Barrierearme Begegnungen auf Korfu

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Die Wilde Rose e.V. eröffnete barrierearmes Zentrum für deutsch-griechische Jugendbegegnungen in Dassia auf Korfu

Bereits im November 2014 waren sie mit dabei – im Rahmen des Deutsch-Griechischen Jugendforums, als sich etwa 120 Akteure des deutsch-griechischen Jugendaustauschs in Bad Honnef trafen: der Verein „Wilde Rose“, ganz genau formuliert „Wilde Rose e.V. Interkulturelles Jugendnetzwerk im Bund Deutscher Pfadfinder_innen (BDP)“. Mittlerweile ist ihr dort vorgestelltes Projekt realisiert: Das Wilde Rose Hotel.

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Thessaloniki will das Jugendwerk

Thessaloniki hat sich im vergangenen Jahr als „Europäische Jugendhauptstadt“ präsentiert. Erfahrungen, die auch für ein Jugendwerk hilfreich sein könnten. Die Organisatoren werben deswegen für Thessaloniki als Sitz eines Deutsch-Griechischen Jugendwerkes. Weiterlesen

„Es gibt den starken Wunsch nach Zusammenarbeit mit deutschen Partnern“

Mit der deutschen Delegation ist Rolf Stöckel Anfang Juni nach Athen und Thessaloniki gereist, um die Verhandlungen über ein Deutsch-Griechisches Jugendwerk voranzubringen. Und das in einer politisch schwierigen Zeit. Im Gespräch mit Agorayouth zieht der Beauftragte zur Anbahnung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerkes trotzdem eine positive Bilanz. 

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„Wir waren uns einig“

Tweet vom 13. März 2015

Bildungsminister Baltas, Carsten Schneider und Johannes Kahrs (beide SPD, von links) im Gespräch. Screenshot von Twitter

Die beiden SPD-Abgeordneten, Carsten Schneider und Johannes Kahrs, sind im März nach Griechenland gereist, um sich selber ein Bild von der Lage zu machen. Zum Abschluss ihrer Reise stand ein Gespräch mit dem griechischen Bildungsminister an. Es ging dabei um das Deutsch-Griechisches Jugendwerk. Agorayouth hat mit Johannes Kahrs über die Begegnung gesprochen.

Agorayouth: Herr Kahrs, Sie haben vor einigen Wochen den griechischen Bildungsminister Aristidis Baltas getroffen und über das Deutsch-Griechische Jugendwerk gesprochen. Wie kam es zu dem Treffen?

Als haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion bin ich unter anderem für die „Rettungspakete“ und Hilfsprogramme für Eurostaaten zuständig, die in Schwierigkeiten stecken. Griechenland steht da natürlich ganz oben auf der Agenda. Deswegen wollte ich mir in Athen selbst ein Bild von der Lage und der neuen griechischen Regierung machen. Mir war es aber wichtig, nicht nur über Wirtschaftsreformen und Haushaltskonsolidierung zu reden, sondern auch darüber, was Deutsche und Griechen gemeinsam an positiven Dingen auf den Weg bringen können. Das Deutsch-Griechische Jugendwerk ist ein solches Projekt, das ganz konkret viel Gutes bewirken kann. Und dies gerade in Zeiten, in denen bestimmte Kreise in Griechenland und in Deutschland lieber Vorurteile bedienen, als vernünftig miteinander umzugehen.

Was haben Sie konkret besprochen?
Wir waren uns einig, dass das Deutsch-Griechische Jugendwerk eine tolle Idee ist, die möglichst schnell mit Leben erfüllt werden soll. Ich habe dem Minister zugesagt, dass ich als Haushaltspolitiker unsere Familienministerin Manuela Schwesig hier voll unterstütze und dass ich sehr zuversichtlich bin, dass wir die Finanzierung im Bundeshaushalt sicherstellen.

