Griechische Kulturmanager und Deutsche Kulturorganisationen gesucht

Mit Kultur gegen Arbeitslosigkeit und für gute, junge, innovative Ideen in Griechenland. Dafür setzt sich die Robert Bosch Stiftung mit ihrem Programm „stART – Jugendkultur in Griechenland“ ein. Noch bis zum 31. Mai können sich griechische Kulturmanager und deutsche Kulturorganisationen für das Programm bewerben.

Die griechische Realität zu einer Positiveren machen. Das will die Robert Bosch Stiftung ab diesem Herbst wieder möglich machen und damit auch einen aktiven Beitrag leisten, um dem Trend entgegenzuwirken, dass immer mehr Hochschulabsolventen Griechenland den Rücken kehren. Dazu soll ein Wissenstransfer im Bereich „Kulturmanagement“ stattfinden – in Form eines mehrstufigen Fortbildungs- und Stipendienprogramms. Weiterlesen

Acht Jahre Krisen in Griechenland

Welche Antworten auf die Krise(n) in Griechenland entwickeln junge Menschen? Eindrücke von der Veranstaltung in der Kreuzberger Kinderstiftung am 25. April 2017 in Bildern.

Ende April kamen die ersten Stipendiaten des Griechenland-Reisestipendiums der Kreuzberger Kinderstiftung und der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa zusammen, um mit Experten über ihre Erfahrungen in Griechenland zu diskutieren. Unter Moderation von Magnus Römer (Schwarzkopf Stiftung Junges Europa) sprachen Ellen Wiemer und Lisa Brüßler mit dem ehemaligen Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Griechenland, Wolfgang Schultheiß, sowie dem ehemaligen Ständigen Vertreter Julius Bobinger und dem Politikberater Charalampos Babis Karpouchtsis. Weiterlesen

Begegnung zwischen Rafting, Klettern und Wandern

Outdoorbegeisterten deutschen und griechischen Jugendlichen, die Möglichkeit geben, zu erfahren, was „Jugendlichsein in Europa“ praktisch bedeutet. Agorayouth hat mit Anna Häßlin vom Förderkreis Ferienzentren e.V., Katrin Reinhard von der Deutschen Wanderjugend NRW und Romanos Samouris von Trekking Hellas über das Sommercamp in Pertouli gesprochen, das nach seiner ersten Auflage 2016 auch in diesem Jahr wieder stattfindet.

Agorayouth: Wie kam es zur Jugendbegegnung in Pertouli und der deutsch-griechischen Kooperation ihrer drei Vereine im letzten Jahr?
Anna Häßlin (Förderkreis Ferienzentren e.V.): Der FöFe führt bereits seit vielen Jahren eine rein nationale Begegnung in Griechenland (Peloponnes) durch. Seit Jahren gab es im FöFe den Wunsch eine deutsch-griechische Jugendbegegnung durchzuführen – das hat bisher dahin jedoch nie geklappt. Vor drei Jahren hat jedoch eine unserer Betreuerinnen ihr Erasmusjahr in Athen verbracht und die Organisation Trekking Hellas gefunden und nach Besuchen in Pertouli, im bereits seit Jahren bestehenden Camp von Romanos, ging es dann relativ schnell. Weiterlesen

Dokumentation zum 2.Deutsch-Griechischen Jugendforum

Zum zweiten Mal innerhalb von etwa zwei Jahren kamen vom 5. bis 8. März 2017 – dieses Mal in Thessaloniki – rund 120 Akteurinnen und Akteure aus Griechenland und Deutschland zum Deutsch-Griechischen Jugendforum zusammen. Nun ist die Veranstaltungsdokumentation erschienen.

Teilgenommen haben sowohl Vertreter/-innen von deutschen und griechischen Jugendorganisationen als auch von beiden Regierungen. Die Veranstaltung diente als Plattform zum Erfahrungsaustausch und als Ideenschmiede für zukünftige Projekte. Am Ende der vier Tage konnten nach intensiven inhaltlichen Diskussionen und umfangreichen Einblicken in die Arbeit der anwesenden Organisationen über zehn Projekte präsentiert werden, die deutsche und griechische Partner gemeinsam realisieren wollen. Weiterlesen

