Das deutsch-griechische Jugendbarcamp ist gestartet. Insgesamt 120 Jugendliche aus Deutschland und Griechenland werden die kommenden drei Tage für Austausch nutzen. Mit welchen Wünschen und Gedanken sie angereist sind, lest ihr hier.
„Ich war schon sechs Mal in Deutschland und habe auch mein ERASMUS-Semester hier gemacht. Ich möchte besonders Menschen aus Deutschland kennenlernen, aber auch die Stadt Leipzig und die Kultur.“
Ioannis Antonakakis (23)
„Ich möchte vor allem die Menschen kennenlernen und erfahren, wieso sie hier sind und was sie interessiert. Mit den Erfahrungen dieses Camps möchte ich auch weitere solche Veranstaltungen besuchen. Ich möchte erfahren, wie die Teilnehmer hier die Europäische Union sehen und wie wir diese gemeinsam verbessern können.“
Dimitra Skordili, Agrio Rodo Korfu
„Der Austausch ist wichtig, um gemeinsam vielleicht auch Lösungen für Konflikte in Europa zu finden.“
Moustafa Alaz (22)
„Ich glaube, dass besonders auch die Geschichte Leipzigs in den deutsch-griechischen Beziehungen sehr wichtig ist. Für mich ist es interessant, dass junge Griechen und junge Deutsche sich hier näher austauschen. Gemeinsam können wir sehr besondere Dinge schaffen. Handlungsbedarf gibt es noch an vielen Stellen.“
Georgios Xantheas, Agio Rodo Korfu
„Griechenland ist mehr als der Charterflug nach Kreta und weit mehr als nur Krise. Wir werden die Partnerschaft mit Thessaloniki in der nächsten Zeit intensivieren und dieses Camp ist ein weiterer Schritt.“
Ulrich Hörning, Bürgermeister der Stadt Leipzig
„Für mich ist der Austausch von Ideen zentral – zu ganz verschiedenen Themen. Außerdem war ich noch nie in Leipzig und würde die Stadt gerne etwas erkunden. Und natürlich möchten wir eine schöne Zeit miteinander haben.“
Dimitra Vellisari (23)
Umfrage und Fotos: Luca Samlidis und Maxi Köhler
Η υλοποίηση ενός πλαισίου δράσεων ένταξης και η στοχευμένη συμπερίληψη νέων με λιγότερες ευκαιρίες σε εθνικά και διεθνή προγράμματα συνάντησεων αποτελούν σπουδαίο αντικείμενο στην επιμόρφωση. Η Πρωτοβουλία Κράιζαου (Kreisau) και το διεθνές δίκτυο συνεργασίας της δραστηριοποιούνται εδώ και 10 περίπου χρόνια στον τομέα της διεθνούς ενταξιακής εργασίας με νέους και υλοποιούν διάφορα είδη σχεδίων, έστι ώστε να συμμετέχει όσο το δυνατόν μεγαλύτερος αριθμός νέων σε εξωσχολικές επιμορφωτικές δράσεις, κάνοντας ταυτόχρονα γνωστή την ιδέα της κοινωνικής ένταξης.

Die schwierige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, etwa den schrecklichen NS-Verbrechen an der griechischen Zivilbevölkerung während der deutschen Besatzung zwischen 1941 bis 1944 und den Verfolgungen von politisch Andersdenkenden, psychisch und körperlich Beeinträchtigten und sozialen Randgruppen, war ein zentrales Thema der beiden Begegnungen im Projekt „Misfits: Diversity Uncovered“, das von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft/Europeans for Peace gefördert wurde. Nicht minder wichtig, war dabei aber auch das Feiern der Vielfalt in Europa, das immer wieder thematisiert und in der Freizeit von den Jugendlichen auf vielfältige Weise umgesetzt wurde. Und dennoch war es die Aufarbeitung der Geschichte, die die Jugendlichen letztlich noch näher zusammenbrachte in der gemeinsamen Überzeugung, dass Unterschiede keine Rolle spielen und auch nie wieder spielen dürfen in einer lebendigen europäischen Gemeinschaft.