Wie steht der griechische Bildungsminister zum Deutsch-Griechischen Jugendwerk?
Bildungsminister Baltas unterstützt das Vorhaben. Aber er hat natürlich auch darauf hingewiesen, dass die griechische Regierung an allen Ecken und Enden sparen müsse, dass das auch für sein Ministerium gelte und dass er deswegen erst mal sehen müsse, wie er den griechischen Beitrag für das Jugendwerk aufbringen könne.

Haben Sie über die nächste Schritte gesprochen?
Die weiteren Gespräche laufen zwischen dem griechischen Bildungsministerium und unserem Familien- und Jugendministerium. Die inhaltlichen Fragen müssen dort geklärt werden. Ich bin sicher, dass das auf einem guten Weg ist.

Der Schuldenstreit und die Frage nach Reparationszahlungen belasten das deutsch-griechische Verhältnis gerade stark. Welchen Beitrag für ein besseres Verhältnis kann Ihrer Einschätzung nach ein Jugendwerk leisten?
Gerade weil es derzeit relativ deutliche Meinungsverschiedenheiten zwischen der griechischen Regierung und der Bundesregierung gibt, sind Projekte wie das Jugendwerk so wichtig. Hier begegnen sich Jugendliche aus beiden Ländern, die gemeinsam ihre Zukunft in Europa gestalten wollen und sollen. Dazu gehört auch, dass man nicht vergisst, was ein Volk dem anderen in der Vergangenheit angetan hat. Aber vor allem müssen die Jugendlichen sich kennen lernen, gemeinsame Projekte machen, nach vorne schauen und sich fragen: Was können wir zusammen bewirken? Wie bringen wir Europa voran? Mit dem Deutsch-Französischen und Deutsch-Polnischen Jugendwerk klappt das schon hervorragend. Wenn wir das nun auch mit Griechenland hinbekommen, gewinnen alle.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Kahrs.

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„Είναι ο μόνος δρόμος“

Stöckel

Rolf Stöckel

Στο επίκεντρο των δραστηριοτήτων στις οποίες αφοσιώνεται ο Ρολφ Στόκελ είναι τα γερμανό-ελληνικά έργα. Για πάνω από δέκα χρόνια εκπροσωπούσε ως μέλος του SPD το κόμμα του στο Ομοσπονδιακό Κοινοβούλιο της Γερμανίας. Στην συνομιλία που είχε με tο agorayouth.com αναφέρθηκε στην εθελοντική εργασία του και την κατάσταση μετά τις εκλογές.

Κύριε Στόκελ (Stöckel), έχετε συμβάλει ουσιαστικά στη δρομολόγηση του Ελληνογερμανικού Ιδρύματος Νεολαίας. Γιατί συγκεκριμένα εσείς;
Ρολφ Στόκελ:
Βρίσκω πολύ σημαντικό να αναγνωρίζεις και να κατανοείς πολιτισμικές και πολιτικές διαφορές. Ιδίως βάσει του υπόβαθρου ενός ακόμα αναφομοίωτου παρελθόντος με στερεότυπα, και από τις δύο πλευρές. Η οικονομική κρίση με τα κοινωνικά της επακόλουθα, ειδικά για τους νέους της νότιας Ευρώπης, μας φέρνει αντιμέτωπους με μεγάλες προκλήσεις. Μέσω της πολύχρονης εθελοντικής μου συμμετοχής σε ελληνογερμανικά προγράμματα, συμβάλλω με την απαραίτητη εμπειρία. Ένα ακόμα πλεονέκτημα: λόγω της εργασίας αυτής, έχω πολύ καλές διασυνδέσεις με όλους τους σημαντικούς παράγοντες. Για το λόγο αυτό πιστεύω ότι οι υπεύθυνοι μου ανέθεσαν ένα τέτοιο πρόγραμμα, το οποίο θα υλοποιήσω ψυχή τε και σώματι, με αντικειμενικότητα και διπλωματία.

