Ein guter Anfang

Unter dem Motto „Sport und Spiel für alle – das Fest der gelebten Inklusion“ fand Ende Juli das erste kreisweite Vernetzungstreffen im BDP Jugendgästehauses der Wilden Rose statt. Eingeladen hatten Jugendorganisationen und Sozialverbände, die sich die Idee der Inklusion auf die Fahnen geschrieben haben.

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Kreisjugendring, Wilde Rose, Sportjugend, Evangelische Jugend und Lebenshilfe, Gemeinsam leben – gemeinsam lernen, Trägerverein Jugend- und Sozialarbeit Geretsried, Arbeitskreis für Menschen mit Behinderung, der Kreisbeauftragte für Behinderung Ralph Seifert – sie alle kamen zum Fest der gelebten Inklusion am 20. Juli zum BDP Jugendgästehauses der Wilden Rose (Pfadiheim). Dort hatten im letzten Sommer 150 Landschaftsgärtner-innen der BASEG  in einer sozialen Woche die Umgebung des Hauses behindertengerecht umgestaltet und auch eine Senkgartentribüne gebaut.

Schirmherr der Veranstaltung war der zweimalige Weltmeister im Monoski, Georg Kreiter, der die Besucher mit gezielten Basketballwürfen aus dem Rollstuhl heraus in Erstaunen versetzte. Aber nicht nur er erzielte einen Treffer nach dem anderen, sondern auch die vielen beteiligten Organisationen, die mit Kaffee und Kuchen, Isarstrandsteine bemalen, Basteln von Hundespielzeug, Buttonproduktion, Riesenschach, enormen Seifenblasen und einer Trockenerbsenzertrümmerungsmaschine keine Langeweile aufkommen ließen.

In dieser entspannten Situation waren viele Kontakte und Gespräche möglich. Wer Durst hatte, konnte sich am neu gestalteten Kiosk „Cafe Suleman“ bedienen lassen und später sorgte Kyriakos am griechischen Grill für das leibliche Wohl, nicht zu vergessen:Irinas leckere Kuchentheke.

Das Projekt war von der Stadt Geretsried und der AKTION MENSCH, dem KJR, der Sparkasse und dem Verein zur Förderung der gemeinsamen Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder, finanziell gefördert worden. Diese Bühne wurde nun durch zwei bemerkenswerte Vorführungen im Beisein des  verantwortlichen Gartenbauarchitekten Andre Helberg eingeweiht.

Gegen Abend kam die ca. 70-köpfige Zuschauerschaft in den Genuss des Theaterstücks „Sorum und Anders“, eine Eigenproduktion der inklusiven Theatergruppe  „Theater für alle“ , in dem die Individualität jedes Menschen und die Toleranz dieser Verschiedenartigkeit in eindrucksvoller Weise thematisiert wurden.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die inklusive Tanzperformance  der Gruppe „Dance and the Mind“ aus Thessaloniki. Die Gruppe war eigens aus  Griechenland einige Tage vor dem Fest auf Einladung der Schreberjugend Berlin ins Pfadiheim gekommen. Unter Anleitung des Choreographen Christos Kissas verzauberte die Truppe zu selbst komponierter Musik das Publikum und stellte tänzerisch dar, wie körperliche Defizite zu Stärken und in dialogische Bewegungen umgewandelt werden können. Das war inklusive Kunst auf hohem Niveau! Zuletzt spielte die Gruppe Polis Kallis zum Tanz auf, sodass der Abend, auch mit einem Lagerfeuer, noch lang wurde.

Quelle und Fotos: Wilde Rose e.V.

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