Städtepartnerschaftsverein Leipzig-Thessaloniki ausgezeichnet

Am 17. Juni 2019 wurde dem Städtepartnerschaftsverein Leipzig-Thessaloniki e.V. für sein besonderes Engagement zur Förderung des europäischen Gedankens in Sachsen der Europa Preis 2018 der Europäischen Bewegung Sachsen überreicht.

In Anwesenheit des Stifters und sächsischen Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler sowie der Präsidentin der Europäischen Bewegung Sachsen (EBS), Andrea Dombois, wurde der mit 500 Euro dotierte Preis verliehen und stellvertretend für den Verein an den Vorsitzenden Olaf Lehmann und die stellvertretende Vorsitzende Carla Manolopoulou übergeben. Weiterlesen

Abkommen zur Umsetzung des Jugendwerks unterzeichnet

Deutschland und Griechenland haben die rechtliche Grundlage zur Gründung des Deutsch-Griechischen Jugendwerks geschaffen. In Deutschland wird das Jugendwerk seinen Sitz in Leipzig haben, der Sitz in Griechenland steht noch nicht fest.

Laut einer Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums unterzeichneten am heutigen Donnerstag die beiden Staatssekretärinnen Juliane Seifert (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) und Antje Leendertse (Auswärtiges Amt) sowie der griechische Generalsekretär für Jugend, Pafsanias Papageorgiou bei einem Treffen im Bundesfamilienministerium ein entsprechendes Abkommen.

Die Grundzüge des Abkommens hatte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (SPD) im Oktober vergangenen Jahres mit der griechischen Seite in Athen vereinbart. Sie begrüßte die heutige Unterzeichnung als Meilenstein: „Wir setzen damit ein wichtiges Signal für ganz Europa, das sich in schwierigen Zeiten befindet, und untermauern zugleich die enge Verbindung zwischen Deutschland und Griechenland.“ Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) erklärte: „Besonders freut mich auch, dass wir die Entscheidung für Leipzig als Sitz des deutsch-griechischen Jugendwerks treffen konnten!“

Verhandlungen über die Statuten stehen noch aus

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Die ostdeutsche Stadt Leipzig wird der Sitz des deutschen Büros.

Nach Abschluss der weiteren Verhandlungen mit Griechenland über die internen Statuten des Jugendwerks werde das deutsche Büro des Deutsch-Griechischen Jugendwerks so schnell wie möglich seine Arbeit in Leipzig und dem noch zu bestimmenden Ort in Griechenland aufnehmen, schreibt das Bundesfamilienministerium weiter.

Das Ziel, den Jugendaustausch zwischen Deutschland und Griechenland auszubauen, geht auf den Koalitionsvertrag der vergangenen Legislaturperiode zurück. Die Bundesregierung stellt aktuell jährlich drei Millionen Euro für die Finanzierung des Deutsch-Griechischen Jugendwerks zur Verfügung. Über das Sonderprogramm des BMFSFJ zur Intensivierung des deutsch-griechischen Jugendaustausches wurden bereits eine Vielzahl von Akteuren in beiden Ländern gewonnen, die mit großem Engagement den Austausch mit Leben erfüllt haben. 2018 wurden aus dem Sonderprogramm rund 130 deutsch-griechische Begegnungen mit etwa 4.200 Teilnehmenden gefördert. Dieses Engagement soll künftig mit dem Jugendwerk ausgebaut und verstärkt unterstützt werden.