Χτίζοντας γέφυρες σε έναν κόσμο σε κρίση

Προσωπικές ανησυχίες: Οι τεταμένες σχέσεις μεταξύ της Γερμανίας και της Ελλάδας
“Γεννήθηκα στο Μόναχο, μεγάλωσα στην Αθήνα και νιώθω και τις δύο χώρες πατρίδες μου“, λέει η Αριάδνη. “Η οικονομική κρίση των τελευταίων ετών, δυστυχώς, όξυνε τον τόνο του διαλόγου μεταξύ της Γερμανίας και της Ελλάδας καθώς και την εικόνα της κάθε χώρας στα μάτια της άλλης. Οι πολιτικοί και τα ΜΜΕ καλλιέργησαν με τους λόγους και τα κείμενά τους ένα εχθρικό τρόπο σκέψης στην κοινή γνώμη των δὐο χωρών. Με αυτό τον τρόπο οδήγησαν τις τελευταίες σε αποξένωση και, ακόμα χειρότερα, έφεραν τα εκκρεμή ζητήματα μεταξύ των πρώην εχθρών στο Δεύτερο Παγκόσμιο Πόλεμο στην επιφάνεια. Σε αυτό το πλαίσιο, τα ΜΜΕ και οι πολιτικοί συχνά παραμέλησαν να επισημάνουν τα πιο ευχάριστα κεφάλαια στην κοινή ιστορία της Γερμανίας και της Ελλάδας“.

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Bonn – Kryoneri: Jugend und Kunst

Was auf dem 2. Deutsch-Griechischen Jugendforum begonnen hat, soll bereits Mitte Mai zu einem Fachkräfteaustausch führen: Martin Hermann vom Bonner Verein für Jugendförderung und Panos Poulos von der griechischen NGO Filoxenia in Kryoneri bei Korinth organisieren ihn. Im Sommer soll dann die Jugendbegegnung mit anschließender Rückbegegnung in Bonn folgen. Das Thema: Kunst und Natur. 

Agorayouth: Der Bonner Verein für Jugendförderung arbeitet bereits seit 1990 in der Unterstützung lokaler Vereine in ihrer internationalen Jugendarbeit. Wie kam denn die Kooperation mit Griechenland zustande?
Martin Hermann: Wir haben 50 Mitglieder, die haupt- oder ehrenamtlich in Sozial-, Kinder- oder Jugendorganisationen tätig sind oder waren. Wir glauben, dass internationale Jugendarbeit wesentlich zum friedlichen Miteinander der Kulturen beitragen kann und beraten und unterstützen deshalb bei der Planung und Antragsstellung. Es gibt bereits Kooperationen für Jugendbegegnungen und Fachkräfteaustausche mit Finnland oder Israel. Bei unseren Vereinen kam dann die Idee, stärkere Beziehungen zu Griechenland aufzubauen gut an und deshalb sind wir Anfang März zum 2. Deutsch-Griechischen Jugendforum nach Thessaloniki gefahren.

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Einmal Hortiatis und zurück: Besuch in einem Opferdorf

Nach dem offiziellen Ende des 2. Deutsch-Griechischen Jugendforums in Thessaloniki ging es für eine kleine Gruppe von Teilnehmern in das Opferdorf Hortiatis, das nur 20 Kilometer außerhalb der Metropole liegt. Das Anliegen: Das Deutsch-Griechische Jugendforum auch um den Aspekt der Erinnerungskultur bereichern.

Hortiatis ist eines der zahlreichen Opferdörfer in Griechenland, die während der Zeit der deutschen Besatzung zwischen 1941 und 1944 schwer gelitten hatten. Wie in zahlreichen anderen Orten wurde auch hier durch deutsche Wehrmachts-Truppen in einer sogenannten „Vergeltungsaktion“ ein grauenvolles Verbrechen an der Zivilbevölkerung begangen. Zwar konnten wir an frühere freundschaftliche Kontakte anknüpfen, waren aber trotzdem etwas im Zweifel, wie wir in der aktuellen politischen Situation und in einer Zeit der Polarisierung zwischen Deutschland und Griechenland empfangen werden. Weiterlesen

Jugendherbergswerk: Mit der Jugend in die Pampa

Die ersten Schritte zum Aufbau eines griechischen Jugendherbergswerks mit deutscher Unterstützung wurden bereits beim ersten Deutsch-Griechischen Jugendforum 2014 in Bad Honnef gemacht. Für Agorayouth ziehen die beteiligten Akteure, Gunnar Grüttner vom Deutschen Jugendhebergswerk (DJH) und Panos Poulos von der griechischen NGO Filoxenia, eine Zwischenbilanz und erklären ihre Pläne für die Zukunft.

