte an die nationalsozialistischen Verbrechen während der Besatzung Griechenlands von 1941-1944 werden auf auf einer neuen, interaktiven Karte vorgestellt. Die Orte sind in vier Kategorien gegliedert: in sogenannte Opfergemeinden, in denen Zivilisten ermordet wurden, Orte der Deportation von Juden in die deutschen Vernichtungslager, Orte der NS-Infrastruktur und Kriegsverbrechen an italienischen Soldaten. Zu jedem Ort/Marker auf der Karte finden sich Informationen in immer gleichen Unterkategorien: Wann ist was wo passiert? Was ist heute an diesem Ort? Welche Kontakte gibt es und wie ist der Ort erreichbar? Wo sind weiterführende Informationen zu finden? Weiterlesen