Historie der Entstehung

  • 12. September 2014: Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Errichtung eines Deutsch‑Griechischen Jugendwerks im Schloss Bellevue
  • 26. Juli 2017: Unterzeichnung der Vereinbarung zur Gründung des Deutsch-Griechischen-Jugendwerks im Bundesfamilienministerium in Berlin
  • 11. Oktober 2018: Zeichnung des Abkommens zur Gründung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerkes in Athen
  • 04. Juli 2019: Unterzeichnung des Abkommens zur Gründung des Deutsch-Griechischen Jugendwerkes im Bundesfamilienministerium in Berlin

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Bundeskabinett stimmt Gründung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerks zu

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In Berlin hat das Bundeskabinett am heutigen Mittwoch der Gründung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerks zugestimmt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Bundesregierung hervor. Als Standort des Jugendwerks ist für Deutschland die ostdeutsche Stadt Leipzig ausgewählt worden. 

Über Neuigkeiten zum weiteren Gründungsprozess wird auf diesem Blog immer aktuell berichtet.

Hinweis: In einer früheren Version des Textes (26.06.2019) hieß es, die nordgriechische Stadt Thessaloniki soll der Sitz des Jugendwerks auf griechischer Seite werden. Diese Information ist nicht mehr Teil der Pressemitteilung. 

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Aus den Augen, aus dem Sinn

Eleftheria und drei Schüler beugen sich über ein Beet, das von außen durch Holzlatten befestigt ist. „So verteilt ihr den Samen gleichmäßig“ sagt und zeigt sie. Behutsam und mit gespanntem Blick verstreut Stavroula, so wie es die Lehrerin vorgemacht hat, die kleinen Kügelchen. Die Samen der Wintersalate landen in den Bahnen, die ihre Lehrer vorher gezogen haben. Herbst 2018, zu Besuch im „Garten der Lyso“ im südgriechischen Kalamata. Hier erlernen junge Menschen mit Behinderung den Beruf des Gärtnergehilfen. Einer von ihnen ist der 20-jährige Jannis Chatzojannis. Weiterlesen

Deutsch-griechisch-serbische Kooperation

Ende April 2019 fand im Jugendgästehaus der Wilden Rose in Geretsried ein internationales Seminar für angehende Jugendleiter/-innen statt. Unter Federführung der Deutschen Schreberjugend arbeiteten das interkulturelle Jugendnetzwerk Wilde Rose, die griechische Organisation FIXINART aus Thessaloniki sowie die serbische Gruppe Balkan Idea aus Novi Sad zusammen.

Schon die Vorstellungsrunde überraschte alle: So reisten die Teilnehmer/-innen zwar aus den Teilnehmerländern Deutschland, Serbien und Griechenland an, stammen jedoch aus vielen weiteren Ländern, darunter Syrien, Abchasien, Türkei, Madagaskar, Senegal, USA, Frankreich, Bulgarien, Montenegro und Ungarn. Auch Roma waren dabei. Alle brachten damit eine Vielfalt an Muttersprachen und Erfahrungshintergründen mit.

Die Seminarsprache im Jugendgästehaus war Englisch. Teilnehmer/-innen, die weniger gut Englisch sprechen konnten, konnten jederzeit eine Unterbrechung der Diskussion oder des Vortrags verlangen und eine Übersetzung in ihre Muttersprache erhalten. Weiterlesen

Künstlerische Spurensuche/ Μια καλλιτεχνική αναζήτηση

Auf eine künstlerische Spurensuche in der gemeinsamen Vergangenheit gehen können Jugendliche aus Deutschland mit Jugendlichen aus griechischen Opfergemeinden. Beim Austausch FOOTPRINTS IN SILENCE geht es darum, sich mit der Geschichte der Menschen aus Erinnerungsorten kreativ und narrativ auseinanderzusetzen. Der erste Teil der Begegnung findet in Ravensbrück und Berlin statt, der zweite Teil führt auf den griechischen Peloponnes. Teilnehmen können je zehn Jugendliche aus beiden Ländern.