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Το Ίδρυμα δεν είναι εφεύρεση της κυρίας Μέρκελ

Το Ελληνογερμανικό Ίδρυμα Νεολαίας αποτελεί το όραμά της: η Σίγκριτ Σκαρπέλης-Σπερκ αγωνίζεται περισσότερα από δέκα χρόνια για τη δημιουργία του. Η σοσιαλο-δημοκράτισσα και πρόεδρος της Ένωσης Ελληνογερμανικών Εταιρειών, μιλά στο συνέδριο νεολαίας στο Μπαντ Χόννεφ με την agorayouth.com για τα κίνητρά της  – και τον τρόπο με τον οποίο αυτός ο στόχος έχει συνδεθεί με τη ζωή της.

Κυρία Σκαρπέλης-Σπερκ, αγωνίζεστε εδώ και χρόνια για ένα Ελληνογερμανικό Ίδρυμα Νεολαίας. Πότε σας προέκυψε η ιδέα αυτή?
Σίγκριτ Σκαρπέλης-Σπερκ: Την πρώτη φορά σε μια ομιλία στο Μπαντ Μπολλ: Το έτος 2000 συναντηθήκαμε με τον κοινωφελή Σύλλογο „Κατά της λήθης – Υπέρ της Δημοκρατίας “ σχετικά με τα γερμανικά εγκλήματα πολέμου. Οι προτάσεις μου εκεί, δεν νοούνταν στο πλαίσιο της καταβολής αποζημίωσης, αλλά ως μια σπουδαία αλληλέγγυα παροχή προς την Ελλάδα. Μια πρόταση περιελάμβανε την εξυγίανση του οικολογικά επιβαρυμένου Βορρά, μια άλλη αφορούσε ένα μεγάλο πρόγραμμα εκπαίδευσης και κατάρτισης των νέων. Τότε ένας εκ των μεγάλων ελληνικών αγωνιστών της αντίστασης είπε: Εμείς οι παλαιότεροι μπορούμε να παραιτηθούμε από τις αξιώσεις, οι νέοι είναι πιο σημαντικοί. Δυστυχώς το Υπουργείο Εξωτερικών με επικεφαλής τον Γιόσκα Φίσερ απέρριψε τότε την πρότασή μου, η οποία υποστηριζόταν και από τον Χανς-Γιόχεν Φόγκελ.

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Agorayouth.com – Eure Plattform

LOGO_mitPNJ Der Online-Service „agorayouth.com“ begleitet das Deutsch-Griechische Jugendforum vom 3. bis 6. November 2014. Hier erklären wir das Ziel dieser Veranstaltung und informieren über anstehende Termine und weitere wichtige Inhalte.

Die Seite ist ein Service des Pressenetzwerks für Jugendthemen (PNJ) e.V. und wird zunächst „gefüttert“ von zwei Vorstandsmitgliedern. In Zukunft sollen hier noch viele weitere Menschen mitarbeiten und deutsche und griechische Jugendliche Stück für Stück einander näherbringen.

Also schön vorbeischauen – und demnächst beteiligen.

PNJ: Pressenetzwerk für Jugendthemen

Jugend.Medien.Kompetenz.

PNJ: Das Pressenetzwerk für Jugendthemen

Der bundesweit tätige Fachverband Pressenetzwerk für Jugendthemen e.V. (PNJ) bringt Fachleute und Interessierte zum Thema „Jugend“ zusammen. Dies sind zum einen Journalistinnen und Journalisten, die sich in Presse, Funk oder Fernsehen mit dem Thema „Jugend“ befassen. Zum anderen zählen Medienfachleute aus Jugendorganisationen und -institutionen zu unseren Mitgliedern. Mit seinem Angebot bietet das PNJ umfangreiche Recherchemöglichkeiten und wertvolle Kontakte in seinen Kompetenzbereichen „Jugend“ und „Medien“.
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