Vom 3. bis 6. Mai 2019 kommen junge Menschen aus Deutschland und Griechenland für ein Deutsch-Griechisches Jugendbarcamp in Leipzig, dem deutschen Standort des künftigen Jugendwerks, zusammen. Sie begegnen dabei nicht nur unterschiedlichsten Jugendlichen aus beiden Ländern, sondern auch Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey (SPD).
Vom 3. bis zum 6. Mai 2019 kommen junge Menschen aus Deutschland und Griechenland im Deutsch-Griechischen Jugendbarcamp in Leipzig – dem künftigen Standort des Deutsch-Griechischen Jugendwerks in Deutschland – zusammen, um genau das zu machen: einander zu begegnen und sich über Themen auszutauschen, die für sie und die Zukunft Europas wichtig sind. Sie kommen aber auch zusammen, um Freundschaften zu schließen, die zukünftig mit der Unterstützung des Deutsch-Griechischen Jugendwerks intensiviert und vertieft werden können.
Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey (SPD) begrüßt die Teilnehmenden aus Deutschland und Griechenland am Samstag, den 04. Mai 2019 um 10:00 Uhr
auf der Moritzbastei (Kurt-Masur-Platz 1, 04109 Leipzig)
Die Begegnung junger Menschen aus Griechenland und Deutschland ist ein wichtiger Bestandteil der Vertiefung der deutsch-griechischen Beziehungen und damit auch der Stärkung Europas. Die Regierungen beider Staaten haben aus diesem Grund die Errichtung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerks vereinbart. Weiterlesen

Die schwierige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, etwa den schrecklichen NS-Verbrechen an der griechischen Zivilbevölkerung während der deutschen Besatzung zwischen 1941 bis 1944 und den Verfolgungen von politisch Andersdenkenden, psychisch und körperlich Beeinträchtigten und sozialen Randgruppen, war ein zentrales Thema der beiden Begegnungen im Projekt „Misfits: Diversity Uncovered“, das von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft/Europeans for Peace gefördert wurde. Nicht minder wichtig, war dabei aber auch das Feiern der Vielfalt in Europa, das immer wieder thematisiert und in der Freizeit von den Jugendlichen auf vielfältige Weise umgesetzt wurde. Und dennoch war es die Aufarbeitung der Geschichte, die die Jugendlichen letztlich noch näher zusammenbrachte in der gemeinsamen Überzeugung, dass Unterschiede keine Rolle spielen und auch nie wieder spielen dürfen in einer lebendigen europäischen Gemeinschaft.