„JUMP!“ heißt es seit 2016 im gemeinsamen Basketball-Projekt der TuS Neukölln und der Anagennisi Servion aus Servia in Griechenland. Bereits in zehn Tagen ist es wieder so weit und es sind noch einige Plätze frei geworden! Los nach Griechenland geht’s am 12. Juli und die Rückreise nach Deutschland – hoffentlich mit einigen Basketballspielen in den Beinen – ist für den 23. Juli geplant.

Servia und Berlin. Um die Unterschiede der Lebenswelten zu erfahren, muss man vielleicht den Boden verlassen und einen Sprung wagen. Griechenland und Deutschland, ländliche Kleinstadt und Metropole, Berge mit Stausee und betonierte Ebene – einige der Unterschiede liegen auf der Hand, andere zeigen sich erst wenn man selbst am anderen Ort ist. Doch auch Gemeinsamkeiten gibt es viele. Diese zeigen am besten im direkten Austausch miteinander. Das ist der Grund, warum es diesen Austausch gibt!

Los gehts am 12. Juli früh morgens von Berlin-Schönefeld. Da einige Plätze wieder frei geworden sind, werden noch Teilnehmende (aus ganz Deutschland) gesucht, die gern in den Ferien etwas aktiv werden würden und Lust hätten nach Servia zu reisen und damit Griechenland etwas besser kennenzulernen! Der Teilnahmebeitrag beträgt €300 und die Reise ist für Jugendliche bis 27 offen – und Basketball-Kenntnisse sind kein Muss! Für mehr Informationen und die Anmeldung kann per formloser Mail Kontakt mit Herrn Thaler aufgenommen werden.

Ursprung des Austauschs sind die zwei Basketballvereine. Doch schnell hat sich herausgestellt, dass das gegenseitige Interesse weit über die gemeinsame Sportart hinaus geht. Beim Austausch lernen die Jugendlichen viel darüber, wie es sich in der Heimat der jeweils Anderen lebt und was sich hinter dem Begriff „Kultur“ so alles verbergen kann. Angefangen bei Sprache und Gesten, über Musik und Tanz, bis hin zum Essen und Trinken. Wenn man dann noch mehr über die Geschichte des Ortes erfährt, dann lässt sich immer besser begreifen, warum manche Dinge heute so sind wie sie sind, dass sie nicht immer so waren wie sie jetzt sind und vor allem, dass sie nicht immer so bleiben müssen (und werden) wie sie jetzt sind.

Was steht auf dem Programm in Servia?

  • Workshops: Fotografie, Video, Geo-Caching, Graffiti, Theatersport, etc.
  • Ausflüge in die Umgebung zu Sehenswürdigkeiten, landwirtschaftlichen Betrieben und in die Natur
  • ein Zeitzeugengespräch mit Überlebenden des Zweiten Weltkriegs
  • Basketball spielen und auch Fußball, Tischtennis, Tennis, Schwimmen, Wandern
  • zwei Tage im Berg-Camp (mit Zelten aber auch mit Dach überm Kopf und fließend Wasser)

Seit Entstehen des Projektes in 2016 haben sich einige Freundschaften entwickelt und wir sind froh, dass wir auch diesen Sommer wieder zu unseren Partnern nach Servia fahren können!

Text und Fotos: Till Thaler

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.