»Wie es war und wie es ist« 🎶

Zum ersten Mal fand in den Einrichtungen der Jugendzentren Köln eine internationale Jugendbegegnung statt – digital! Seit Januar 2021 beschäftigten sich 30 junge Menschen aus Thessaloniki und Köln mit der Geschichte des Nationalsozialismus und historischen und gegenwärtigen Formen von Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. Entstanden sind daraus zwei Musikvideos und Songs und ein Dokumentarfilm.

Von Januar bis Ende April 2021 haben sich rund 30 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 27 Jahren aus Thessaloniki und Köln über eine digitale Plattform mit Erinnerungsorten an den Nationalsozialismus in ihren jeweiligen Städten auseinandergesetzt. Das Projekt setzte. damit ein starkes Zeichen für die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dem Nationalsozialismus. Ziel war es, das Bewusstsein über Verfolgung und Rassismus in den jeweiligen Städten durch künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema zu schaffen. In regelmäßigen Zoom-Konferenzen fanden Workshops statt, in denen Videoclips vorbereitet, gruppenweise Texte geschrieben  und Tanzchoreografien einstudiert wurden.  

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Teilnehmende gesucht: Reise auf den Spuren des Schweigens

Was Geschichte und Kunst miteinander zu tun haben? Das können Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren in diesem Sommer beim deutsch-griechischen Jugendaustausch „Footprints in Silence“ in Ravensbrück und Berlin sowie in Lingiades und in Ioannina erfahren. Es werde noch Teilnehmende gesucht. Anmeldeschluss: 27. Juni 2021.

In den letzten Jahren nahm das deutsch-griechische Verhältnis in den Medien beider Länder mit teils sehr kritischen Beiträgen viel Raum ein. Die gemeinsame Geschichte war oft ein wichtiger Teil dieser Diskussion, vor allem auf griechischer Seite. In Griechenland gibt es über 100 sogenannte Opfergemeinden. Orte, die von Gräueltaten der Wehrmacht während der deutschen Besatzung Griechenlands im Zweiten Weltkrieg schwer getroffen wurden. Einer davon ist Lingiades, ein idyllisches Bergdorf in der Region Epirus im Nordwesten Griechenlands. Ebenso wie der Holocaust an den griechischen Juden ist das Geschehen in diesen Orten ein in Deutschland kaum bekanntes Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Die Verbrechen der Nazis haben gezeigt, was für verheerende Auswirkungen die Missachtung der Menschenrechte hat.

19. bis 26. Juli 2021 in Deutschland (Berlin und Ravensbrück)

18. Juli und 07. August 2021 Vorbereitungsseminar in Berlin

08. bis 15. August 2021 in Griechenland (Lingiades und Ioannina)

Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) bietet das Austauschprogramm „Footprints in Silence“ gemeinsam mit dem Kulturverein Lingiades an. Die gemeinsame Hinwendung zu einer Jugend-Erinnerungskultur mittels kreativer Projektarbeit soll dazu beitragen, die Lücke zwischen den beiden Ländern zu verringern. „Footprints in Silence“ wird das Schweigen, welches das Schicksal der Menschen umhüllt, ersetzen durch ein ausdrucksstarkes, interkulturelles Kunstwerk der jungen Generation.

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DGJW in Leipzig sucht Projektkoordination „Erinnern für Morgen“

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) sucht für das Büro Leipzig zum nächstmöglichen Zeitpunkt, vorbehaltlich der endgültigen Projektfinanzierung eine Projektkoordination (m/w/d) „Erinnern für Morgen“ in Vollzeit befristet bis 31. Dezember 2022. Bewerbungsschluss ist der 27. Juni 2021.

**Παρακάτω θα βρείτε την προσφορά εργασίας στα ελληνικά.***

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Μνήμες από την Κατοχή στην Ελλάδα: Παρουσίαση Ταινίας / Filmpräsentation

Η ταινία, σε σκηνοθεσία Χρύσανθου Κωνσταντινίδη και ιστορική επιμέλεια Χάρη Αθανασιάδη, περιλαμβάνει προφορικές μαρτυρίες για τα θέματα της εκπαιδευτικής πλατφόρμας «Καθημερινή Ζωή», «Παιδιά στην Κατοχή», «Στρατόπεδα Συγκέντρωσης», «Αντίσταση», «Ολοκαύτωμα», καθώς και «Αντίποινα και Μαζικές Σφαγές» κατά την περίοδο της Κατοχής στην Ελλάδα. 

