Der Arbeitskreise deutscher Bildungsstätten und die University of Peloponnes führen 2018 ein zweistufiges deutsch-griechisches Matchmaking für Akteure der politischen Jugendbildung und verwandter Arbeitsfelder durch. Für den zweiten Teil, der Ende Oktober in Griechenland stattfindet, gibt es noch freie Plätze.

Das Matchmaking ist angelegt auf zwei Begegnungen, die Akteure der Jugendbildung in Deutschland und Griechenland zusammenbringen wollen. Partnerschaften können geknüpft werden und eine Basis für Kooperationen in Jugendaustauschen gefunden werden.  Darüber hinaus will das Projekt Fachkräfte aus Organisationen der politischen Bildung, der sozialen Arbeit und der Jugendarbeit unterstützen und darin bestärken, die Etablierung des deutsch-griechischen Jugendwerks zu begleiten und inhaltlich zu unterfüttern. Da es ein Sonderprogramm für deutsch-griechische Austausche gibt, besteht zudem die Möglichkeit direkt in die Maßnahmenplanung einzusteigen und Projekte durchzuführen. Der erste Teil fand bereits im Frühsommer in Berlin statt, der zweite Teil wird die Gruppe nun vom 29. Oktober bis 4. November 2018 nach Korinth (Peloponnes) und Athen führen.

Teil 1 in Berlin
35414075_10215774849902609_1656145144593776640_nIm Zuge des ersten Workshops ging es um Fragen nach gesellschaftlichem Wandel und Wendepunkten in beiden Ländern sowie um das Konzept der ressourcenorientierten Jugendbildungsarbeit. Ebenso standen die Herangehensweisen historisch-politischen Lernens in beiden Ländern und Fragen von Teilhabe und Ausgrenzung im Fokus. Dazu lernte die Gruppe u.a. die pädagogische Arbeit des Archivs der Jugendkulturen kennen und konnte sich in einem Workshop bei 7x Jung – dem Lernort von Gesicht Zeigen! in Berlin – zu Fragen von Diskriminierung und Ausgrenzung austauschen.

Teil 2 in Korinth und Athen

  • Kennenlernen der jeweiligen Arbeitsfelder in der politischen Jugendbildung und der verwandten Arbeitsfelder im griechischen Kontext
  • Besuch von Akteuren der non-formalen Jugendbildung vor Ort und Kennenlernen ihrer Arbeit
  • Einstieg in die jeweiligen Fachdebatten in beiden Ländern
  • gemeinsames Erschließen von Brücken für die Verbindung der jeweiligen Arbeitskontexte (bspw. Human Rights Education, Access of Young People to Social Rights etc.)
  • Grundsteine legen für gemeinsame Kooperationen im deutsch-griechischen Jugendaustausch.

Das Fachprogramm richtet sich an Pädagogen/Pädagoginnen aus dem Bereich der politischen Jugendbildung, der Menschenrechtsbildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Jugendsozialarbeit sowie an den weiteren Kreis von Teamern/Teamerinnen und an Fragestellungen der politischen Bildung Interessierten.

Einen Überblick über das Programm gibt es hier.

Interessierte können sich bei Georg Pirker vom AdB für den zweiten Teil anmelden.

 

Mehr zum ersten Teil des Austausches lesen Sie hier auf agorayouth.

Quelle. AdB
Fotos: Kelly Manoudi

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