Rezension: Juni ohne Ernte – Distomo 1944 von Kaiti Manolopoulou

Der Titel der griechischen Originalfassung des Buches lautet: Atheristos Iounios – Distomo 1944, also: der Juni, in dem keine Ernte stattfand. Anhand des Schicksals ihrer Angehörigen beschreibt Kaiti Manolopoulou die Verbrechen durch die deutschen Besatzer. Eine Buchbesprechung von Brigitte Spuller. Weiterlesen

Vorschläge vom Forum Erinnerung & Bildung in Lechovo

Auf dem Forum Erinnerung & Bildung im Märtyrerdorf Lechovo hat ein vielseitiger und konstruktiver Dialog stattgefunden. Das ist vor allem den Rednern und gehaltvollen Beiträge nder Teilnehmer zu verdanken. Während der vier Tage sind die folgenden Vorschläge entstanden, die die Erhaltung der Erinnerung, das Aufzeigen der Kriegsverbrechen sowie der Gräueltaten der deutschen Nazis in den Opferorten Griechenlands bekannter machen könnten und um diese Geschehnisse der Jugend von heute sowie den Bürgern von Griechenland, Deutschland und Europa näher zu bringen.

Der Kulturverein der Lechoviten „Profitis Ilias“ hat das Forum organisiert, mehrere Organisationen haben ihn dabei unterstützt. Finanziert wurde die Begegnung vom Deutsch-Griechischen Zukunftsfonds.

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Φόρουμ Μνήμης & Παιδείας: Μαρτυρικοί Τόποι και Θύμηση στην Ελλάδα

Η πορεία προς τη δημιουργία μιας συνειδητής ειρηνικής συνεννόησης στην ελληνογερμανική κοινωνία των πολιτών είναι μια συνεχής διαδικασία η οποία χαρακτηρίζεται από τα βιώματα και τις εμπειρίες του παρελθόντος. Η πολιτιστική ανταλλαγή και η άμεση επικοινωνία μπορούν να εκκινήσουν διαδικασίες μάθησης. To Φόρουμ «Μνήμης & Παιδείας» προσέφερε στους συμμετέχοντες το πλαίσιο για μια εντατική ανασκόπηση των γεγονότων, μια κοινή κατεύθυνση κατανόησης και την έκφραση της επιθυμίας για μια κοινή και ειρηνική ζωή στην Ευρώπη.

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Forum Erinnerung & Bildung: Orte des Terrors und Gedenken in Griechenland

Der Weg zu einem nachhaltigen Friedensbewusstsein in der deutsch-griechischen Zivilgesellschaft ist ein andauernder Prozess, der stark geprägt ist von den Erlebnissen und Erfahrungen der Vergangenheit. Kultureller Austausch und direkte Begegnung können Lernprozesse initiieren. Das Forum ‚Erinnerung & Bildung‘ bot den Teilnehmern den Rahmen für einen intensiven Rückblick auf die Ereignisse und den Ausdruck von Wünschen hinsichtlich eines friedvollen Miteinanders in Europa.

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Ehrengard Schramm und ihr Hilfswerk für Griechenland

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Ehrengard Schramm (Foto: Göttinger Jahrbuch vom Geschichtsverein für Göttingen und Umgebung)

Brigitte Spuller schreibt über das fast vergessene Werk einer ungewöhnlichen Frau aus Göttingen.

Frau Schramm wurde 1900 als Ehrengard von Thadden geboren und starb 1985. Sie stammte aus einer pommerschen Adelsfamilie und war mit Percy Ernst Schramm, einem Historiker verheiratet. In ihrer Schulausbildung hatte sie Altgriechisch gelernt, bereiste Griechenland und verfasste mehrere Bücher über die griechische Geschichte. Sie war einige Jahre lang Ratsfrau in Göttingen und von 1959 bis 1967 Abgeordnete der SPD im niedersächsischen Landtag.