Η εκδήλωση θα πραγματοποιηθεί στο διαδίκτυο την Τετάρτη, 12 Μαΐου 2021, ώρα 18:00 – 21:15 


18:00 Έναρξη, χαιρετισμοί, προβολή της ταινίας (διάρκεια ταινίας: 73’) 

19:20 Συζήτηση με τον σκηνοθέτη και τους δημιουργούς της ταινίας 

19:40 Οι θεματικές ενότητες: διδακτική δομή, ιστορία, μαρτυρίες, στόχοι 

20:30 Ανοικτή συζήτηση: Το MOG στην ελληνική (και στη γερμανική) εκπαίδευση 

21:15 Τέλος της εκδήλωσης 

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Erinnern neu denken: Jugendbegegnung in Köln und Kastoria

Wie wollen wir uns heute an gestern erinnern? Ist tatsächlich alles schon gesagt? Agorayouth hat mit Elisabeth Subasic und Soultana Zorpidou gesprochen, die diese Fragen in der deutsch-griechischen Jugendbegegnung „Erinnere dich! Neu (Ge)Denken“ in Köln und in Kastoria angehen wollen.

Agorayouth: Sie beide planen seit einiger Zeit eine deutsch-griechische Jugendbegegnung mit dem Titel „Erinnere dich! Neu (Ge-)Denken“ – erst Anfang/Mitte Juli in Köln und dann 2022 im griechischen Kastoria. Wie ist die Zusammenarbeit entstanden?
Elisabeth Subasic (Evangelische Schüler und Schülerinnnenarbeit im Rheinland): Sultana Zorpidou und ich haben uns auf dem Deutsch-Griechischen Jugendforum 2018 in Köln kennengelernt. Dort entdeckten wir unser gemeinsames Interesse an Erinnerungsarbeit. Wir standen länger in Kontakt, bevor wir beschlossen, einen Jugendaustausch zu realisieren. Sultana hat langjährige Erfahrungen in der Erinnerungsarbeit in ihrer Region. 
Soultana Zorpidou: Die Idee entstand auch aus der Notwendigkeit, junge Menschen in beiden Ländern für die nicht so alte und gar nicht einfache Geschichte der NS-Zeit, der deutschen Okkupation in Griechenland und den Holocaust zu sensibilisieren. Elisabeth und ich waren uns einig, dass die Jugend sich langsam aber sicher von den Erfahrungen und dem Wissen dieser Geschichte entfernt, unter anderem, weil offizielle Zeremonien und Gedenktage in beiden Ländern keine Kraft mehr entfalten. Wir sehen heute, wie die Jugend sich aus den Inhalten und Paradigmen der Geschichte entfernt. Das ist alarmierend.

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Deutsche Schule Athen für Projekt zur digitalen Erinnerungskultur prämiert

Die Deutsche Schule Athen ist für ihren Beitrag „DSA erinnert“ über ihre Spurensuche in der Geschichte der Schule zwischen 1933 und 1944 im Rahmen eines internationalen Schülerwettbewerbs des Auswärtigen Amts „ERINNERN FÜR DIE GEGENWART“ prämiert worden.

Diese Woche wurden die Deutsche Schule Athen (DSA) und drei weitere deutsche Auslandsschulen für Projekte im Bereich Erinnerungskultur, Toleranz und Demokratieverständnis ausgezeichnet. Der Förderwettbewerb Erinnern für die Gegenwart wurde 2019 vom Auswärtigen Amt ins Leben gerufen und von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ umgesetzt.

In der Arbeitsgruppe „DSA erinnert“ der Deutschen Schule Athen, bestehend aus 13 SchülerInnen und den Lehrerinnen R. Wiesinger und E. Koumentakou wurde in mehr als einjähriger Arbeit die Webseite https://dsa-erinnert.org entwickelt, die bis Sommer 2021 auch in griechischer Sprache verfügbar sein soll, damit sie auch der griechischsprachigen Schulgemeinde und der griechischen Öffentlichkeit zur Nutzung zur Verfügung steht. Die SchülerInnen begeben sich mit der Website auf eine Spurensuche der Geschichte der DSA zwischen 1933 und 1944. Ihr Ziel: die Geschichte der Schule in der NS-Zeit mit Dokumenten aus dem Schularchiv neu zu erzählen.

Screenshot der Homepage des Projektes „DSA erinnert“.

Dazu werden erstmalig historische Originalquellen aus dem Schularchiv veröffentlicht, ausgewählte SchülerInnen und LehrerInnen des Archivs vorgestellt, Interviews mit ehemaligen Schülern (Zeitzeugen) gezeigt, sowie die Ergebnisse der Schülerbegegnungen mit dem Lyzeum Distomo (Griechenland) und der Fritz-Karsen-Schule (Berlin) vorgestellt. Die Webseite zeigt, wie eine gemeinsame deutsch-griechische Erinnerungskultur auf schulischer Ebene von Jugendlichen entwickelt und nachhaltig gefestigt werden kann.

