Das zweite Deutsch-Griechische Jugendforum in Thessaloniki ist vorbei, doch die richtige Arbeit beginnt erst jetzt. Vor Ort konnten Projekte in den Bereichen Kunst, Städtepartnerschaft, berufliche Bildung, aber auch Integration und Geschichte angestoßen werden, die in 2017 und 2018 umgesetzt werden sollen. Ein Überblick.
Ein Jugendaustausch im Sommer zum Thema Digitale Kunst, der Ausbau der Städtepartnerschaft von Köln und Thessaloniki oder auch die Fortsetzung des Projekts Berufe.Kennen.Lernen – das sind nur einige Ideen, die während des 2. Deutsch-Griechischen Jugendforums in Thessaloniki entstanden sind und am letzten Veranstaltungstag präsentiert wurden. Auf dem Weg zu einem Deutsch-Griechischen Jugendwerk erklärte Dorothee Jäckering vom deutschen Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) was man in Deutschland unter einem Jugendwerk versteht: „Das Jugendwerk wird über einen völkerrechtlichen Vertrag geschlossen und ist eine regierungsunabhängige internationale Organisation. Dazu gehören zwei gleichberechtigte paritätisch besetzte Büros und Geschäftsführer mit deutsch-griechischen Teams, eine inhaltliche Aufgabenaufteilung sowie ein Aufsichtsgremium mit Vertretungen der Regierungen und der Zivilgesellschaft.“ Die Aufgaben eines Jugendwerks liegen vor allem im schulischen und außerschulischen Jugendaustausch, Austausch von Freiwilligen, beruflichen Austausch und Praktika, aber auch im Austausch von Fachkräften der Jugendhilfen sowie Jugendbegegnungen und Fachkräftequalifikationen zum Thema der gemeinsamen Vergangenheit, so Jäckering.
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