Bei einer ihrer Reisen in Griechenland hörte sie zum ersten Mal den Ortsnamen „Kalavryta“ und wie die deutschen faschistischen Besatzungstruppen dort (im Dezember 1943) und in vielen anderen Orten Massaker an der Zivilbevölkerung begangen hatten, die Ortschaften geplündert und viele davon in Schutt und Asche gelegt hatten. Obwohl sie von mehreren Seiten gewarnt wurde, dass es für sie als Deutsche gefährlich sein könnte, in diesen Ort zu fahren, besuchte sie noch im gleichen Jahr 1952 Kalavryta, um sich ein eigenes Bild von der Lage der Überlebenden dort zu machen.

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Hörtipp: Jugendbegegnung „Beruf.Kennen.Lernen“ zwischen Köln und Kefalonia

In der vergangenen Woche war eine griechische Gruppe von der griechischen Insel Kefalonia zu Besuch in Köln. Eine WDR-Reportage hat die Eindrücke der jungen Menschen zusammengefasst.

Die „’Völkerverständigung‘ nach kritischen Jahren zwischen Deutschen und Griechen war nicht frei von Ängsten und Vorurteilen, doch die direkte Begegnung ist ein Gewinn für alle, bestätigen zum Beispiele die Köchinnen Ellisavet und Paraskevi. Radiopolis-Reporterin Alexandra Kosma traf die Kefaloniten, aber auch die Kölner Koch-Azubis“, schreibt der Sender Funkhaus Europa dazu. Unter diesem Link lässt sich der Beitrag anhören.

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Jugendliche erinnern an die deutsche Besatzung in Kastoria

Die Aufzeichnung der Erinnerungen der Bewohner von Kastoria, ihre Erfahrung aus der Zeit der deutschen Besatzung und die jüdische Gemeinde waren vom 22. August bis 5. September Forschungsthema von 16 jungen Erwachsenen aus Deutschland, Griechenland und anderen europäischen Ländern.

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Fünf Studenten suchen nach einem anderen Blick auf die Krise

Die VWL-Studenten aus Göttingen wollen Anfang Oktober nach Athen reisen – und mit jungen Menschen über die Krise sprechen. Aus ihren Erlebnissen und Gesprächen soll ein Film entstehen. Momentan suchen sie noch Interview-Partner.

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Fröhliche Vielfalt in Weimar

In einem Camp in Weimar haben sich deutsche, griechische und weißrussische Jugendliche Ende August zusammengefunden. Bei Diskussionen unter den jungen Menschen ging es beispielsweise um die Werte und Vielfalt in Europa. Weiterlesen

Freundschaft über alle Grenzen

In einem Camp in Neuruppin bei Berlin haben sich Jugendliche aus Deutschland, Frankreich und Griechenland Ende Juli getroffen, auch Flüchtlinge aus Russland und Syrien waren dabei. Impressionen aus Brandenburg.

Bunte Kunstwerke zu ernsten Gedanken
Die TeilnehmerInnen waren zu einem ganz besonderen Projekt ins ländliche Brandenburg eingeladen – in der Nähe des Dorfes Brunne sollte ein „interkultureller Pfad“ gestaltet werden. In verschiedenen Workshops beschäftigten die Jugendlichen sich zunächst mit den Themenblöcken „Europa“, „Krieg/Flucht“ und „Natur/Ökologie“. Dann ließen sie sich von ihren Sorgen, aber auch von ihren Hoffnungen zu künstlerischen Arbeiten inspirieren, die an einem etwa 500 Meter langen Waldweg angebracht wurden. Auf einer Bank, die am Ende des Pfades errichtet wurde, haben nun die BesucherInnen Gelegenheit, sich ihre eigenen Gedanken zu den angesprochenen Themen zu machen. Zukünftig wird der Pfad den Grundschulen der Umgebung zur Verfügung gestellt und von den SchülerInnen erweitert werden – aus dem ewoca³(+) – Projekt wird also ein „lebendes Kunstwerk“.

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