„Die ersten Schritte waren nicht einfach“

Auf der Konferenz der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung fand eine Diskussion zum Deutsch-Griechischen Jugendwerk statt. Ein Gespräch über Schwierigkeiten und erste Erfolge.

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Bonn: Nationaler Fachtag Politische Bildung

Im Rahmen der Weiterentwicklung und Intensivierung der jugendpolitischen Zusammenarbeit und Jugendmobilität mit Griechenland plant das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. und dem AdB –Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. einen Fachtag mit den Akteuren des Jugendaustauschs in der politischen Bildung am 16. November 2016 in Bonn.

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Film Premiere: YourGreeconomy – Young Perspectives from Athens

Was bedeutet ökonomische Theorie, wenn sie in der Praxis umgesetzt wird? Fünf Studenten aus Göttingen wollten dieser Frage nachgehen. Im vergangenen Oktober verbrachte das Team von YourGreeconomy dazu zehn Tage in Athen und traf sich mit jungen Menschen ihres Alters. Aus den dabei erstellten Interviews entstand ein Dokumentarfilm, der am 5. Juli im Cafe Dots in Göttingen Premiere feiern wird.

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Stellenausschreibung der Deutschen Botschaft in Athen

Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Athen sucht ab sofort, (befristet für drei Monate) eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter in Vollzeit mit der Sprachkombination (muttersprachlich) ARABISCH/DEUTSCH hilfsweise (muttersprachlich) ARABISCH/ENGLISCH.

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Eine historische Sicht auf die deutsche-griechische Geschichte

Welche Rolle spielt die Besatzung Griechenlands im Zweiten Weltkrieg für die deutsche und griechische Erinnerungskultur? Dieser Frage ist Professor Constantin Goschler in einem Vortrag auf dem Fachtag Erinnerungsarbeit nachgegangen.

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Perspektiven einer deutsch-griechischen Erinnerungsarbeit

An dem Fachtag „Erinnerungsarbeit im deutsch-griechischen Jugendaustausch“ in der Gedenkstätte Ravensbrück setzten sich Fachkräfte und Akteure der Jugendarbeit aus beiden Ländern mit dem Thema auseinander. Erste Impressionen.

Albert Klein-Reinhardt eröffnete den Fachtag mit einer persönlichen Geschichte aus dem griechischen Opferdorf Chortiatis, das er mit einer Delegation im vergangenen Sommer besucht hatte. In Vorbereitung auf diesen Besuch habe er sich noch einmal sehr intensiv „mit den eigenen Fragen an die deutsche Geschichte“ beschäftigt. „Von Eltern und Großeltern gab es damals nicht viele Antworten“, sagte Klein-Reinhardt vom Jugendministerium. Die Kriegsverbrechen in Griechenland seien zu der Zeit nicht thematisiert worden.

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Albert Klein-Reinhardt vom BMFSFJ

In dem Opferdorf habe eine Diskussion mit Jugendlichen und Gemeindemitgliedern stattgefunden, erzählte Klein-Reinhardt. „Und wir haben erfahren, dass für die Menschen in Chortiatis die Wahrheit noch nicht deutlich genug ausgesprochen ist.“ Er berichtete von einer „großen Skepsis“ gegenüber einem Deutsch-Griechischen Jugendwerk.

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Lesetipp: „Deutsche Medien berichten unausgewogen über Griechenland“

Ein Thema ist bei Diskussionen über das deutsch-griechische Verhältnis immer präsent: die Medien. Nun hat eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung deutsche Zeitungen zur Berichterstattung während der Staatsschuldenkrise untersucht.

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STEP-IN: Seminar für Multiplikatoren aus griechischen Märtyrergemeinden

In Griechenland gibt es mehr als 100 Märtyrergemeinden. Diese gelten als Orte des Grauens und haben stark unter der deutschen Nazibesatzung Griechenlands gelitten. Die Dörfer und Städte besitzen einen hohen Stellenwert für die griechische Gesellschaft, da sie die traumatische Erfahrung des Zweiten Weltkrieges und der Gräueltaten der Besatzer tragen – und das kollektive Gedächtnis Griechenlands, Deutschlands und Europas beeinflussen.

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Für Deutschland sind die griechischen Orte des Grauens auch von hoher Bedeutung, denn sie gelten als Anknüpfungspunkte für die Versöhnungsarbeit. Vor diesem Hintergrund entschied sich der Verein Filoxenia, ein Seminar für Multiplikatoren aus Märtyrergemeinden anzubieten. Die Arbeit des griechischen Staates im Bereich der Jugend funktionierte schon vor der Krise eingeschränkt und ist mit der Krise ganz verschwunden. Filoxenia hat sich zum Ziel gesetzt, Multiplikatoren mit dem nötigen Know-how und den richtigen Werkzeugen auszustatten, damit sie eigene Jugendprojekte starten. Außerdem sollen sie als Träger der örtlichen Zivilgesellschaft die Jugendarbeit vor Ort mitgestalten können.

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Der Staat Griechenland und seine Jugend

Die wirtschaftliche Lage in der EU bessert sich ausweislich zahlreicher Konjunkturzahlen langsam, die junge Generation aber profitiert davon (noch) nicht. Insgesamt sind 26 Millionen Kinder und Jugendliche in der EU von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht, stellt die Studie zur sozialen Gerechtigkeit (Social Justice Index) der Bertelsmann-Stiftung fest, die Ende Oktober 2015 vorgestellt wurde.

Damit seien die Jüngeren die größten Verlierer infolge der Schuldenkrise der vergangenen Jahre. Betroffen seien nahezu 30 Prozent aller Jugendlichen, die jünger als 18 Jahre sind. Hierbei sind diese Ausprägungen in den südlichen Ländern der EU – wie Spanien, Italien oder auch Griechenland – eklatanter. Und gerade hier ist eine erhöhte Relevanz von stützenden Systemen und entlastenden, jugendgerechten Angeboten augenscheinlich. Die Griechenlandkrise war lange Zeit das Thema auch in den deutschen Medien. Wir „durften“ teilhaben an den öffentlich ausgetragenen Ressentiments zwischen Brüssel und Schäuble auf der einen – und Tsipras und Varoufakis auf der anderen Seite. Dabei erfuhren wir viel über die Lage der Wirtschaft im Allgemeinen und die der Reederei-Dynastien Griechenlands im Besonderen – doch wie geht es eigentlich der griechischen Jugend?

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Lesetipp: „Wie griechische Jungunternehmer der Krise trotzen“

Immer mehr junge Griechen suchen mit der Gründung eines Startups den Weg aus der Krise – es ist eine Alternative zum Job im Öffentlichen Sektor. Mehr als 500 Technik-Unternehmen sollen jedes Jahr entstehen. Der Deutschlandfunk hat einen Beitrag zur „Generation Aufbruch“ gebracht.

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