Agorayouth: Herr Grüttner, Herr Poulos, direkt im Anschluss an das Jugendforum in Thessaloniki sind Sie für einen study visit nach Deutschland geflogen, um Jugendherbergen anzuschauen – erst in Berlin und dann im unteren Weser-Ems-Land. Warum das?
Panos Poulos: So etwas wie das Deutsche Jugendherbergswerk gibt es in Griechenland noch nicht. Meine Organisation Filoxenia bietet allerdings bereits heute Seminare zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen für junge Menschen an. Wir haben ein eigenes Haus, in dem unsere Teilnehmer übernachten können. Ich kann mir gut vorstellen, darauf aufbauend eine Art Jugendherbergswerk zu etablieren.
Gunnar Grüttner: Ich bin beim DJH für internationale Kooperationen zuständig. Wir sind der Dachverband aller Jugendherbergen in Deutschland. In unseren Landesverbänden versammeln sich rund 500 Häuser. In Berlin habe ich einer etwa zehnköpfigen griechischen Hostel-Delegation eine unserer neuesten Jugendherbergen gezeigt. Und auch unser Verband im unteren Weser-Ems-Land möchte die Griechen gerne bei ihrer Aufbau-Arbeit unterstützen. Weiterlesen

Ewoca³(+) Sommercamp in Griechenland

Du bist zwischen 16 und 25 Jahre alt? Du bist offen für neue Begegnungen und Erfahrungen mit jungen Menschen aus Deutschland, Griechenland und Weißrussland? Dann könnte das Ewoca³(+) Sommercamp 2017 in Tolo, Griechenland etwas für dich sein.

Die Themen des EWOCA- Camps 2017 „Europe is in da´ House: Begegnen – Entdecken – Gemeinsam handeln“ sind vielseitig: „Stärkung des ländlichen Raums“, „Unternehmerische Initiative“ und „soziales Unternehmertum“. Auch hier lauten die zentralen Leitfragen: „Wie würde eine für die Zukunft selbst erschaffene Welt aussehen?“ und „Wie kann eine Gesellschaft von morgen ohne Verteilungsprobleme in Vielfalt gemeinsam (zusammen)leben?“. Im Mittelpunkt stehen die angeleitete Entwicklung von Projektideen & Businessplänen (Start-ups z.B. im Bereich social entrepreneurship) der teilnehmenden Jugendlichen. Kostenpunkt des Sommercamps: 75,00 EUR. Enthalten sind Unterkunft, Verpflegung und Programmkosten. Reisekosten werden bis zu einer Höhe von 250,00 € erstattet.

Anmeldungen werden bis zum 31.März 2017 entgegen genommen entweder hier oder direkt bei der EJB Weimar.

Mehr Informationen unter: https://www.facebook.com/events/228163140984120/

Zukunftsmusik

Das zweite Deutsch-Griechische Jugendforum in Thessaloniki ist vorbei, doch die richtige Arbeit beginnt erst jetzt. Vor Ort konnten Projekte in den Bereichen Kunst, Städtepartnerschaft, berufliche Bildung, aber auch Integration und Geschichte angestoßen werden, die in 2017 und 2018 umgesetzt werden sollen. Ein Überblick.

 Ein Jugendaustausch im Sommer zum Thema Digitale Kunst, der Ausbau der Städtepartnerschaft von Köln und Thessaloniki oder auch die Fortsetzung des Projekts Berufe.Kennen.Lernen – das sind nur einige Ideen, die während des 2. Deutsch-Griechischen Jugendforums in Thessaloniki entstanden sind und am letzten Veranstaltungstag präsentiert wurden. Auf dem Weg zu einem Deutsch-Griechischen Jugendwerk erklärte Dorothee Jäckering vom deutschen Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) was man in Deutschland unter einem Jugendwerk versteht: „Das Jugendwerk wird über einen völkerrechtlichen Vertrag geschlossen und ist eine regierungsunabhängige internationale Organisation. Dazu gehören zwei gleichberechtigte paritätisch besetzte Büros und Geschäftsführer mit deutsch-griechischen Teams, eine inhaltliche Aufgabenaufteilung sowie ein Aufsichtsgremium mit Vertretungen der Regierungen und der Zivilgesellschaft.“ Die Aufgaben eines Jugendwerks liegen vor allem im schulischen und außerschulischen Jugendaustausch, Austausch von Freiwilligen, beruflichen Austausch und Praktika, aber auch im Austausch von Fachkräften der Jugendhilfen sowie Jugendbegegnungen und Fachkräftequalifikationen zum Thema der gemeinsamen Vergangenheit, so Jäckering.

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