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FOOTPRINTS IN SILENCE ist ein Projekt des Zusammenkommens, des einander und sich selbst Hinterfragens, des Finden von Gemeinsamem jenseits über Generationen verhärteter, meist konfrontativer Narrative. Es ist eine Reise auf den Spuren des Schweigens, metaphorisch und im Wortsinn. Auf ihrer Spurensuche in die gemeinsame Vergangenheit besuchen deutsche und griechische Jugendliche Orte der Erinnerung – Ravensbrück und Kalavryta. Sie recherchieren, schreiben, schaffen Kunst und verleihen damit Ort und Opfer ihre Stimme. Weiterlesen

Summer Camp on Crete

From August 3rd until August 17 a group of youngsters will stay at a summer camp in the western part of Crete, which was ravaged by the “Battle of Crete”. At the Orthodox Academy of Crete (OAC) youngsters will help with gardening works on the academy grounds and in clearing parts of the buildings to learn more about Greek-Orthodox life and Crete’s history, especially during times of the German occupation.

In 1968 OAC was founded by Irinaeus Galanakis, at the time metropolit of Kissamos and Selinon, and his student Dr. Alexandros Papaderos. Their aim: promoting dialogue between people of all confessions and religions as well as between science, culture and faith. OAC is under the auspices of the Ecumenical Patriarchate of Constantinople.
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Workcamp: Neues Leben für den Dorfplatz

Auch im Sommer 2019 organisiert IBG Workcamps aus Stuttgart wieder gemeinsam mit der griechischen Non-Profit-Organisation Citizens in Action ein griechisch-deutsches Workcamp in der Pilion-Region. Für Teilnehmende aus Deutschland sind für das Workcamp Ende August noch Plätze frei.

Aghios LavrentiusDie Mission des Workcamps dieses Jahr: Vom 21. August bis 5. September den Chatzini-Platz des Dorfes vollständig zu renovieren, so dass er wieder zum künstlerischen und kulturellen Zentrum des Dorfes Agios Lavrentios wird. Umgeben von den Pelion-Bergen, die einst die Heimat der mythischen Zentauren waren erwarten die Workcamp-Teilnehmer Natur, lokale Traditionen und eine herzliche Gastfreundschaft, sodass die zwei unvergessliche Wochen in der kleinen griechischen Gemeinde Aghios Lavrentios wie im Flug vergehen werden.

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Sprachanimation im Jahr 2019

Seit 2018 besteht die Arbeitsgruppe Sprachanimation im deutsch-griechischen Jugendaustausch. Das Ziel: Fachkräften die Methode näher bringen und Übungen für deutsch-griechische Jugendbegegnungen entwickeln. Friedrich Kersting berichtet vom aktuellen Stand und davon, was für das Jahr 2019 geplant ist.

Auf spielerische Art gegenseitige Hemmungen abbauen und Möglichkeiten bieten, gemeinsam voneinander zu lernen – das ist das große Potential von Sprachanimation. Zuletzt traf sich die Arbeitsgruppe (AG) Sprachanimation im deutsch-griechischen Jugendaustausch im November 2018 in Athen. Nach einem Fachprogramm ein Jahr zuvor und dem Auftakttreffen der AG im April 2018 war das Zusammenkommen in Athen die zweite Fortbildung der Gruppe, organisiert und gefördert von den beiden Ministerien, IJAB – Fachstelle für internationale Jugendarbeit der BRD e.V., Interkulturelles Netzwerk e.V. und der Kreisau Initiative. Für 2019 sind wieder zwei Treffen geplant für die die Anmeldephase nun gestartet ist.

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The 3D project on dance and psychology

In the beginning of May ‚Connect your city‘ travelled to Leipzig to show and teach „The 3D project“ at the German-Greek Bar Camp to youngsters from both countries.

58796969_2212319225517680_1398597980444950528_oOn Saturday and Sunday, there was an interactive performance of “The 3D project“ performed by Maria Giannoula and Sophia Martiou, where the audience could think and write a possible title for the performance in an application that the programmer, Yiannis Rallis, created. The titles were shown on the video projection. Every participant could interact with the performers, ‘under the spell’ of the performance and their own feelings. Weiterlesen