Wie kann das Thema Migrationsgesellschaft in der Arbeit mit jungen Menschen so behandelt werden, dass sie Interesse daran entwickeln, sich aktiv bei der Gestaltung dieser einzubringen und so zu einem friedlichen Zusammenleben beizutragen? Dieser Frage will ein deutsch-griechisches Fachkräfteseminar vom 8. bis 15. Dezember im brandenburgischen Grünheide-Kagel nachgehen.
Ziel des Trainings ist die Stärkung von Fachkräften der Jugendarbeit im Umgang mit den Herausforderungen durch Migration und in der Ausgestaltung von Migrationsgesellschaften in Deutschland und in Griechenland. „Der deutsch-griechische Dialog ist besonders spannend, weil sich in beiden Ländern aufgrund der geographischen Lage und des ökonomischen Gefälles zwischen Nord- und Südeuropa unterschiedliche Modelle von Migrationsgesellschaften herausbilden“, heißt es von Seiten der Organisation Fusion e.V., die das Seminar mit der griechischen NGO Praxis organisieren.


Das Kreisauer Modell ist ein Projekt der Kreisau-Initiative, das 2008 im Zuge der vielseitigen inklusiven Bildungs- und Begegnungsprojekte entstand und seither regelmäßig durchgeführt wird. Ziel der Trainingsreihe ist es, Erfahrungen aus der inklusiven internationalen Bildungsarbeit des Netzwerks zu teilen, internationalen Akteuer*innen der Jugendarbeit Raum für Austausch anzubieten sowie von und miteinander zu lernen. Es geht darum, die Idee der inklusiven Bildungsarbeit zu verbreiten, dabei methodische Kompetenzen zu vermitteln und gemeinsam neue Projekte im Bereich der inklusiven Bildungsarbeit zu initiieren. Die Zielgruppe der Trainings sind Akteure*innen der (inter)nationalen Jugendarbeit, Lehrer*innen, Sonder- und Heilpädagog*innen und Multiplikator*innen der Jugendarbeit.