Wie gehen Jugendorganisationen in Deutschland und Griechenland mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie um? Welche alternativen Methoden und Wege haben sie entwickelt und wie planen sie das weitere Jahr? Darauf antworten die NGO Elix aus Athen, Peter Mitchell, der für Fusion Intercultural Projects Berlin e.V. arbeitet sowie die Organisation Mostar Friedensprojekt, die in Potsdam sitzt.
Agorayouth: Judith, du bist Geschäftsführerin von ELIX. Kannst du die Leser, die euch noch nicht kennen, kurz in eure Arbeit einführen?
Judith Wunderlich-Antoniou: Wir sind eine gemeinnützige Organisation, die seit 1987 im Bereich der internationalen Austausch- und Freiwilligendienste und Bildungsprojekte aktiv ist. Unser Büro ist in Athen, aber unsere Projekte sind über ganz Griechenland verteilt. In Deutschland arbeiten wir durch die Freiwilligendienste mit IBG – Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten e.V., ICJA Freiwilligenaustausch weltweit e.V, IJGD – Internationale Jugendgemeinschaftsdienste, der Norddeutschen Jugend im internationalen Gemeinschaftsdienst e.V., Pro International e. V., der Vereinigung junger Freiwilliger e.V. und Wilde Rose e.V. zusammen. Weiterlesen
Thanasis Tsaldaris: G2RED ist eine Organisation, die aus Griechen mit Migrationshintergrund der zweiten Generation zusammengesetzt ist. Der Fokus unserer Organisation liegt auf dem Eintreten für Menschenrechte und auf der Integration von Migranten und Geflüchteten in die Gesellschaft. Das Ziel ist, eine neue Generation von aktiven Bürgern ins Leben zu rufen.

Jugendliche aus Sachsen und Griechenland zwischen 14 und 18 Jahren treffen sich Mitte Oktober 2020 auf Schloss Schleinitz in Sachsen, um sich gemeinsam kreativ mit Vorurteilen und Stereotypen auseinanderzusetzen. Die Workshops „Zeitgenössischer Tanz“, „Video/ Fotografie“ und „Musik“ werden von deutschen und griechischen Künstlerinnen und Künstlern geleitet.