30 Teilnehmer aus Georgien, Griechenland, Russland, der Türkei und Deutschland kamen Mitte Juli im Antikriegshaus in Sievershausen für eine internationale Jugendbegegnung zusammen, um über Frieden, Integration, verantwortungsvollen Konsum und Umwelt zu diskutieren. „Young Activists for Peace. A World We Want“ ist der Titel der Begegnung, die von Anna Letsiou, einer ehemaligen EFDlerin von ICJA e.V. in Berlin geleitet wurde.
„Anfangs stand ein zweitägiges Training nach dem friedenspädagogischen Konzept ‚Jugendliche werden Friedenstifter*innen‘ „, erzählt Anna Letsiou, die die Jugendbegegnung im niedersächsischen Sievershausen in diesem Jahr mitleitete. Worum ging es? Grundlegende Fertigkeiten zum persönlichen Umgang mit Gewalt und Konflikten sollten erarbeitet werden. Für zwei Wochen arbeiteten die Teilnehmer aus Georgien, Griechenland, Russland, der Türkei und Deutschland an ihren Motivationen, Erwartungen und Ängsten zu diesem Themenkomplex – zusammen mit Asylsuchenden aus einer Unterkunft im benachbarten Lehrte. Weiterlesen
Martin Roggenkamp: Die Bildungsminister von Deutschland, Griechenland, Italien, Lettland, Portugal, der Slowakei und Spanien haben 2012 das Berliner Memorandum „Berufliche Bildung in Europa – Perspektiven für die junge Generation“ unterzeichnet. Darin wurde eine Ausbildungsallianz für eine stärkere internationale Zusammenarbeit in der Berufsbildung und zur Förderung des betrieblichen Lernens verabredet. Damit das Abkommen auch mit Leben gefüllt wird, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit den wichtigsten Akteuren im deutschen Berufsbildungssystem – den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern und den Gewerkschaften – drei Strategieprojekte abgestimmt, die auch gefördert werden. Durch diese soll der Austausch und die Zusammenarbeit mit Akteuren in den Partnerländern vorangetrieben werden.