DOCUMENTAthens

Kassel und Athen – bis zum letzten Jahr gab es wenig Verbindung zwischen den beiden Städten. Bis die documenta14, die weltweit bedeutendste Ausstellung für Moderne Kunst, zum ersten Mal nicht nur im hessischen Kassel, sondern auch in Griechenland stattfinden sollte. Das nahm auch eine Jugendbegegnung zum Anlass, Anfang April 2017 mit Jugendlichen aus Italien, Polen, Spanien und Deutschland nach Athen zu reisen. In einem Monat  findet nun die Rückbegegnung in Kassel statt. 

Verschiedene Entwicklungen in den vergangenen Jahren haben zu großen Veränderungen im Leben der Menschen in Europa und auch der Jugendlichen in allen europäischen Staaten geführt: Die Finanzkrise, die die Menschen u.a. in Italien, in Spanien und insbesondere Griechenland hart trifft. Menschen aus nicht europäischen Staaten, die Schutz oder Arbeit in Europa suchen, sich aber trotz des Begriffs „Willkommenskultur“ eher nicht willkommen fühlen können. Attacken von Fanatikern, die ihr ‚Heil‘ im Jenseits suchen, dazu aber unbedingt am Jenseits Uninteressierte mitnehmen wollen. Attacken von Fanatikern, die ihr ‚Heil‘ im Diesseits suchen und da auf keinen Fall ‚Ausländer‘ dabei haben wollen. Weiterlesen

Infotag zum deutsch-griechischen Jugendaustausch in Stralsund

Am 25. Juli 2017 findet in Stralsung ein Infotag zum Jugendaustausch im Rahmen der deutsch-griechischen Gemeinde- und Städtepartnerschaften statt. Die Deutsch-Griechische Versammlung (DGV) lädt interessierte Kommunen und ihre regionalen Partner ein, sich im Rahmen des Infotags im Landratsamt Vorpommern-Rügen auszutauschen über Planung, Förderung und Zusammenarbeit im deutsch-griechischen Jugendaustausch. Weiterlesen

Gegensätze, die sich positiv begünstigen

 Pia Bockermann, Masterstudentin aus Bielefeld, verbringt das Sommersemester in Athen. Dem Vision Network Athens hat sie von ihren Erfahrungen in den ersten Monaten Leben und Studieren in Griechenland erzählt. Gelassenheit, Chaos, Spontanität und Flexibilität – diese scheinbaren Gegensätze machen Athen für sie aus.

VISION NETWORK ATHENS: Was hat dir so gut gefallen, dass du in Athen leben wolltest, Pia?
Pia Bockermann: Die Atmosphäre, das Leben, dieses Chaos, was dennoch sympathisch ist. Ich interessiere mich für die Antike und es fasziniert mich, dass ich einfach aus der Metro aussteigen und die Akropolis besuchen kann. Das hat ein ganz besonderes Flair. Weiterlesen

die MASKE – inklusives Jugendtheaterprojekt

Was bedeutet ‚Anderssein‘ in der Ausgrenzung, Gleichstellung und Identitätsfindung? Für das inklusive Jugendtheaterprojekt  in Griechenland von deutschen, polnischen & griechischen Jugendlichen mit und ohne Behinderung im August 2017 sind noch einige Plätze frei.

Was bedeutet ‚Anderssein‘ in der heutigen ‚Normal‘-Gesellschaft? Beim inklusiven Jugendtheaterprojekt „die MASKE“ werden miteinander neue Formen der Kommunikation und der künstlerischen Zusammenarbeit entwickelt. ‘die MASKE‘ bietet eine zeitgenössische interaktive Theaterperformance basierend auf einer gemeinsam zu erarbeitenden Vorlage. Dabei richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Faktor Freude & Spaß und das aktive Einbringen der eigenen Ideen und Erfahrungen mit den Themen Vielfalt und Ausgrenzung. Weiterlesen

Griechische Kulturmanager und Deutsche Kulturorganisationen gesucht

Mit Kultur gegen Arbeitslosigkeit und für gute, junge, innovative Ideen in Griechenland. Dafür setzt sich die Robert Bosch Stiftung mit ihrem Programm „stART – Jugendkultur in Griechenland“ ein. Noch bis zum 31. Mai können sich griechische Kulturmanager und deutsche Kulturorganisationen für das Programm bewerben.

Die griechische Realität zu einer Positiveren machen. Das will die Robert Bosch Stiftung ab diesem Herbst wieder möglich machen und damit auch einen aktiven Beitrag leisten, um dem Trend entgegenzuwirken, dass immer mehr Hochschulabsolventen Griechenland den Rücken kehren. Dazu soll ein Wissenstransfer im Bereich „Kulturmanagement“ stattfinden – in Form eines mehrstufigen Fortbildungs- und Stipendienprogramms. Weiterlesen

Acht Jahre Krisen in Griechenland

Welche Antworten auf die Krise(n) in Griechenland entwickeln junge Menschen? Eindrücke von der Veranstaltung in der Kreuzberger Kinderstiftung am 25. April 2017 in Bildern.