Kooperationspartner war das Projekt „Memories of the Occupation in Greece” (MOG) der Freien Universität (FU) Berlin. Die Architektur und Konzeption der digitalen Darstellung von „DSA erinnert“ erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Zeitzeugenarchivprojekt „Memories of the Occupation in Greece“ (MOG).

Zur aufgezeichneten Preisverleihung vom 25. Februar 2021 hier entlang.

Quelle: DSA
Foto: Screenshot https://dsa-erinnert.org

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

Erinnerungskarte: Über 30 neue Orte aufgenommen

Anfang September zeigte die interaktive Erinnerungskarte auf jugenderinnert.jetzt ungefähr 40 Erinnerungsorte – mittlerweile sind es 80. Es sind Orte, die an die nationalsozialistischen Verbrechen während der deutschen Besatzung Griechenlands von 1941 bis 1944 erinnern sollen.

In den letzten vier Monaten sind zur interaktiven Erinnerungskarte jugenderinnert.jetzt vor allem Orte aus Kreta, Mittel-, Zentral- und Westgriechenland, Ostmakedonien und Thrakien sowie Thessalien und einigen Inseln hinzugekommen. Die Erinnerungsorte sind in die Kategorien „Orte der Deportation“, „Orte der NS-Infrastruktur“, „Kriegsverbrechen an italienischen Soldaten“ und die „Opfergemeinden“ gegliedert. Manche Orte gehören mehreren Kategorien an und sind mehrmals vertreten und mit Erläuterungen versehen.

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Bildungsplattform zur Besatzungsherrschaft/ Μνήμες από την Κατοχή

Am 25. November und 02. Dezember 2020 findet – online – die Präsentation der digitalen Bildungsplattform „Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland“ in deutscher und griechischer Sprache statt. Die Bildungsplattform ist bilingual und eignet sich sowohl für den deutschen als auch für den griechischen Schulunterricht.
// 02.12.2020: Παρουσίαση της ψηφιακής εκπαιδευτικής πλατφόρμας „Μνήμες από την Κατοχή στην Ελλάδα“ στα Ελληνικά. Η εκπαιδευτική πλατφόρμα είναι δίγλωσση και κατάλληλη για το μάθημα τόσο σε γερμανικά όσο και σε ελληνικά σχολεία.

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Reise auf den Spuren des Schweigens

„Footprints in Silence“ ist ein deutsch-griechisches Projekt rund um Erinnerungs- und Gedenkkultur, zu Nationalsozialismus und zum Zweitem Weltkrieg. Neben der historischer Perspektive befassten sich 20 Jugendliche in Ravensbrück/Berlin und auf dem Peloponnes auf kreativ-künstlerische Weise mit dem Thema – jetzt ist das Video zur Jugendbegegnung erschienen.

Beim Projekt „Footprints in Silence“ begaben sich Jugendliche auf eine künstlerische Spurensuche mit der gemeinsamen deutsch-griechischen Vergangenheit.
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Deutsche Uraufführung von »Blumen welken früh«

Im Januar 2020 fand in Mainz eine besondere Filmpremiere statt: Etwa 350 Schüler sahen die deutsche Uraufführung des Films „Blumen welken früh- Kakópetros 28.August 1944“, der die Verbrechen der deutschen Wehrmacht an der Zivilbevölkerung auf Kreta thematisiert. Organisiert wurde das von der Schulbehörde Rheinland-Pfalz und der dortigen Landeszentrale für politische Bildung. Die Eindrücke und Reaktionen der Schüler begleitete die Regisseurin des Films, Vicky Arvelaki, mit der Kamera und waren Anfang April im kretischen Fernsehen zu sehen.

„Im deutschen Schulsystem wird Griechenland sehr selten angesprochen beziehungsweise fast gar nicht. Oft gibt es ein Kastendenken (…) und man denkt nicht über die eigenen nationalen Grenzen hinaus“, sagt eine Schülerin, die im Januar in Rheinland-Pfalz einen besonderen Film zur deutsch-griechischen Vergangenheit gesehen hat.

Kastendenken will der Film „Blumen welken früh- Kakópetros 28.August 1944“ grundsätzlich vermeiden. Vielmehr möchte er neue Impulse für die Auseinandersetzung mit dem deutsch-griechischen Verhältnis setzen und dazu beitragen, „einen Grundstein einer neuen Erinnerungskultur zu legen“, heißt es im Ankündigungsflyer zum Film. In dem 2018 entstandenen Film werden die Verbrechen der deutschen Wehrmacht an der Zivilbevölkerung am Beispiel des Massakers von Kakópetros auf Kreta im Jahre 1944 thematisiert.

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