Ende April kamen die ersten Stipendiaten des Griechenland-Reisestipendiums der Kreuzberger Kinderstiftung und der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa zusammen, um mit Experten über ihre Erfahrungen in Griechenland zu diskutieren. Unter Moderation von Magnus Römer (Schwarzkopf Stiftung Junges Europa) sprachen Ellen Wiemer und Lisa Brüßler mit dem ehemaligen Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Griechenland, Wolfgang Schultheiß, sowie dem ehemaligen Ständigen Vertreter Julius Bobinger und dem Politikberater Charalampos Babis Karpouchtsis. Weiterlesen

Begegnung zwischen Rafting, Klettern und Wandern

Outdoorbegeisterten deutschen und griechischen Jugendlichen, die Möglichkeit geben, zu erfahren, was „Jugendlichsein in Europa“ praktisch bedeutet. Agorayouth hat mit Anna Häßlin vom Förderkreis Ferienzentren e.V., Katrin Reinhard von der Deutschen Wanderjugend NRW und Romanos Samouris von Trekking Hellas über das Sommercamp in Pertouli gesprochen, das nach seiner ersten Auflage 2016 auch in diesem Jahr wieder stattfindet.

Agorayouth: Wie kam es zur Jugendbegegnung in Pertouli und der deutsch-griechischen Kooperation ihrer drei Vereine im letzten Jahr?
Anna Häßlin (Förderkreis Ferienzentren e.V.): Der FöFe führt bereits seit vielen Jahren eine rein nationale Begegnung in Griechenland (Peloponnes) durch. Seit Jahren gab es im FöFe den Wunsch eine deutsch-griechische Jugendbegegnung durchzuführen – das hat bisher dahin jedoch nie geklappt. Vor drei Jahren hat jedoch eine unserer Betreuerinnen ihr Erasmusjahr in Athen verbracht und die Organisation Trekking Hellas gefunden und nach Besuchen in Pertouli, im bereits seit Jahren bestehenden Camp von Romanos, ging es dann relativ schnell. Weiterlesen

Dokumentation zum 2.Deutsch-Griechischen Jugendforum

Zum zweiten Mal innerhalb von etwa zwei Jahren kamen vom 5. bis 8. März 2017 – dieses Mal in Thessaloniki – rund 120 Akteurinnen und Akteure aus Griechenland und Deutschland zum Deutsch-Griechischen Jugendforum zusammen. Nun ist die Veranstaltungsdokumentation erschienen.

Teilgenommen haben sowohl Vertreter/-innen von deutschen und griechischen Jugendorganisationen als auch von beiden Regierungen. Die Veranstaltung diente als Plattform zum Erfahrungsaustausch und als Ideenschmiede für zukünftige Projekte. Am Ende der vier Tage konnten nach intensiven inhaltlichen Diskussionen und umfangreichen Einblicken in die Arbeit der anwesenden Organisationen über zehn Projekte präsentiert werden, die deutsche und griechische Partner gemeinsam realisieren wollen. Weiterlesen

Χτίζοντας γέφυρες σε έναν κόσμο σε κρίση

Προσωπικές ανησυχίες: Οι τεταμένες σχέσεις μεταξύ της Γερμανίας και της Ελλάδας
“Γεννήθηκα στο Μόναχο, μεγάλωσα στην Αθήνα και νιώθω και τις δύο χώρες πατρίδες μου“, λέει η Αριάδνη. “Η οικονομική κρίση των τελευταίων ετών, δυστυχώς, όξυνε τον τόνο του διαλόγου μεταξύ της Γερμανίας και της Ελλάδας καθώς και την εικόνα της κάθε χώρας στα μάτια της άλλης. Οι πολιτικοί και τα ΜΜΕ καλλιέργησαν με τους λόγους και τα κείμενά τους ένα εχθρικό τρόπο σκέψης στην κοινή γνώμη των δὐο χωρών. Με αυτό τον τρόπο οδήγησαν τις τελευταίες σε αποξένωση και, ακόμα χειρότερα, έφεραν τα εκκρεμή ζητήματα μεταξύ των πρώην εχθρών στο Δεύτερο Παγκόσμιο Πόλεμο στην επιφάνεια. Σε αυτό το πλαίσιο, τα ΜΜΕ και οι πολιτικοί συχνά παραμέλησαν να επισημάνουν τα πιο ευχάριστα κεφάλαια στην κοινή ιστορία της Γερμανίας και της Ελλάδας“.

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Bonn – Kryoneri: Jugend und Kunst

Was auf dem 2. Deutsch-Griechischen Jugendforum begonnen hat, soll bereits Mitte Mai zu einem Fachkräfteaustausch führen: Martin Hermann vom Bonner Verein für Jugendförderung und Panos Poulos von der griechischen NGO Filoxenia in Kryoneri bei Korinth organisieren ihn. Im Sommer soll dann die Jugendbegegnung mit anschließender Rückbegegnung in Bonn folgen. Das Thema: Kunst und Natur. 

Agorayouth: Der Bonner Verein für Jugendförderung arbeitet bereits seit 1990 in der Unterstützung lokaler Vereine in ihrer internationalen Jugendarbeit. Wie kam denn die Kooperation mit Griechenland zustande?
Martin Hermann: Wir haben 50 Mitglieder, die haupt- oder ehrenamtlich in Sozial-, Kinder- oder Jugendorganisationen tätig sind oder waren. Wir glauben, dass internationale Jugendarbeit wesentlich zum friedlichen Miteinander der Kulturen beitragen kann und beraten und unterstützen deshalb bei der Planung und Antragsstellung. Es gibt bereits Kooperationen für Jugendbegegnungen und Fachkräfteaustausche mit Finnland oder Israel. Bei unseren Vereinen kam dann die Idee, stärkere Beziehungen zu Griechenland aufzubauen gut an und deshalb sind wir Anfang März zum 2. Deutsch-Griechischen Jugendforum nach Thessaloniki gefahren.

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